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blahwas

Leisereitung

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Donnerstag, 28. Juni 2018, 21:38

Der ultimative Sammelthread "Motorradreise vorbereiten"

Ich wollte auf Anregung hier mal was schreiben, wie man eine Motorradreise vorbereitet, das wurde aber schnell zu lang. Da macht es wohl Sinn, für die folgenden Punkte eigene Threads zu starten. Dieser Post hier dient als Übersicht und als Beispiel. Wer noch nie eine Motorradreise gemacht hat, dem reicht das vielleicht schon - die Feinheiten und Details können einen sonst erschlagen, oder den Eindruck vermitteln, eine Motorradreise wäre ein unglaublich kompliziertes und anstregendes Unterfangen. Das ist natürlich nicht so, aber man wird mit der Zeit halt immer besser.

Reiseplanung - Grobplanung:
-Region auswählen: Immer gerne genommen werden Berge, Küste, Landschaft, Kultur. Die Mittelgebirge Deutschland und der südlichen Nachbarstaaten bieten sich da an, und natürlich die Alpen
-Reisezeit wählen: Winter kalt, Sommer heiß und ggfs. voll (Hochsaison) - wie ist das Klima in der Region pro Monat normalerweise? Regenreiche Zeiten vermeiden. Vegetation sieht gut aus, das spricht gegen Spanien im Herbst.
-Aktivitäten: Motorrad fahren ist klar, aber will man viele Kurven/Pässe/Schotter fahren, Landschaft gucken, Kultur, Aktivitäten (Baden, Wandern), welche Orte will man konkret besuchen bzw. welche Strecken will man konkret fahren

Ergebnis: Ich will im September in die französischen Alpen, und dort möglichst viele Pässe fahren, gerne auch ein paar mit Schotter. Kultur und Badestrand brauche ich nicht so.

Reiseplanung - Feinere Planung:
-Unterkunft: Hotels/BnB, Glamping (Hütten usw.), Camping (eigenes Zelt), Couchsurfing
-Ansatz: Basislager mit Tagestouren, wechselnde Standorte, Mischformen - erfordert grobe Routenplanung
-Gruppe: Wer kommt mit, wer bringt was mit, wer leistet was bei der Vorbereitung und am Zielort (Gruppe führen), wie agiert man in der Gruppe (Pauschalgruppenreise, lose Gruppe, lone rider - was macht man alles zusammen und was nicht) - Thread zum Selbstbewerten der Reisemotivation
-ggfs. jetzt schon detailierte Routenplanung
-ggfs. Urlaub nehmen
-ggfs. Plan B wegen aktueller Wetterlage prüfen: Gibt's entlang des Heimweges ein anderes, schönes Ziel?#
-Rechtslage am Zielort: Maut (AT/CH Plakette, F/I Mautstationen, Umweltplaketten in bestimmten Städten in Frankreich, Tempolimits, mitzuführende Warnweste, zweite Sehhilfe CH, Verbandspack, Führerschein A1 unter 18 Jahre, wer unbedingt saufen muss Promillegrenze, Restprofiltiefe, Durchschlängeln im Stau)
-ggfs. Großveranstaltungen am Zielort vermeiden

Ergebnis: Horst kommt mit. Wir machen Camping an zwei verschiedenen Basislagern in den Orten X und Y für je 4-5 Nächte. Jeder hat sein eigenes Zelt. Mit dem Horst verstehe ich mich gut, er weiß aber noch nicht ob er den ganzen Tag Motorrad fahren könnte, außerdem will er auch mal Wandern gehen. Wir sind beide Frühaufsteher. Wir fahren mal den ersten Tag zusammen und schauen wie das läuft. Wenn es nicht so gut läuft, sehen wir uns eben erst abends wieder, und deswegen wäre auch keiner beleidigt. Wir essen abends in irgendeinem Restaunrant in der Nähe und morgens am Platz. Horst beherrscht die französische Sprache und ist damit unser Außenminister. Wir haben beide den 1.-9.10. dafür vorgesehen. Ich weiß, dass es in Frankreich hohe Strafen gibt, dass Reifen weiter abgefahren werden dürfen, dass ich am Zielort keine Umweltplakette brauche. Wenn in den Alpen das Wetter lang anhaltend schlecht wird, fahren wir stattdessen in die Vogesen. Die Großveranstaltungen "Tour der France" ist zu diesem Zeitpunkt längst vorbei und um diese Jahreszeit ist der Schnee vom letzten Winter zwar schon weg, vielleicht aber schon der erste Schnee wieder da auf den ganz hohen Pässen - das ist nicht ideal, geht aber leider terminlich nicht anders.


