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Dirk U.

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141

Montag, 23. April 2012, 11:05

Meine Länderinfo war auch wirklich nur als Info gedacht. Das diese Länder (ausser IoM), fast alle Dritte-Welt-Länder sind, war mir auch klar und sie haben auch keine Relevanz.

Wraithrider

unregistriert

142

Montag, 23. April 2012, 15:44

beide Parteien denken, die jeweils andere bringe nur dämliche und unsinnige Argumente.

Da kann ich jetzt zwar nur für mich sprechen, aber wenn ich das denken würde, dann würde ich das ganz frei heraus ganz eindeutig sagen. In aller Regel gilt aber: Nur weil ich Recht habe und die anderen völlig daneben liegen, sind doch ihre Argumente nicht gleich "dämlich und unsinnig". Es können doch beide Seiten gute Argumente haben, nur dass meine eben noch besser oder auch einfach passender sind.

@Zottelc4
Ich war noch nie im mittleren Westen der USA. In Österreich wurde ich glücklicher Weise auch noch nie angehalten. Aber ich hatte schon Fälle in denen mit 20€ Trinkgeld beglichen war, was hier Punkte oder vielleicht schon ein Fahrverbot gekostet hätte, dass ein Verkehrspolizist nen Schritt nach vorn getreten ist und uns verkehrt herum durch nen Kreisel gelassen hat einfach weil's kürzer war, Helmpflicht hat sowieso nicht interessiert und was man so im Internet liest ist die gängige Praxis mancher Orts auch: "Ich musste sie jetzt zwar von Gesetzes wegen anhalten und muss einen Strafzettel ausschreiben weil andere Leute zusehen, aber ich mache daraus das niedrigste mögliche Bußgeld, das der Katalog vorsieht." Natürlich kann es nicht überall besser oder überall schlechter sein und es ist ja wohl naheliegend, dass sich Österreich noch mit am wenigsten von Deutschland unterscheidet, aber man sieht's ja schon an Diskussionen mit der regulären Bevölkerung außerhalb des Polizeidienstes, dass die Deutschen viel regelhöriger sind und auch das wirkt sich direkt auf das Verkehrsgeschehen aus, nicht nur das eine Mal pro Jahr wo die Rennleitung zugegen ist.

Was die Behandlung in Kontrollen betrifft... Purer Zufall ob ich dumm angemacht oder kurz mündlich verwarnt und aus Ermangelung einer Messung einfach so weiter fahren gelassen werde. Dass mir aber mal was "großzügig erlassen" worden wäre um z. B. unter die Punktegrenze zu kommen, daran kann ich mich nicht erinnern, nur im Gegenteil, dass mir mal Post ins Haus flatterte von nem Polizisten der sich im Vorbeifahren meine Nummer notiert hatte und behauptete, ich sei bei rot über ne Ampel gefahren, die definitiv nur gelb war.

biboty

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143

Montag, 23. April 2012, 23:33

@Lille

Das es in Deutschland keinen Mittelweg gibt,stimmt ja nun wirklich nicht.
Ich würde es begrüßen, wenn die Kosten für eine ärztliche Untersuchung ( es sei erst mal dahingestellt, wie oder was alles untersucht werden sollte ) sich nach den Einkünften richten würden.
Die angenommenen 150 Euro können für den einen Menschen Peanuts sein, für den anderen aber sehr viel Geld.

@Organized

Du hast geschrieben :

Ich bin für so einen Gesundheitscheck. Aber dann ab Besitz des Füherscheins, nicht erst ab 60 oder so. Beinhaltet einen kurzen Sehtest, wie beim Führerschein machen und evtl. noch einen Reaktionstest. Wer den Test nicht besteht, der darf halt kein Fahrzeug mehr im Straßenverkehr bewegen

Dafür wäre ich nicht, denn man kann zum Beispiel bei einem normalen Sehtest am Morgen durchfallen, aber ein paar Stunden später mit Glanz und Glorie bestehen.Dazu reichen schon Blutdruckschwankungen.
Also wäre da schon eine gründlichere Untersuchung gefragt, die in Richtung augenärztliches Gutachten geht.Gerade das seitliche Sehvermögen z.B. ist sehr wichtig, wird aber beim normalen sehr´Test nicht untersucht.


