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[Technik] Michelin Road5

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Manuel

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1

Donnerstag, 2. Mai 2019, 18:41

Michelin Road5

Hallo zusammen,
meine Z hat heute den Road5 drauf bekommen und ich möchte mal so ein paar Eindrücke geben:
Größe
120 55 17 / 180 55 17
Reifenprofil Neuzustand:
Hinten: Mitte, 5,9; Mitte außen: 5,7; Außen: 5,5
Vorne: Mitte 3,5, Mitte Außen: 3,6; Außen: 3,1
Profil ist somit härter als zb. bei einem Road Attack, der hinten über 7mm drauf hat. Aber härter muss nicht schlechter sein.
Eindruck beim fahren: lenkt leicht, aber nicht hyperagil ein. Satte Schräglagen möglich, behält seine Linie bei. Gaaaaaaanz wenig Aufstellmoment in der Kurve. Sehr geiler erster Eindruck.
Wenn das Video fertig ist verlinke ich das mal.
VG

Sandman

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2

Donnerstag, 2. Mai 2019, 20:20

Satte Schräglagen möglich


Mmm, wo konnte man das denn heute probieren . . zu kalter/nasser Asphalt, zu wenig Temp. im Reifen.
Geradeaus kann (fast) jeder und nahezu 100% der Erdoberfläche sind nicht asphaltiert !

Manuel

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3

Donnerstag, 2. Mai 2019, 20:37

Soweit es heute ging.

bratwurst

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4

Donnerstag, 2. Mai 2019, 21:47

Profil ist somit härter als zb. bei einem Road Attack, der hinten über 7mm drauf hat.

Ich bin mir nicht sicher, ob dieser Rückschluss so richtig ist.

Ansonsten bin ich mal gespannt, wie lange die Pelle hält und was die Leute hier nach ein paar Hardcore-Fahrtagen sagen.^^

Gruß,
Thomas

Manuel

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5

Donnerstag, 2. Mai 2019, 22:40

Ich kann mir das sonst nicht erklären. Wie soll der sonst angeblich länger halten, mal Fahrstil usw außen vor gelassen? Wegen der Sillica Mischung? Wegen anderer Mischung?

Ich bin auch gepsannt, der soll wohl Hitze besser abkönnen als der Road4.
Schade dass es für die Z keine Freigabe mit einem Pilot Power 1 gibt. Das wäre was.

freakshow2410

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6

Donnerstag, 2. Mai 2019, 23:49

Brauchst keine Freigabe. Einfach machen.

Manuel

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7

Freitag, 3. Mai 2019, 01:00

Doch, der Bodo Thiel hatte dazu mal ein Video. Wenn was passiert bist du der gelackmeierte.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manuel« (3. Mai 2019, 01:03)


RazorsEdge

unregistriert

8

Freitag, 3. Mai 2019, 09:10

Ich kann deinen erste Eindruck bestätigen. Egal wie weit man runtergeht,
man hat immer das sichere Gefühl, da geht noch was....
Ich bin bis jetzt mit dem Reifen auch eher als zufrieden.

bratwurst

Team MO24 ¯\_(ツ)_/¯

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9

Freitag, 3. Mai 2019, 09:38

Doch, der Bodo Thiel hatte dazu mal ein Video. Wenn was passiert bist du der gelackmeierte.

Zusammenfassung: Wenn Du Schei.. baust, wirst Du (also Deine Haftpflichtversicherung) zahlen. Welch bahnbrechende Neuheit. :huh: Was passieren kann, hat er leider auch nicht wirklich erklärt. Bestes Beispiel: Zitat sinngemäß: "Wenn Du einen Sportreifen auf eine K1600GT montierst, dann kann das nicht funktionieren, sieht man ja.". Ja was soll denn jetzt passieren? Dass sich der Reifen scheiße fährt und wenn man es übertreibt sich deswegen auf die Mappe packt? Was Du nicht sagst... Auch dann dürfte die offizielle Unfallursache (wie immer) nicht angepasste Geschwindigkeit lauten. Reifenfreigabe/Unbedenklichkeitsbescheinigung hin oder her.