Anreise planen
-Gemeinesame Anreise oder einzeln?
-Ab etwa 500 km ist Anhänger mit 2-3 Motorrädern für 1-2 Wochen das billigste, auch wenn der Anhänger gemietet wird
-Mautregeln beachten
-Autoreisezug, Transporter, Anhänger, Spedition, je nach Strecke ggfs. auch Fähren zum Abkürzen (z.B. Norditalien nach Sizilien oder Spanien); Im Vergleich
-Fähren um Inseln zu erreichen: Welche Strecke, welche Komfortklasse, tagsüber oder nachts
-Weite Strecke und kurzer Aufenthalt? Anreise mit Flugzeug oder Auto und ein Motorrad vor Ort mieten kann billiger sein, spart sicherlich Zeit. 650er kosten in der Regel 60-100 Euro am Tag, und das eigene Motorrad 20-50 cent pro Kilometer (Reifen, Benzin, Wartung, Maut)

Ergebnis: Horst und ich nutzen einen Anhänger von meinem Opa an meinem Auto, um mit den Motorrädern die weiten Strecken Deutschland-Frankreich zu fahren. Beim Wechsel des Campingplatzes fahre ich das Auto und Horst fährt Motorrad, weil es für eine Tagestour eine ganz gute Strecke wäre. Weil ich das Auto daheim habe, bringe ich besonders sperriges Gepäck für uns beide mit, z.B. Gartenstühle und eine Kühlbox für Getränke. Horst bringt seine Campingsachen auf dem Motorrad unter. Die Koffer lassen wir dann bei mir daheim stehen und nehmen nur den Inhalt mit. Wir fahren durch Frankreich mit dem Auto über die Autobahn, was etwa 80 Euro für Maut kosten wird. Dort darf man mit Anhänger 130 fahren - mal sehen, ob der Anhänger das verträgt, und wie der Benzinverbrauch sich dabei entwickelt. Da alle Kosten durch zwei gehen neigen wir aber eher dazu, eher schnell zu fahren als langsam. Die Schweiz als Transitland scheidet aus, weil ich für 30 Minuten Zeitersparnis nicht zwei Jahresmautplaketten (für Auto und Anhänger) kaufen will. Dort darf man mit Anhänger nur 80 fahren. In Deutschland je nach Zulassung 80 oder 100.


Reisevorbereitung
-Mopped fit machen, ggfs. Verschleißteile besorgen, wechseln, mitnehmen
-Gepäck skizziern und vervollständigen: Was brauche ich, fehlendes besorgen, defektes reparieren und verbesserungswürdiges ggfs. aufrüsten
-Wie kriege ich mein Gepäck unter? Ggfs. Gepäcksystem besorgen, aufrüsten, montieren
-spätestens jetzt Routenplanung. Tipps: POIs und Tracks austauschen mit den Mitfahrern,

Ergebnis:
Mein Motorrad hat ein neues Kettenkit bekommen und einen neuen Hinterreifen. Beim Vorderreifen bin ich mir unsicher, der müsste eigentlich den Urlaub noch halten, aber den Verschleiß vor Ort kann man schwer einschätzen. Weil ich eh mit dem Auto anreise, nehme ich den Reifen einfach mit und suche mir vor Ort eine Werkstatt, die den Reifen montiert, wenn er nicht reicht. Ich nehme einen Kupplungshebel und einen Lenkerenden-Rückspiegel in Reserve mit. Das kriege ich mit Bordwerkzeug montiert.
Gepäck: Als Autofahrer habe ich es leicht, meine Sachen mit zu kriegen. Beim letzten Urlaub hat mich die Isomatte genervt, die war noch nie bequem und am Ende morgens platt, da kaufe ich vorher eine neue. Für Zelt brauche ich endlich mal bessere Zeltnägel.
Routenplanung: An einem ruhigen Abend plane ich die Tagestouren für mich, wobei ich drauf achte, dass die Routen nicht zu lang werden, und dass man sie abkürzen kann. In den Alpen sind 250 km für Ungeübte schon reichlich und 300 km obere Grenze. Langweilige Geradeausstrecken setze ich eher an den Anfang, und bei 2/3 der Route sollte idealerweise eine Hauptstrecke zur Abkürzung bereit stehen. Ich plane an sich gerne gegen den Uhrzeigersinn, damit man die Sonne nicht in den Augen hat, aber das ist bei der hohen Kurvigkeit der Zielregion nicht so wichtig. Ich mache mich schlau, wie man die besonders hohen Pässe umfahren könnte, falls sie gesperrt sind. Für das Auto suche ich den Zweitschlüssel raus, damit auch Horst es am Campingplatz als Ablage benutzen kann.