Das Problem ist nicht die Existenz der Regeln, sondern wie der typische Deutsche damit umgeht.


*interessiertkuck*.....Wie sieht denn der "typische Deutsche" aus...und was macht er ?
Verallgemeinern vielleicht ? :whistling: ;)



...dramatische Lücken aufweist, oder überall 60 km/h gilt, e i n Haken ist ja immer!

Der Töff.



Ach Töff, wenn es dich nicht gäbe, müsste man dich erfinden...du rettest mir doch immer wieder die Laune... :thumbsup:




Jeder der sich nur zum Spaß auf ein Motorrad setzt ...


WAS ??? So Bekloppte gibt es wirklich ???? *entsetzenheuchel*....*nunaberweghier*.... :P :grin:





Hinweis.. es ist also z.B. okay, wenn jemand, der DAS noch sieht, Auto fährt?






Natürlich...wenn man DAS nicht mehr sieht, wird es natürlich kritisch.... :)


Ich finde diesen Thread teilweise wirklich sehr lustig.... :sorry: ...obwohl das Thema an sich ja ernst genommen werden sollte.
Aber manchmal - kann ich einfach nicht anders. :rolleyes: ^^


LG Sabine

Wraithrider

unregistriert

144

Dienstag, 24. April 2012, 08:54

Zitat


*interessiertkuck*.....Wie sieht denn der "typische Deutsche" aus...und was macht er ?

Wie er aussieht spielt überhaupt keine Rolle, aber er fordert gern (fast wie aus einem Reflex heraus) für alles Mögliche und Unmögliche Regeln und Vorschriften vom großen Bruder, an die sich dann buchstabengetreu gehalten werden müsse. Und funktioniert das nicht, so ist er der festen Überzeugung, man müsse der Vorschrift nur noch einen weiteren Paragraphen hinzufügen, sie noch etwas komplizierter machen, die Handlungsabläufe die man zu befolgen hat noch etwas mehr eingrenzen und festlegen.
Das sieht man eigentlich recht deutlich, wenn man Diskussionen wie diese verfolgt.

Beispiel gefällig?
"Die Kosten sind ein Problem." - "Machen wir sie gehaltsabhängig." ("Schön" sozialistisch gedacht übrigens... vielleicht sollte man da aber lieber beim Brot anfangen statt beim Führerschein.)
"Ein Sehtest reicht zur Beurteilung nicht aus." - "Legen wir den Sehtest eben genauer fest und prüfen das periphere Sehen sowie die anderen die Sehstärke beeinflussenden Werte."
Und der Thread bzw. die Diskussion aus der er hervor geht an sich ist ja schon ein Beispiel dafür, alles regeln zu wollen. Dazu kommt dann noch, dass die Wenigsten Notwendigkeit, Aufwand, Nutzen und Schaden gegen einander abzuwägen versuchen - Hauptsache es ist "geregelt", Notfalls noch das Totschlagargument "jeder Tote zählt".

Zottelc4

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145

Dienstag, 24. April 2012, 13:20

Wie er aussieht spielt überhaupt keine Rolle, aber er fordert gern (fast wie aus einem Reflex heraus) für alles Mögliche und Unmögliche Regeln und Vorschriften vom großen Bruder, an die sich dann buchstabengetreu gehalten werden müsse. Und funktioniert das nicht, so ist er der festen Überzeugung, man müsse der Vorschrift nur noch einen weiteren Paragraphen hinzufügen, sie noch etwas komplizierter machen, die Handlungsabläufe die man zu befolgen hat noch etwas mehr eingrenzen und festlegen.

Das sieht man eigentlich recht deutlich, wenn man Diskussionen wie diese verfolgt.

