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Robert85

unregistriert

1

Mittwoch, 15. Juni 2011, 22:14

Kupplung RJ03

Hallo liebe Gemeinde,

ich habe mal eine Frage zu meiner R6 RJ03. Und zwar ist die Kupplung einerseits relativ schwergängig, also man muss schon feste zupacken um sie zu ziehen. Das kann ich noch verkraften, bin ja ein kräftiger Kerl. Aber das Problem ist, dass sie erst auf dem letzten Drittel "kommt". Ich zieh also die Kupplung, hab den ersten drin, gebe leicht gas und lasse dabei die Kupplung kommen. Dadurch dass sie erst so spät kommt und ich sie dadurch kaum weich "reinschleifen" lassen kann, ist das Anfahren teilweise etwas abenteuerlich weil ich viel zu hohe Drehzahlen draufhabe.

Das Motorrad hat 20.000km gelaufen, ist die Kupplung da schon hinüber? Oder bringt es was, wenn ich das Spiel am Kupplungshebel vergrößere, sodass der ganze Kupplungsweg kleiner wird und ich vielleicht dadurch etwas mehr Gefühl in die Sache bekomme!? Wäre dankbar für Tipps, weil das ist kein toller Zustand :(

Robert85

unregistriert

2

Mittwoch, 15. Juni 2011, 22:40

Ok also ich habe bei meinen Google Recherchen herausgefunden, dass das wohl eine reine Einstellungssache ist, am Hebel und direkt an der Kupplung. Dort steht was von Schraube am Ritzel und einer Kontermutter. Leider habe ich davon überhaupt garkeine Ahnung :(

Kennt sich denn jemand damit etwas besser aus und kann mir das erklären?

3

Donnerstag, 16. Juni 2011, 00:28

Ja, kann ich.

Wenn du die Kupplung ziehst, dann ziehst du den Bowdenzug. Der ist an der Kupplungsschnecke angebracht. Diese dreht sich auf einer Achse mit Gewinde. Je weiter du ziehst, desto weiter "wandert" die Schnecke axial und drückt dabei die Kupplungsdruckstange weg, diese drückt wiederum die Kupplungsdruckplatte mit ihren Federn weg und schon haben die Stahl- und Reibscheiben platz, sich frei zu drehen. Es ist ausgekuppelt. Lässt du den Hebel wieder los, pressen die Kupplungsfedern die Druckplatte wieder auf den Scheibenstapel - eingekuppelt.

Wenn es bei dir nun so ist, dass die Kupplung erst spät packt, dann kann das zwei Gründe haben (die auch zusammen auftreten können). Erstens: Deine Beläge nähern sich der Verschleißgrenze. Überlege mal mit obiger Erklärung im Kopf: Was passiert, wenn du den Hebel loslässt? Die Druckplatte drückt die Scheiben zusammen. Wenn die Beläge schon weit abgenutzt sind, muss die Platte den Stapel weiter zusammendrücken und den musst am Hebel ganz weit loslassen. Mit anderen Worten: Je weiter der Kupplungsverschleiß forschreitet, desto weiter wandert der Schleifpunkt an der Seilzugkupplung nach "oben", bis die Kupplung irgendwann gar nicht mehr verbindet.

Was auch zu einem so späten Verbinden der Kupplung führen kann, ist eine falsche Grundeinstellung der Kupplung. Aber meistens verstellt die sich nicht selbst. Ich hatte mal die Dichtung zwischen Ritzelabdeckung und Motor weggelassen. Damit war die Schnecke dichter an der Stange und hat permanent getrennt. Da musste ich die Grundeinstellung also anpassen. Aber egal, ob jetzt Verschleiß oder eine falsche Grundeinstellung die Ursache für das späte kommen sind - beheben kannst du es in beiden Fällen mit einer Korrektur der Grundeinstellung.

Bei der FZR 600R musste ich dafür den Gumminippel an der Ritzelabdeckung entfernen. Dahinter ist eine Mutter samt Kontermutter. Zunächst löst du die Kontermutter und stellst drehst dann die Einstellschraube so weit rein, dass sie gerade auf Widerstand stößt (nämlich auf den der Druckstange). Dann konterst du mit der Kontermutter (dabei aber darauf achten, dass sich die Einstellmutter nicht mehr bewegt). Zum Schluss stellst du dir noch das Hebelspiel am Lenker so ein, dass du ein einen guten Zentimeter Spiel hast. Fertig.

Robert85

unregistriert

4

Donnerstag, 16. Juni 2011, 08:01

Wow, super lieben Dank für deine tolle Erklärung! Jetzt wird mir einiges klarer :)

Werde ich heute Nachmittag direkt mal ausprobieren, melde mich wenn es was gebracht hat!

5

Donnerstag, 16. Juni 2011, 11:31

Bitte, bitte. Sag mal, wie's gelaufen ist.

hawkeye

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Registriert: 6. Februar 2009

Wohnort: Niedersachsen

Motorrad: Triumph Sprint ST 955i

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6

Donnerstag, 16. Juni 2011, 16:43

Hallo,

die R6 hat aber eine andere Kupplungsmechanik als die FZR. Sie hat z.B keine Schnecke, die auf die Druckstange wirkt und somit auch keine Einstellschraube an der Ausrückmechanik. Bei der R6 wird lediglich der Kupplungszug eingestellt. Dazu sitzt am Ende des Kupplungszuges ein Gewinde mit zwei Muttern, die sich an einem Halter abstützen. Mit diesen Schrauben wird der Zug so eingestellt, dass der Ausrückhebel gerade noch keinen Druck auf den Druckpilz aufbaut.

Grüße

Hawkeye
Mein Brötchengeber: Onlineshop für Moppedteile

7

Samstag, 18. Juni 2011, 14:04

Na, dann sollte er es ja jetzt auf jeden Fall hinbekommen haben. :thumbup:

Hat er?

Robert85

unregistriert

8

Samstag, 18. Juni 2011, 15:08

Hi und sorry, nein habe ich noch nicht. Hab gesehen dass ich dafür die Seitenverkleidung demontieren muss. So wie ich seitlich reinschauen konnte sind die Muttern scheinbar mit einem Gummischutz überdeckt.

Was ich bis jetzt gemacht habe ist, dass ich das Spiel am Hebel vergrößert habe, das hat schonmal etwas gebracht. Aber das an der Kupplung direkt schaue ich mir noch an! Ist es normal, dass aus der Kupplungsglocke schleifende Geräusche beim fahren kommen? Ist drehzahlabhängig, aber nur im eingekuppelten Zustand, also steigt mit steigender Drehzahl. Öl ist fast neu, noch schön honigfarben.

Robert85

unregistriert

9

Samstag, 18. Juni 2011, 21:37

So, habe mal die Verkleidung demontiert. Dann habe ich die Kontermutter vorne gelöst. Die hintere Mutter konnte ich nich wirklich drehen, da kam ich nicht dran weil der Schlauch vom Kühler im Weg war. Habe den ganzen Zug dann aus der Halterung entfernt und die hintere Mutter ca. 3 Umdrehungen nach rechts, also rein gedreht. Danach wieder gekontert. Also viel besser fühlt es sich jetzt nicht unedingt an, aber ich habe mittlerweile ein besseres Gefühl für die Kupplung.

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