Campingausrüstung
-Zelt, (Kaufberatung 2,5-Mann-Zelte-Semi-Premium 90-180 Euro) - auf Unterbringungsmöglichkeiten für Motorradklamotten und Gepäck achten (Vorzelt, Apside)
-Klassiker sind Isomatte (Premium: Thermarest) und Luftmatratze (Premium: Synmat), Vergleich hier - ab 5 cm wird's bequem, ab 120 Euro geht's auch kompakt. Alternative wäre Feldbett (z.B. von Thermarest, eher für warmes Klima)
-Ganz alternativ, Hängematte statt Zelt + Isomatte
-Schlafsack (Daune ist kompakt, darf aber nicht nass werden) oder Decke, Hüttenschlafsack als Inlay empfiehlt sich für Hygiene und bei Hitze
-Kopfkissen (kann improvisiert werden aus Kleidung)
Einfache Campingausrüstung ist für Schönwetter ausreichend und kann auch Regen überstehen, ist allerdings eher sperrig als die Trekking-Sachen. Trekking-Sachen sind dazu gedacht, in einem Rucksack spazieren getragen zu werden und daher leichter und kompakter. Die höchste Kategorie sind Kletter-Sachen, von denen jedes Gramm schmerzhaft der Berg hochgezerrt werden muss, und dass auch extremes Wetter auf steinigen Böden überstehen muss.
-Wildcamping ist nur in NO/SE/FI erlaubt, und auch dort nicht auf Privatgelände, also eigentlich überall in Zivilisationsnähe.
-Wer selbst warme Speisen zubereiten möchte, braucht einen Kocher - Benzin, Spriritus, Gas stehen zur Wahl und haben Vor- und Nachteile
-Allgemeiner Campingberatungsthread


Motorrad richtig bepacken
-Hart- und Softgepäck
-mit oder ohne Sozia
-nass und trocken trennen
-schweres nach unten und vorne
-Weichgepäck fixiert man am besten mit RokStraps. Nylongurte mit Metallklemmen halten nicht, Ratschen sind völlig übertrieben, Gummispannseile halten nicht (leiern aus) und können schnell übel ins Auge gehen
-Man nimmt immer zuviel mit
-Wenn gar nix geht, und man nur einen Zielort hat, kann mich die sperrigsten Teile seines Gepäcks auch mit der Post liefern lassen. Termine großzügig planen, am Campingplatz ankommen wenn das Zelt noch nicht da ist wäre doof.
-Man trägt am Mann, im Tankrucksack und Topcase alles, was man unterwegs braucht: Geld, Handy, Schlüssel, Zweitschlüssel, Regensachen, Getränke, hoffentlich nicht Werkzeug, Warnweste und Verbandspack
-Was man am Ziel als erstes braucht nach oben: Zelt (Camping), Waschbeutel, Zivilkleidung (Hotel)
-Umgang mit Wertsachen

Ergebnis:
Ich fahre Auto, ätsch! Trotzdem kommt alles außer Zelt in die Packrolle, denn auch im Auto ist nicht unendlich Platz. Der Geldbeutel ist voll, und die Konten zu den Plastikkarten auch. Da ich ohne Sozia reise, hätte ich sonst alles außer das Zelt in der Packrolle quer auf dem Sozius und das Zelt auf dem Gepäckträger mit Rokstraps fixiert. Das Zelt wird nicht innen nass, wenn der Packsack nass wird, weil es komprimiert ist, und wenn man es morgens nass abgebaut hat, dann wird es eher trocken auf dem Gepäckträger. Vor allem macht es dort nicht meine anderen Sachen nass, drum kommt es nicht in die Packrolle. Im Auto dürfen feuchte, dreckige und klamme Sachen nur in den Kofferraum und nicht auf die Rückbank.