Echt? Dann scheinen in den Konstruktionsabteilungen (und ich kenne eine ganze Menge) lauter Ausländer zu arbeiten. Wenn ich versuche, dort Regeln einzuführen, benehmen sich die Leute wie Süditaliener und wurschteln in einem Chaos, dass es einem graust.
Wenn ich mir die Satzung eines Kleingärtnervereins anschau, weiß ich auch nicht, ob ich lachen oder weinen soll. Daher gebe ich Dir in mancher Beziehung sogar recht. Allerdings funktioniert Deutschland recht gut, mit allen seinen Regeln. Wenn ich mir die wirtschaftliche Situation, gerade in Bezug auf die Mittelmeeranrainer ansehe, scheinen Regeln und deren Einhaltung gar keine schlechte Idee zu sein.

Warum eigentlich Führerschein machen? Wer es nicht lernt, würde ja nach Deiner Argumentation früher oder später auffallen und dann aussortiert werden können. Wir könnten und den ganzen Blödsinn sparen und nur für die Unfähigen ein Fahrverbot aussprechen. Warum eigentlich TÜV? Wenn ich weiß, dass meine Bremsen nicht richtig funktionieren, fahre ich eben langsamer.
Eigentlich würde §1 StVO völlig ausreichen, oder? Genauer betrachtet braucht man nicht mal den, denn das ist doch eine Selbstverständlichkeit. Oder sollte es zumindest sein...

146

Dienstag, 24. April 2012, 18:07

@Zottelc4
Mit deinem letzten Absatz ziehst Du das ganze aber extremst ins Lächerliche...
Da kann ich Dich genauso fragen, warum brauchen wir überhaupt einen Staat.....Kleider, Häuser....e.c.t. Warum brauchen wir Toiletten?

Es dürfte doch wohl jedem Klar sein, was ein Staat ist und wozu er dienlich sein soll.
In der Beispielvorstellung / Idealvorstellung ist der Staat = Wir.
Wir die Bürger vereinen uns und bilden eine Gemeinschaft um uns vor Gefahren von "Aussen" e.c.t. zu schützen.
Wir wollen die gleiche Norm, die Strassen müssen eine bestimmte größe haben damit auch die großen Autos diese passieren können, e.c.t.

Als erstes sind wir der Staat, und unsere Gelder / Steuern dienen der Erhaltung des Staates.

Doch wenn der "sich Selbstständig" macht... und nicht mehr den Bürgern / Uns dient, sondern dass wir von "Denen da Oben" sprechen, dann läuft etwas falsch...

Am Ende der Fahnenstange stünde dann die Revolution, aber das können wir eigentlich auch nicht mehr.
Denn laut EU Reformvertrag darf in ganz Europa eine Affuhr mit Waffeneinsatz zerschlagen werden...


Doch schonwieder zuviel geschrieben.... Es geht im Grunde darum, dass wir einen Staat brauchen der uns dienlich ist und nicht umgekehrt.
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Harti

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147

Dienstag, 24. April 2012, 18:17

... oder ist das reine Ironie!?

@Zottel ... :thumbsup:
:motorrad: An manchen Tagen geht alles schief, aber dafür klappt an anderen gar nichts. :P

148

Mittwoch, 25. April 2012, 10:29

Hier geht es ja hoch her. :grin:

Ich bin schon der Ansicht, dass es bestimmte Gruppen von Verkehrsteilnehmern gibt, die eine höhere Wahrscheinlichkeit haben, in Verkehrsunfälle verwickelt zu werden. Und da sind meiner Ansicht nach bestimmte Massnahmen auch sinnvoll. Ich persönlich fände einen Stufenführerschein für jüngere Autofahrer auch nicht verkehrt, ähnlich wie beim Motorrad. Mit 20 lässt man eben gern mal die Sau raus. Trifft nicht auf alle 20jährigen zu, aber der Prozentsatz an Fahrern in dem Alter, die gern mal zeigen möchten, was die Kiste hergibt, dürfte wahrscheinlich schon höher sein. Dazu kommt dann oftmal noch Selbstüberschätzung und fehlende Erfahrung.