Generell wird immer sehr vage von "wenn was passiert" gesprochen. Ich wage zu behaupten, dass das Motorrad weder explodiert, noch dass das Fahrverhalten sich schlagartig von top auf flop ändert.

Gruß,
Thomas

bdr529

Platzhirsch

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10

Freitag, 3. Mai 2019, 10:10

Das sind juristische Bedenkenträger für eine rein theoretische Situation. Dass Anwälte niemals eine Aussage treffen, dass es unbedenklich ist, ist eine natürliche, vermutlich angeborene Schutzfunktion. Den Nachweis möchte im Falle eines Falles sehen, dass ein zulässiger Reifen an einem Unfall Schuld war und das dem Halter angelastet wird. Meines Wissens gibt es keinen einzigen solchen Fall. Der würde auch hohe Wellen schlagen. Nie und nimmer hat das vor Gericht bestand, wenn sich überhaupt ein Gutachter zu so einem Schluss hinreißen lässt. Schon gar nicht vor dem EuGH Das würde ja bedeuten, dass die Zulassungsregeln in allen anderen EU-Staaten falsch wären.
VG
Michael

Littleelk

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11

Freitag, 3. Mai 2019, 12:42

Ich kann deinen erste Eindruck bestätigen. Egal wie weit man runtergeht,
man hat immer das sichere Gefühl, da geht noch was....
Ich bin bis jetzt mit dem Reifen auch eher als zufrieden.

Schließe mich da an - bin auch mehr als zufrieden mit dem Reifen auf der Z :thumbsup:

Sixpack

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12

Samstag, 4. Mai 2019, 14:37

Ich frage mich ja des öfteren, wozu es bei Motorrädern Reifenfreigaben gibt und bei Autos nicht... Abmessungen und Geschwindigkeitsindex und gut...
Rezept für ein glückliches Leben: Halte dich von den Idioten fern !!!

Wer muss, kann, wenn er will

13

Samstag, 4. Mai 2019, 19:48

Ich frage mich ja des öfteren, wozu es bei Motorrädern Reifenfreigaben gibt und bei Autos nicht... Abmessungen und Geschwindigkeitsindex und gut...


Ich glaube das ist noch ein Relikt aus der Vergangenheit. Als ich in den 80ziger Jahren das Fahren angefangen hab, war das gang und gäbe. Damals gab es weniger Motorräger, weniger Reifenhersteller und so weiter. Warum das allerdings immer noch so ist, weiß ich nicht.

14

Samstag, 4. Mai 2019, 19:56

Mein Feedback:

Hatte den Reifen auf der FZS1000 - zu dem Bike passt er wohl nicht.
Leider habe ich keine Bilder gemacht aber nach ca. 5000km Laufleistung war der Vorderreifen im äußeren Drittel an der Verschleißgrenze, nicht aber ganz außen (obwohl genutzter Bereich) und nicht in der Mitte. Der Hinterreifen hatte ebenfalls im Bereich, in dem man die meisten Kurven nimmt (also nicht ganz auf der Kante sondern wieder im äußeren Drittel) groben Sägezahn entwickelt. Ich kontrolliere regelmäßig Luftdruck (vorn 2,4, hinten 2,6) und bin den Reifen nur in den ersten 3000km mit leichtem (!) Gepäck gefahren, sonst immer allein. Ich habe weder ein komisches Anbremsverhalten noch knalle ich voll am Limit durch die Kurve. Gern schräg, aber nicht mit Vollgas.
Michelin hätte den Reifen gern mit Rechnung eingeschickt bekommen, da ich diese aber leider nicht mehr hatte, hab ich es als Lehrgeld gesehen. Mein Schrauber hatte SO ein Abnutzungsbild noch nie gesehen und hat auch keine Erklärung dafür, außer dass der Reifen dann auf dem Mopped (obwohl frei gegeben) nicht optimal zu sein scheint. ODER es lag ein Materialfehler vor....Technisch ist mein Bike in Ordnung, also Dämpfer nicht verschlissen o.Ä....