Packliste
-Je nach Land Pflicht, aber nie verkehrt dabei zu haben: Erste Hilfe-Set, Warnweste, zweite Sehhilfe, grüne Versicherungskarte
-Zahlungsmittel, 100 Euro in Bargeld, je nach Region gerne in kleinen Scheinen (Tankstellenautomaten in Italien), dazu zwei verschiedene Karten mit "erwartete Kosten + 1000" Guthaben/Verfügungsrahmen drauf für Bargeld, Bußgelder oder Reparaturen
-Zweitschlüssel für alles
-ggfs. Ersatzteile
-https://www.motorradonline24.de/mo24forum/touren-und-reisen/reiseplanung/647611/packliste/

Anreise
-Alleine oder gemeinsam
-Schnell oder schön

Ergebnis:
Horst wohnt nicht weit von mir, deshalb kommt er zu mir, obwohl es eigentlich die falsche Richtung ist. Wir wechseln uns am Steuer ab. Im Auto wird nicht geraucht. Früher, ohne Auto, hätten wir uns erst am Zielort abends getroffen, weil stundenlanges Autobahnfahren auch mit Begleitung nicht mehr Spaß macht, sondern man sich eher gegenseitig aufhält mit den unterschiedlichen Pausen für Benzin, Blase, Bauch, Beine, Po usw. Im Auto trinkt man vorher viel und kurz vor den Pausen wenig, und am nächsten Morgen umso mehr. Der Anhänger läuft bis 120 stabil und der Benzinverbrauch ist nicht so hoch, dass einer von uns deshalb langsamer fahren würde. Auf französischen Bundesstraßen achten wir darauf, nicht schneller als die Einheimischen zu fahren - die legen die Latte allerdings so hoch, dass wir uns um polizeiliche Aufmerksamkeit keine Sorgen machen müssen.


Ankunft
Auskunftschaften, wann es wo was zu essen/trinken gibt, Einkaufsmöglichkeiten, besonders günstig gelegene Tankstelle

Urlaub machen ;) Gesund bleiben, Schrott und Stress vermeiden. Genießen.
-Sicherheit auf Reisen beachten

Abreise
Alles wieder einpacken, außer Sachen, die man daheim eh entsorgen würde: Die undichte Isomatte, das Leergut, die löchrige Unterhose


Nachbereitung
-Mit den Mitreisenden klären was man nächstes mal wieder so oder anders machen würde, und wo es als nächstes hingehen soll :)
-Mopped wieder fit machen, ggfs. Verschleißteile besorgen
-Gepäck und Ausrüstung bewerten und hinterfragen: Was nehme ich nicht mehr mit, was kann ich verbessern, was hat mir gefehlt?


Danke allen Horsts ;) Und jetzt seid ihr gefragt, wo würde ihr etwas ergänzen, und haben wir vielleicht schon Threads zu einzelnen Themen? Links werden gerne genommen.

Dieser Beitrag wurde bereits 6 mal editiert, zuletzt von »blahwas« (1. Juli 2018, 16:23)


Duck

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2

Freitag, 29. Juni 2018, 07:09

Bei aller gründlichen Vorbereitung von unserem ProfiPässeknakker---- Gerade in den Gebirgen sollte man immer die Öffnung /Sperrung der Pässe im Jahresdurchschnitt im Auge behalten- im Mai in den Alpen kann es nicht nur Kalt sein- es kann auch öfters passieren, dass der Pass noch geschlossen ist--- je nach Routenplanung kann es dann passieren, dass man 70km Umweg fährt....


Bei aller schönen Routenplanung: Spontan bleiben- Kenne deine Navigationsmöglichkeiten (Karte, Navi)- so dass du auch spontan, ohne Streß umplanen kannst.