Damit sage ich nicht, dass ALLE in dem Alter so sind, aber die Unfallzahlen sprechen eben eine deutliche Sprache.

Für ähnlich gefährdet halte ich ältere Fahrer, die ab und an durch eine unsichere Fahrweise auffallen oder die einfach nur noch stur ihren Stiefel fahren. Ausserorts wird stur 80 gefahren, wie ja bereits erwähnt und auf der Autobahn fährt man immer schon auf der Mittelspur, weil das bequemer ist und weil man sich da sicherer fühlt. Natürlich gibt es auch sehr viele routinierte und wirklich gute ältere Fahrer, die jährlich viele Kilometer fahren und sehr routiniert und sicher sind aber diese Negativbeispiele gibt es eben auch.

Deswegen fände ich es gar nicht schlecht, wenn ab einem gewissen Alter, alle paar Jahre ein sinnvoller und realitätsnaher Test gemacht wird, um festzustellen, ob derjenige noch in der Lage ist, sein Fahrzeug sicher zu beherrschen.Allerdings bin ich mir auch bewusst, dass man hier schnell eine Grauzone schafft und dass es evtl. problematisch werden kann, die wirklich wichtigen Dinge zu testen.

Was die Verkehrsregeln und Tempolimits und das eigenverantwortliche Fahren angeht, sehe ich es schon so, dass unter Umständen bestimmte Maßnahmen durchaus sinnvoll sind. Vor vielen Jahren gab es hier in Frankfurt in einem Wohngebiet immer wieder Unfälle mit Kindern. Dort war ein Spielplatz in der Nähe und die Strasse ist immer von beiden Seiten zugeparkt. Kinder, die plötzlich auf die Strasse rennen, sieht man erst sehr spät. Das hat sich erst gebessert, als man Huppel auf die Strase gesetzt hat, um das Tempo runterzuschrauben. Es ist halt schade, dass es überhaupt solche Massnahmen braucht, weil einige Leute auch in unübersichtlichen Situationen voll auf´s Gas steigen.

Zu den Tempolimits kann ich nur sagen: Das sind Maximalgeschwindigkeiten. Wer bei Regen und schlechten Strassenzustand und vielleicht auch noch verdreckter Fahrbahn mit 80 in eine Kurve fährt, weil auf dem Schild nun mal 80 steht, und dann aus der Kurve fliegt, hat einige grundlegende Probleme. Trotz zulässigem Tempo vom 80 km/h kann es je nach Situation ja durchaus angebracht sein, stattdessen nur 60 oder vielleicht sogar noch langsamer zu fahren. Das lernt man ja bereits in der Fahrschule. Nachts bei Regen auf der Autobahn und bei schlechtem Zustand der Fahrbahn (Bitumen, Spurrillen etc...) fahre ich trotz erlaubter 120 evtl. nur 100. Das trifft dann umso mehr zu, wenn ich schon etwas müde bin. Ein bisschen selber denken muss man halt schon noch.

Wenn das Wetter gut ist und die Strasse in einem guten Zustand und überschaubar ist, bin ich auch mal etwas schneller unterwegs, als es das Tempolimit erlaubt.

Dirk U.

Mit Glied

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149

Mittwoch, 25. April 2012, 11:56

Deswegen fände ich es gar nicht schlecht, wenn ab einem gewissen Alter, alle paar Jahre ein sinnvoller und realitätsnaher Test gemacht wird, um festzustellen, ob derjenige noch in der Lage ist, sein Fahrzeug sicher zu beherrschen

Genau das ist mein Reden! Es ist nämlich fern der Praxis jemanden einmal recht und einmal links eine Tafel ablesen zu lassen und vielleicht noch die Reaktion zu testen weil niemand mit einem zugekniffenen Auge Auto fährt sondern mit beiden gleichzeitig.

