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Coyote

Langstreckencoyote

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141

Freitag, 15. Juli 2011, 14:20

Gesetze werden von Zeit zu Zeit angepasst, sie sind also keinesfalls unabänderlich.

Leider seltener als vielleicht wünschenswert. Außer bei denen, die tatsächlich zu politischen Zwecken angepasst werden, da wünsche ich mir oft mehr Konstanz.

Zitat

Und es bleibt die Frage, ob die körperlichen Schäden, die man sich selbst zufügt oder in Kauf nimmt, keine Folgen haben, die Rechte Anderer berühren.


Gibt es ein Recht darauf, dass sich mein Bruder mir gegenüber verantwortungsbewusst verhält? gibt es ein Recht auf niedrige Krankenkassenbeiträge?

Vielleicht gibt es irgendwo ein Recht, dass berührt wird. So richtig fällt mir keins ein. Das wird also nicht wirklich die Frage sein, sondern eher, ob es gesamtgesellschaftlich sinnvoll ist, die persönliche Entscheidungsfreiheit par ordre du mufti zu beschneiden. Verpflichtende Schutzimpfungen sind da ein gutes Beispiel für, die Helmpflicht würde ich da aber nicht im gleichen Atemzug nennen wollen. Aber das ist eben unsere unterschiedliche Einschätzung.
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Plysred

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142

Freitag, 15. Juli 2011, 16:20

Ich finde mein Beispiel mit dem Kindergarten sehr gut, es bezieht sich nämlich auf folgendes: Ich halte ein generelles 30 Schild vor nem Kindergarten für schwachsinnig, sinnvoller wäre ein Schild 30 zwischen 7 und 19 Uhr oder so ähnlich.
Und zu Sachen wie leichtsinnigkeit und so weiter kann ich nur sagen, je mehr konsequenzen du bei leichtsinnigkeit erfährst desto verantwortungsbewusster wirst du! Leider sind wir in Deutschland ein "Rundum-Sorglos-Paket" gewohnt wobei Vater Staat immer für dich mitdenkt. Wie sagte mein Fahrlehrer mal "wenn da 80 ist, dann kan man da auch mit 80 langfahren." Das zeigt doch schon alles, ich habe in dem Moment die Kurve enger eingeschätzt und bin daher mit 60 durchgetuckert ich lag falsch, aber der Punkt ist, dass ich nicht davon ausgehe das jemand anders immer für mich mitdenkt, und ich will es eben nicht.
Und jetzt zur Sache Helmpflicht gut finden aber mal eben ohne Helm auf die andere Straßenseite fahren. Wenn ihr sagt ihr haltet die generelle Helmpflicht für gut, dann haltet euch gefälligst auch dran oder ihr seid nicht besser als ein Papst der aus dem Puff das Zölibat predigt. (sorry für das drastische Beispiel, aber vielleicht wird es so deutlicher)
Wenn ihr aber sagt, dass es Situationen gibt in denen die Helmpflicht sinnlos ist dann könnte man sagen, deshalb gilt sie ja weil man für euch mitdenken muss. Im übrigen haltet ihr die Helmpflicht vielleicht beim über die Straße zum Nachbarn fahren für egal, andere sind dabei schon von nem Auto umgemäht worden, villeicht ist für XY die Fahrt zum Bäcker am anderen Ende des Dorfes morgens um 6 dasselbe wie für euch abends um 8 die Fahrt direkt über die Straße zum Nachbarn.
Und schon haben wir die Amnestie von der Helmpflicht auf das ganze Dorf ausgeweitet, und als nächstes die Wohnsiedlung in der Großstadt, und dann die Kleinstadt, und dann die Großstadt, und dann das Bundesland, und dann.. und dann.. und dann..

Daraus folgt: entweder Helmpflicht = toll, dann haltet euch auch dran und geht mit gutem Beispiel voran. IMMER! Oder Helmpflicht = doof, weil Helm = doof und sowieso alles bescheiden. Oder zu guter Letzt, mein favorite Helm = toll aber Helmpflicht = doof weil Eingriff von wem anderes in mein Privatleben = ganz doof.