Reseverouten einplanen und Puffer (bei aller Euphorie kann es passieren, dass man sich den Tag mehr als voll ballert...)

weniger ist mehr- Zumindest beim Zelten/ Campieren---- Bedenke: man ist nicht in der Wildniss- der nächste Supermarkt /Campingbedarf ist meist näher als man glaubt--- Das Buschmesser mit Säge und der Kompass sowie der Wasserfilter können getrost zu Hause bleiben.



Erinnerungen: Eine Reise ist so schön, wie die Erinnerung daran. ---- Wer fotografiert sollte sich eher Fragen, was er ablichten möchte.... es gibt nix unpersönlichers als das Standardfoto vom Berg.... Tipp... zumindest mal selbst oder das Motorrad mit ins Foto einbauen.... Auch "alltägliches" etc. wertet jede Erinnerung auf..(das witzige Kloschild, das komische Kabel am Baum etc.... sucht mal nach Kleinigkeiten und Emotionen. ) Ergänzend auch Täglich Notizen machen- auch wenn es schwer fällt: entweder Abends oder morgens mal kurz überlegen was war.


Ansonsten--- nicht zu lange Planen sonder auch los fahren...



mfg, Horst :-)

Gesendet von meinem SM-P600 mit Tapatalk
Gruß Markus
Motorradneuling :cool:
--"Freude am Fahren" kommt nicht von ungefähr---

RollerIngi

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3

Freitag, 29. Juni 2018, 07:28

was ist unter Motorrad bepacken mit "Post!" gemeint? ?( ?( ?(
:moped: always on the bright side of life
Operative Hektik ist ein Zeichen von geistiger Windstille.

Lille

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4

Freitag, 29. Juni 2018, 07:33

Bei aller gründlichen Vorbereitung von unserem ProfiPässeknakker---- Gerade in den Gebirgen sollte man immer die Öffnung /Sperrung der Pässe im Jahresdurchschnitt im Auge behalten- im Mai in den Alpen kann es nicht nur Kalt sein- es kann auch öfters passieren, dass der Pass noch geschlossen ist--- je nach Routenplanung kann es dann passieren, dass man 70km Umweg fährt....

Was ich deswegen versuche zu vermeiden: Reservierte Unterkünfte, die nur über einen Pass (sinnvoll) zu erreichen sind, und wo es keine praktikable Alternative gibt.
Lieber eine Unterkunft, die nur halb-spektakulär ist, die aber mehr Möglichkeiten zur An/Abreise und Rundtour bieten.

Was ich persönlich auch versuche zu vermeiden: Ganz spektakuläre Unterkünfte am Ar*** der Welt. Vor allem, wenn man mehrere Tage bleiben will.
Das ist am ersten Tag noch ganz witzg, 30km den Berg "hochzuklettern" mit dem Motorrad. Aber zweiten Tag wird es schon unlustiger. Und nach 3 Tagen nervt es, wenn man täglich die 2x 30km zusätzlich zur eigentlichen Tour einplanen muss.

Tipp... zumindest mal selbst oder das Motorrad mit ins Foto einbauen....

Ich finde es gut, wenn man beides hat. Ein paar Bilder mit Möpp, Person, Murmeli, ... und ein paar ohne. Wenn man später einen Bericht schreiben will, sind Landschaftsbilder OHNE Zierwerk zwischendurch auch mal nett anzusehen :)
*Lille*

blahwas

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5

Freitag, 29. Juni 2018, 07:50

was ist unter Motorrad bepacken mit "Post!" gemeint? ?( ?( ?(

Paket ans Ziel schicken, und danach wieder heim.

Mat Draven

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Freitag, 29. Juni 2018, 08:39

Ganz wichtig bei der Nachbereitung: Reisebericht für MO24 schreiben. :thumbsup:

Clancy

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7

Freitag, 29. Juni 2018, 09:41

Eine sehr schöne Zusammenstellung, die ich gerne für die Planung zu Rate ziehen würde, wenn ich mal eine entsprechende Tour plante. Meine einzigen "Reisen" waren 2 Wochenenden, das eine "rund um den Bodensee" mit einer Hotelübernachtung. Da war die Streckenplanung einfach. Das andere Wochenende war eine geführte Tour nach Österreich. War toll organisiert, hat mir super gefallen, das mache ich wieder.