So super sich der Reifen auch fuhr (als der Sägezahneffekt spürbar wurde, war es weniger schön), für die Fazer hole ich ihn nicht nochmal. Hab ihn also bei 5000km runter geschmissen (beide) und gegen den Pirelli Angel GT ersetzt, der ein genauso gutes Gefühl macht!
Der Road 5 klebte sofort, auch kalt schon gut, war bei Nässe super und mit meiner Fahrweise nicht überfordert (das sind wohl die wenigsten Reifen *lol*..... wobei ich auch etwas sportlicher kann, wenn es erlaubt ist). Der Hinterreifen hatte noch eine Menge Profil, locker nochmal für die gleiche Laufleistung, der vordere Reifen war halt im Kurvenbereich runter.

Was mich interessieren würde: Gleich zu Anfang nach dem Urlaub waren an dem Hinterreifen deutlich die unterschiedlichen Gummimischungen erkennbar. Das kannte ich so auch noch nicht. Hatte ja schon mehrere Mehrkomponentenreifen im Gebrauch, nirgends habe ich bis dato anhand einer unterschiedlichen Färbung sehen können, dass es da überhaupt einen Unterschied gibt! Wie ist das bei Euch? Habt ihr das auch? Vielleicht ist da ja schon der (Material)fehler im Reifen gewesen?

Just my 2 Cents ;)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »JennyZRX« (4. Mai 2019, 20:02)


Sandman

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15

Sonntag, 5. Mai 2019, 12:18

Vielleicht ist da ja schon der (Material)fehler im Reifen gewesen?


Sicher nicht, die 2 Comp. Reifen die ich bisher hatte (2-3 verschiedene) haben alle so ausgesehen.
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16

Sonntag, 5. Mai 2019, 23:30

Michelin hat Mitte Silica und außen Ruß, die sehen deutlich anders aus.

Und den auf die Kante zu kriegen ist äußert schwierig.
Fazit nach 1000km mit teils widrigen Bedingungen: funktioniert. Lenkt ein wenig gefühllos ein, aber hält dann ohne Mucken die Spur. Linienkorrekturen werden satt und direkt umgesetzt, kein Aufstellmoment in Schräglage außer man packt voll rein. Nach 1000km gefühlt keine Abnutzung. Läuft bei Tacho 210 (man war das windig) sauber gradeaus.
Und am Samstag hatte ich sogar sowas wie Temperatur im Reifen. Sonst war der dauerkalt.
Und er funktioniert auch bei 3° und Schnee ^^

blahwas

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17

Montag, 6. Mai 2019, 08:44

Ich bin zwei Tage auf CRA3 mit Manuel (PR5) gefahren und konnte sehen, dass der CRA3 in den Pausen bei Regenfahrten schneller abtrocknet als der Michelin. Der CRA3 hatte also mehr Temperatur.

Manuel

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18

Montag, 6. Mai 2019, 08:58

Jupp kann ich so bestätigen. Trotzdem hätte der Road5 mehr Grip gehabt als ich mich getraut hätte.
Ich muss mich nur an das komische Einlenken gewöhnen und dann gehts ab.

henne

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19

Montag, 6. Mai 2019, 09:56

Hab den PiRo 5 auch seit ca. 6000km drauf. Ist im Gegensatz zu den Vorgängern tatsächlich deutlich besser für das flotte Fahren geeignet; kein Schmieren bei sommerlicher Hitze. Allerdings hatte ich mit dme PiRo5 den ersten Rutscher auf auf nasser Fahrbahn seit über 10 Jahren - das letzte Mal ist mr das mit einem Lasertec passiert. Mit PiRo 2-4 war das nie ein Thema...
Der Norden fängt da an, wo die Leute aufhören zu

Manuel

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20

Montag, 6. Mai 2019, 10:08

Interessant. Wie war der Asphalt und welche Temperatur war draußen?

Ich hatte einmal einen provozierten Durchdreher am Hinterrad und einmal glaub ich einen Wischer. Aber: der Grenzbereich kündigt sich gut an.

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