Grüßle Hilmar

Edith sagt ich würde dauernd gegen die Pflicht zur guten Sprache verstoßen

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Plysred« (15. Juli 2011, 16:23)


Coyote

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143

Freitag, 15. Juli 2011, 16:37

Aber nicht bedingungslos, denn die Faktenlage kann sich jederzeit ändern.
Gesetze werden von Zeit zu Zeit angepasst, sie sind also keinesfalls unabänderlich.


Noch als Nachtrag: mit "Faktenlage" meine ich eigentlich die persönliche Situation. Was ich jetzt für vernünftig halte muss morgen nicht auch vernünftig sein, weil dann vielleicht ganz andere Rahmenbedingungen herrschen.

@plysred: die Polemik bringt jetzt auch nichts. Das Argument gegen eine Helmflicht sollte nicht sein, dass die, die sie befürworten, evtl. mal gegen sie verstoßen. Aber wenn sie dagegen verstoßen, dann werden sie dazu einen Grund haben. Sie bräuchten in dem Moment die Entscheidungsfreiheit, die sie sich selbst genommen haben, und müssen nun gegen ihr eigenes Gesetz verstoßen.
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timmae

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144

Freitag, 15. Juli 2011, 21:34

Deine Ausnahme im Falle der Geschwindigkeitsbegrenzung ist ok, "unsere" Ausnahme im Falle der Helmpflicht ist unverständlich ?(

Ich habe nie von der Fahrt zum Bäcker geredet, wenn die Fahrt zum Bäcker soweit ist, dass ich das Motorrad anschmeiße, dann ziehe ich auch den Helm an. Will ich das Motorrad in die Garage auf der anderen Straßenseite bringen und das Gelände ist z.B. uneben und das Schieben des Motorrades wäre äußerst mühsam, könnte ich bewusst darauf verzichten einmal durch das Haus zu laufen nur um meinen Helm anzuziehen und zuckel gerade mit Standgas über die Straße. Wo ist der Gedankengang jetzt verwerflich? Ich glaube nicht einmal ein Polizist würde mich dafür schief angucken, auch wenn es streng genommen illegal ist.
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145

Samstag, 16. Juli 2011, 12:14

sorry für die polemik aber ich sage nur du musst ja nicht den helm anziehen, mache ich auch nicht aber damit gibst du ja quasi zu, dass in dem moment die Helmpflicht unsinnig ist. nichts anderes wollte ich ausdrücken.
Jeder bewertet Risiko halt anders, und so wie ich sagen würde, um das möp in die Garage zu fahren brauche ich keinen Helm, denn das Risiko ist sehr überschaubar, meint vielleicht irgendjemand das risiko um mal eben den km zum Bäcker zu fahren ist überschaubar genug um auf den Helm zu verzichten. Und ich maße mir nicht an das Risiko für jemand anderes zu bewerten.

Grüßle Hilm

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Plysred« (16. Juli 2011, 12:21)


Coyote

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146

Samstag, 16. Juli 2011, 12:37

Nicht nur das Risiko, sondern die Risikoabwägung. Die Entscheidung "kein Helm" wird ja zugunsten irgendetwas anderem getroffen. Da kann man sich jetzt ganz dramatische Szenarien ausdenken, wo die Fahrt lebenswichtig aber kein Helm verfügbar ist, aber das ist gar nicht nötig. Allein die theoretische und praktische Existenz solcher Szenarien zeigt, dass der Betreffende sagt: "meine Entscheidungsfreiheit ist mir gerade wichtiger als das Gesetz". Oder andersrum: "das Gesetz ist dann und nur dann für mich richtig, wenn ich mich gerade auch so entscheiden würde". Keine Grundlage für ein Gesetz, IMO. Damit sehe ich das Argument "wir müssen für jemand anderes entscheiden, weil die Entscheidung zum Helm vernünftig ist" schon dadurch entwertet, dass es offensichtlich ebenso vernünftige Entscheidungen gegen den Helm gibt.