Daß wir jemals eine Motorradreise mit Zelt machen werden, kann ich praktisch ausschließen, da mein Lebensgefährte Camping nicht mag. Im Moment bin ich auch mit Wochenendtouren, wie wir sie gemacht haben, zufrieden. Es muß ja nicht jeder Motorradfahrer zum Weltenbummler werden (ich komme aber trotzdem zum Touratech-Event).

BiO-HaZaRd

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8

Freitag, 29. Juni 2018, 10:28

Die konkrete Liste was man alles mitnehmen möchte, oder muss, dürfte das wichtigste sein, nicht nur bei Motorradreisen. Ins Ausland zu reisen und dann am Grenzübergang festzustellen dass man den Reisepass vergessen hat, macht wenig Freude. Und Kohle, nichts dürfte im Urlaub wichtiger sein als Geld denn so gut wie alles was man vergessen hat lässt sich auch am Urlaubsort besorgen, ohne Kohle aber geht gar nichts. Also dafür sorgen dass man alle Karten mitnimmt und auch alle Codes kennst(klingt jetzt blöd aber den Code meiner Kreditkarte kenne ich z.b. nicht weil ich sie nie benutze, nur die EC Karte. Vor dem Urlaub würde ich sie aber lernen denn nicht überall reicht eine EC Karte). Und dafür sorgen dass das Konto gut gefüllt ist also nicht das ausgerechnet im Monat des Urlaubs jede Menge Rechnungen reinflattern. Man überprüft das Konto, ist voll, dann kommt die letzte Rate fürs Auto oder die Hypothek, das Geld dafür liegt schön vorbereitet zuhause oder auf einem anderem Konto, und schon liegt man im Urlaub auf dem trockenen. Ich musste mir mal per Western Union Geld in den Urlaub schicken lassen.
"Ihr soldatischer Gehorsam hat dort eine Grenze wo ihr Wissen, ihr Gewissen und ihre Verantwortung die Ausführung eines Befehls verbietet" - Generaloberst Ludwig Beck 1938

Lille

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9

Freitag, 29. Juni 2018, 10:38

Daß wir jemals eine Motorradreise mit Zelt machen werden, kann ich praktisch ausschließen, da mein Lebensgefährte Camping nicht mag.

Sag niemals nie. :grin: Ich kenne da auch jemanden, der Stock und Stein schwor: "Niemals nie nicht geh ich je wieder Zelten! Das letzte Mal mit 18 beim Bund! Das reicht!" - da war er aber auch schon >50 :grin:

Und nun? Sollte er mit seiner mit Campingkruscht fett bepackten GS auf dem Weg nach Norwegen sein. :rofl: Also.. falls er die Dicke SO noch aus der Garage bekommen hat. :supercrazy:
*Lille*

Manuel

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Freitag, 29. Juni 2018, 19:30

Pendeline geht campen?

@Bio: solange du in Europa bleibst und im Schengen raum bist kann du auch ohne Reisepass verreisen. Mit Kreditkarte kommste fast überall hin, außer italienische Tankautomaten mögen deine Karte nicht...

blahwas

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Freitag, 29. Juni 2018, 23:10

Ich habe mal die Threads zu "Reiseplanung" der letzten 5 Jahre hier überflogen und alles im Eröffnungspost ergänzt. Wer noch was hat, gerne ergänzen.

freakshow2410

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Samstag, 30. Juni 2018, 05:16

Super, genau das hab ich gemeint!:)

Pin that thing!

mario_b

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13

Sonntag, 1. Juli 2018, 10:24

Moin,

Anmerkung zum Thema Fähre: Die können nicht nur zum Anfahren von Inseln dienen auch als ersatz statt Autoreisezug. z.B. von Genua nach Barcelona oder Tanger. Insgesamt ist das Fährennetz gar nicht so schlecht und damit immer mal einen Blick wert.

Bzgl. Anhänger in Frankreich mit 130 stimmt das pauschal nicht so ganz, ich tappe gerade selber in die Falle aufgrund eines kommenden neuen Dienstwagens. Die schneller als 80 KM/h Regeln im Ausland (Österreich, Frankreich etc) bezieht sich auf Gespanne mit einem maximal zulässigen Gesamtgewicht von 3500 KG. Und da ein aktueller 3er BMW schon mal die 2350 KG erreicht kann das mit Anhänger schnell dünn werden.