Wie ich schon geschrieben habe müsste man dann einen Simulator Test machen mit einer Fahrt in dem mal ein Kind vor´s Auto springt oder ein Hund über die Straße läuft.
Gleichzeitig sollten dann auch Alltagssituationen im Straßenverkehr simuliert werden die gemeistert werden sollten - u.a. das richtige lesen von Schildern.

Vor allen Dingen kostenlos!

Wraithrider

unregistriert

150

Mittwoch, 25. April 2012, 13:18

Allerdings funktioniert Deutschland recht gut, mit allen seinen Regeln. Wenn ich mir die wirtschaftliche Situation, gerade in Bezug auf die Mittelmeeranrainer ansehe, scheinen Regeln und deren Einhaltung gar keine schlechte Idee zu sein.

Es gibt bei jeder Sache Licht und Schatten. Wenn man ne Rakete bauen will, dann hat es sicher seinen Sinn, dass jeder Handgriff genau vorgeschrieben ist und der italienische Weg ist nicht so recht zielführend. Straßenverkehr ist da fehlertoleranter und es wäre ein völlig unverhältnismäßiger Aufwand, ihn dermaßen durchzuplanen oder an die Fahrzeugführer Ansprüche wie an Astronauten zu stellen. Jeder Aufgabe ihre Werkzeuge und Verkehr funktioniert flüssiger, besser, wenn man sich nicht so präzise an die Buchstaben des Gesetzes hält. Dass du dieses großzügige Auslegen nun gleich wieder in ein "die Regeln die die Grundlage dafür bilden gar nicht erst beigebracht bekommen" (keinen Führerschein machen) verdrehen willst, hilft der Diskussion aber nicht wirklich.
TÜV... ja, so wie der TÜV arbeitet könnten wir uns den wirklich schenken.

@Panda
Eine dieser häufiger in Unfälle verwickelten Gruppen wären PKW-Fahrer im Vergleich zu Motorradfahrern. ;-) Ein Stufenführerschein für PKW wäre allerdings auch nicht so wirklich gewinnbringend, denn unsere 34PS bzw. demnächst 48PS entsprechen grob nem 200PS PKW und die Zahl der Anfänger die darüber wesentlich hinaus geht, hält sich dann doch in argen Grenzen.
Wenn jemand außerorts nur 80 oder auf der mittleren von drei Autobahnspuren fährt, finde ich das aber ehrlich gesagt nicht weiter tragisch. Hab mit dem Überholen kein Problem und wenn mir im Umkehrschluss dafür erlaubt wird 20km/h schneller zu fahren und mal rechts oder über ne Sperrfläche zu überholen wenn sich's anbietet, dann ist diese gegenseitige Toleranz doch ein Win-Win für Alte und Junge gleicher Maßen.

Dass manche Verkehrsregeln natürlich auch Glückstreffer sind und grade passen, bestreite ich ja gar nicht. In solchen Wohngebiete mit beidseitig Autos wo ich dann bloß 25km/h fahre, hab ich persönlich kein Problem damit, dass da ne 30er Zone eingerichtet wird. (Realistischer Weise bemerke ich nicht mal, ob da so ein Schild steht, weil ich auf wichtigeres achte als auf Schilder mit Nummern drauf.) Aber würde da z. B. ein Blitzer aufgestellt der auch nachts um 1 auslöst, das fände ich nicht in Ordnung.
Immerhin, mit den Bremshubbeln ist erklärt, warum die GS so ein beliebtes Motorrad ist (genau so wie SUV als Stadtfahrzeug), damit können die einem egal sein.

151

Mittwoch, 25. April 2012, 13:20

ok, falls der Simulatortest kommt nehm ich dann diese Karre hier:
http://www.youtube.com/watch?v=DQqa4DHdLkM

Oder nehmen wa doch lieber Nordkoreas Traktor Simulator?
http://spass-und-spiele.blogspot.de/2012…en-traktor.html
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Xivender« (25. April 2012, 13:26)


152

Mittwoch, 25. April 2012, 13:57

Wenn jemand außerorts nur 80 oder auf der mittleren von drei Autobahnspuren fährt, finde ich das aber ehrlich gesagt nicht weiter tragisch.