Somit bleibt nur der "Schaden an der Allgemeinheit" als Basis.
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147

Sonntag, 17. Juli 2011, 01:15

Bleibt eigentlich nur noch die Interessenlage des Verkehrsministers. Der möchte am Ende seiner Amtsperiode sagen:" Unter meiner Fuchtel sind die Zahlesn der Verkehrstoten weiter gesunken. Dann wird er gelobt, und alle freuen sich. Ist doch auch was! :thumbsup:

hawkeye

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148

Sonntag, 17. Juli 2011, 11:38

Hallo,

ein Gesetz ,egal welches, wird nie jeder Einzelsituation gerecht. Es wird immer Situationen geben, wo ein Einzelner ein Gestz in gerade seiner persönliche Lage für falsch oder ungerecht halten wird. Das ist aber noch kein Grund, das Gesetz grundsätzlich für sinnlos zu erklären.

@coy: Unser Grundgesetz erwartet, dass sich andere Dir gegenüber verantwortungsvoll verhalten. Und das Recht auf persönliche Freiheit wird explizit genau dort eingeschränkt, wo die Freiheit anderer berührt wird. Wie weit oder wie eng man das fasst, ist Auslegungssache.

@zottel: Hat der Verkehrsminister das Gesetz erlassen?

Grüße

Hawkeye
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Coyote

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149

Sonntag, 17. Juli 2011, 12:18

ein Gesetz ,egal welches, wird nie jeder Einzelsituation gerecht. Es wird immer Situationen geben, wo ein Einzelner ein Gestz in gerade seiner persönliche Lage für falsch oder ungerecht halten wird. Das ist aber noch kein Grund, das Gesetz grundsätzlich für sinnlos zu erklären.

@coy: Unser Grundgesetz erwartet, dass sich andere Dir gegenüber verantwortungsvoll verhalten. Und das Recht auf persönliche Freiheit wird explizit genau dort eingeschränkt, wo die Freiheit anderer berührt wird. Wie weit oder wie eng man das fasst, ist Auslegungssache.

An anderer Stelle wird das jedenfalls deutlich enger ausgelegt. Hatte ich ja zitiert. Ich sehe die beiden Absätze jetzt mal im Kontext zueinander, denn ansonsten gibt es keinerlei Einschränkungen, wann ein Gesetz doch nicht erlassen werden sollte. Je mehr geregelt wird und je weniger der Bürger persönlich entscheiden kann, um so besser? Ohne das, was du mir sagst - Freiheiten enden bei den Rechten anderer - kann man auf die Art und Weise jedes Gesetz damit verargumentieren.
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150

Sonntag, 17. Juli 2011, 21:22

[...] Verpflichtende Schutzimpfungen sind da ein gutes Beispiel für...


War das ein Beispiel für ein Gesetz das sinnvoll sein könnte es aber aus irgend welchen Gründen, die genauso sinnvoll sein könnten, trotzdem nicht gibt oder gibt es tatsächlich Impfungen zu denen man Verpflichtet ist?

Gibt es in den USA eine Gurtpflicht? (interessiert mich nur mal so)

Mit welchen Strafen muss man denn eigentlich hier zu Lande rechnen wenn man ohne Helm erwischt wird nur Geldstrafe oder auch Punkte und würde die ein dann weiterfahren lassen?
Ohne Gurt unterwegs sein kostet nur 30 Euro ohne Punkte oder, wird mich zwar ärgern wenn ich die mal abdrücken muss aber deshalb fahr ich dann trotzdem nicht mit.

Coyote

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151

Sonntag, 17. Juli 2011, 22:04

War das ein Beispiel für ein Gesetz das sinnvoll sein könnte


Ja. Es gibt viele Dinge die man mit dem gleichen Gedanken sinnvoll regeln könnte, aber nicht tut. Bzw. in manchen Ländern tut man es schon, aber dann für Einreisende.

Die USA haben IIRC flächendeckende Gurtpflicht. Und darüber sind deren Bewohner genausowenig begeistert, zumindest die, die ich kenne - und zwar durch die Bank.

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152

Montag, 18. Juli 2011, 11:37

Die USA haben IIRC flächendeckende Gurtpflicht. Und darüber sind deren Bewohner genausowenig begeistert, zumindest die, die ich kenne - und zwar durch die Bank.


Deshalb hatten die auch schon vor 10 Jahren diese Gurte, die beim Einschalten der Zündung auf einer Schiene entlang der Türkante am Autodach losfuhren und dann genau in der richtigen Stellung einrasteten. So kann man zumindest das (für manche Menschen) lästige manuelle Anschnallen umgehen. Das nur am Rande. ;)

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