Für Frankreich: Dazu kommt das meistens die Anhängerrreifen gar nicht auf die Geschwindigkeit 130 zugelassen sind - für 100er Gespanne in Deutschland müssen sie 120KM/h zugelassen sein. In Frankreich bei >100 KM/h machen deutsche Versicherung dann auch noch gerne dicht im Unfallfalle mit einem auf 100 zugelassenen Anhänger in Deutschland, weil es zwar korrekt ist das man laut Verkehrsregeln dort so schnell fahren dürfte aber der Anhänger ist ja auf 100 zu gelassen ;-(

Tanken an Automaten: Im Juni auf der Sardinien Tour hatte ich dutzende Tankstellen die unsere DKB Visa Karte nicht akzeptiert haben. Es scheint mir langsam so, je moderner die Karte (Kontaktlos zahlen, 3D Secure System) desto mehr Akzeptanzstellen machen probleme mit den Karten. Bei ANEK Lines kann ich auch immer nicht mit der Kreditkarte im Onlineshop bezahlen, muss immer anrufen und das Telefonisch machen lassen. Und je kleiner die Tankstelle (kleine Dörfer) desto wahrscheinlicher das sie sowieso gar keine Kreditkarten nehmen , das hatten wir auch sehr oft.

Vielleicht hole ich mir doch mal noch ne einfache Prepaid Karte in der Hoffnung das die mehr akzeptziert wird.
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Sonntag, 1. Juli 2018, 10:53

Danke für die Hinweise! Mit Frankreich und Tempolimit für Anhänger könnte man vermutlich das Forum alleine füllen und nie zu einem Konsens kommen. Hatten wir dazu nicht schon einen aussagekräftigen Thread? Findet den einer?

mario_b

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15

Sonntag, 1. Juli 2018, 14:39

Na sind wir mal ehrlich - ich fahre hier ja auch keine 100 auf der BAB mit dem Trailer ;-) Ich denke das ist das geringere Problem. Aber es wird halt leider gerne unterschlagen das es im EU Ausland ein Gewichtsthema ist und dann ist das schon relevant ob ich halt 35 drüber war weil ich doch nur 80 durfte oder garnicht (Frankreich) bzw. nur 15 (Österreich). Gibt ja auch leute die glauben die Deutsche 100er Zulassung würde Europaweit gelten ;-)


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16

Sonntag, 1. Juli 2018, 15:38

Und da ein aktueller 3er BMW schon mal die 2350 KG erreicht kann das mit Anhänger schnell dünn werden.


Ein ordinärer 3er 2.350 kg Leergewicht? Das kann ich gar nicht glauben.

@blahwas
Heißt es nicht: Der ultim....? :)

blahwas

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Sonntag, 1. Juli 2018, 16:24

Natürlich "der", hieß doch schon immer so :P

Sunny

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Sonntag, 1. Juli 2018, 16:42

Jaja, schon klar. :)

mario_b

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Sonntag, 1. Juli 2018, 17:02

Und da ein aktueller 3er BMW schon mal die 2350 KG erreicht kann das mit Anhänger schnell dünn werden.


Ein ordinärer 3er 2.350 kg Leergewicht? Das kann ich gar nicht glauben.

Wieso leergewicht ? Es geht beim Anhänger um das maximale Gesamtgewicht und nicht das leergewicht (das wiederum für die deutsche 100er zulassung relevant, aber das ist ein anderes thema) - also das Maximalgewicht des Autos + Maximal gewicht Anhänger. Ich hab meinen Anhänger damals deswegn schon als 1.3t Variante und nicht 1.5t variante gekauft. Habe nicht darauf geachtet was der für ein Leergewicht hat aber bei üblichen Zuladungen von um die 500KG kann man das ja gut zurückrechnen.

Maximale Gesamtmasse:
Audi A4 2.0 TDI Limo (Habe ich gerade) 2150 KG
BMW 3er Limo 2160KG
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Sonntag, 1. Juli 2018, 17:13

Alles klar, sorry, ich hab mich von: ein aktueller 3er BMW schon mal die 2350 KG erreicht kann leiten lassen. :)

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