Das kommt halt immer auf die Situation an. Wenn das Sonntag früh passiert, wo eh alles frei ist, sieht das anders aus, als unter der Woche. Da wird man dann durch einen Mittelspurschleicher unnötigerweise zum Überholen "gezwungen". (Jaja, ich weiss...niemand zwingt einen zu überholen, man kann ja auch dahinter bleiben...) Wenn dann von hinten ein Auto mit hoher Geschwindigkeit ankommt, muss der Fahrer ggf. bremsen oder fährt sehr dicht auf....alles Dinge, die nicht wirklich sein müssen und die vermeidbar sind, wenn man halt einfach mal rechts rüber fährt, wenn man ohnehin nur mit Tempo 100 fährt. Klar ist es in den meisten Fällen nicht wirklich dramatisch und es passiert wahrscheinlich auch nur selten wirklich was, aber ich finde es einfach unnötig und auch unhöflich. Das hat ein bisschen was von "Mir doch scheißegal, ob ich jemanden behindere! Hauptsache ich hab es schön bequem!"

Wraithrider

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153

Mittwoch, 25. April 2012, 14:23

Klar ist das unnötig und unhöflich etc. Aber längst keine Rechtfertigung für eine Überprüfung die zum Verlust des Führerscheins führen könnte. Und das sage ich als derjenige der dann von 250 auf 120 abbremsen muss, weil zwo so Pfeifen sich entschieden haben mit 100 die mittlere und mit 120 die linke Spur dicht zu machen.
Gut, man könnte sagen ich kann ja froh sein, dann brauche ich zum Überholen nicht mal die Spur wechseln, aber ernsthaft, mir geht's da nicht ums Rechtfertigen oder Schönreden, sondern nur um die Relation zwischen bereitetem Ungemach und daraus resultierender Strafe. (Im Berufsverkehr ist die Behinderung an sich zwar größer, aber dafür sind die Geschwindigkeitsdifferenzen auch wieder niedriger.)

Buckbeak

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154

Mittwoch, 25. April 2012, 15:27

Hm, je älter man selbst ist, desto mehr sträubt man sich gegen solche Pauschaltests für ältere Menschen.

Vielleicht wäre es am einfachsten, dass jeder - unabhängig vom Alter - nach einem auffälligen Verhalten im Straßenverkehr zum Test gezwungen werden kann. Das können ja auch Kleinigkeiten sein (wie z.B. Dauerbenutzung der mittleren Spur oder Vergessen des Blinkers etc.).
Also mehr Kontrollen in Bezug auf Tauglichkeit.
Es gibt 50jährige, die schon mit Alzheimer zu tun haben und 80jährige, die sehr wohl sicher fahren, bzw. andere Alte, die nicht ganz so sicher fahren, aber zumindest ihre Alltagsstrecke ganz gut bewältigen und darum nie auffällig sind, und 20jährige, die einfach durchgeknallt sind... wenn alle regelmäßig geprüft werden müssen in gewissen Zeitabständen, bedeutet das viel Bürokratie und Kohle. Wenn man jedoch nur dazu aufgefordert wird, weil er sich merkwürdig verhalten hat, dann hat jeder die gleichen Chancen.
Natürlich frage ich mich immer noch, wie ein fairer Test aussieht. Sehtest ist besser definierbar als Reaktionsvermögen...

liebe Grüße
Buckbeak

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155

Mittwoch, 25. April 2012, 15:32

wie z.B. Dauerbenutzung der mittleren Spur


Zitat

Sind außerhalb geschlossener Ortschaften für eine Richtung drei oder mehr Fahrstreifen mit Zeichen 340 gekennzeichnet, dürfen Kraftfahrzeuge abweichend von dem Gebot, möglichst weit rechts zu fahren, den mittleren Fahrstreifen dort durchgängig befahren, wo – auch nur hin und wieder – rechts davon ein Fahrzeug hält oder fährt.
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Donnerstag, 26. April 2012, 09:03

Ist das neu? Ansonsten wieder was dazu gelernt :huh:

Buckbeak

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157

Donnerstag, 26. April 2012, 10:04

Doch, das wusste ich, ist nicht neu.
Aber darum geht es hier nicht in erster Linie, war nur ein Beispiel (und wenn meilenweit kein Auto rechts zu sehen ist, ist es auch verboten).

liebe Grüße
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158

Donnerstag, 26. April 2012, 12:24

(und wenn meilenweit kein Auto rechts zu sehen ist, ist es auch verboten).


Aber mal ehrlich: dann ist meist auch meilenweit links kein Auto zu sehen, und dann juckt es eigentlich nicht wirklich. Dann muss man halt eine Spur mehr wechseln. Es gibt nervigeres, z. B. die Demonstrativ-rechts-Fahrer bei überholenden Schlangen, die man dann ständig wieder reinlassen muss und die nöckelig werden, wenn man sie überholt.
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Wraithrider

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Donnerstag, 26. April 2012, 12:43

Eben, wie man sich über ein vereinsamtes Auto auf der Mittelspur aufregen kann, erschließt sich mir auch nicht. Allerdings bin ich selber einer der Demonstrativ-Rechts-Fahrer. Wenn du einfach nicht die Lücke zu fährst die ich beim rechts rüber fahren hinterlasse, dann hast du auch kein Problem beim mich wieder rein lassen. Wenn du hingegen schneller bist und es alle so machen würden wie ich, dann hättest du davon einen echten Vorteil ohne dass jemand anderer einen Nachteil hätte. (Wobei ich mit dem mich wieder rein schieben eigtl. nie Probleme hab und eher aufpassen muss, nicht versehentlich rechts zu überholen statt umgekehrt.)

@Buckbeak
Also persönlich kann ich nicht bestätigen, dass man je älter desto mehr gegen solche Tests sei.

Coyote

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160

Donnerstag, 26. April 2012, 12:50

Wenn du einfach nicht die Lücke zu fährst die ich beim rechts rüber fahren hinterlasse, dann hast du auch kein Problem beim mich wieder rein lassen.


Warum fährst du dann überhaupt rechts rüber? "Weil man in Deutschland rechts fahren muss!1!"? Und wenn ich nicht schneller wäre, könnte ich ja nicht zumachen. Oder was soll das werden, ewiges Bockspringen? Ich fahr an dir vorbei, gehe dann nach rechts und bremse um nicht rechts zu überholen, und du überholst mich dann, weil du schneller bist - nur um vor mir dann wieder reinziehen, damit ich dich überholen kann?

Blödsinn. Du bremst mit deinen Aktionen lediglich die Schlange aus, weil dein Hintermann irgendwann auch nur unbewusst zu seinem Vordermann aufschließt, und danach wieder bremsen muss um dich reinzulassen, was das Ende der Schlange im dümmsten Fall zum Stillstand bruingen kann wenn sie nur lang genug ist. Oder eine Lücke lässt und nicht mitkriegt, dass du rübergezogen bist weil du z. B. bald abfahren möchtest. Du wirst leicht langsamer, er will die Lücke halten... schon wieder scheiße.

Zitat

Auf Fahrbahnen mit mehreren Fahrstreifen für eine Richtung dürfen Kraftfahrzeuge von dem Gebot, möglichst weit rechts zu fahren (§ 2 Abs. 2), abweichen, wenn die Verkehrsdichte das rechtfertigt.


Und ein durch langsamere Überholer entstehende "Behinderung" ist so eine Rechtfertigung.
WELCOME TO THE RIDE OF YOUR LIFE

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Coyote« (26. April 2012, 12:52)


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