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Martin1990

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1

Sonntag, 1. Juli 2018, 22:39

Preiswertes Komplettset für Sozia

Hey,

aus gegebenem Anlass suche ich nach einer Möglichkeit, für möglichst wenig Geld ein Zweitset für meine Freundin zu kaufen. Das Problem: Ich hab ja jetzt nicht unbedingt das bequemste Sozia Mopped und sie ist grundsätzlich erst mal skeptisch im Bezug aufs Motorrad. Sie hat einfach Schiss.
Soll heißen: Ich weiß gar nicht wie oft sie mitfährt und deswegen will sie sich keine Kleidung für teures Geld holen.

Ich hab einfach mal aus Jux gestöbert:
Bei Louis gibs momentan diese Jacke für nur 29,99€. Klar, eine absolute Katastrophe im Bezug auf Komfort/Ventilation. Aber auch einfach unfassbar günstig. Mit Protektoren wären das knapp 80€. Wie viel Schutz bietet sowas? Ist das ausreichend? Ich glaube das ist nichts anderes wie eine Jacke mit Taschen für Protektoren. Vermutlich auch nicht abriebfest mit Cosatec 450?

Zwischenstand: 70€

Ich glaube so ein Helm ist dann doch etwas zu günstig. Dachte da eher an sowas: Klar nix gutes im Bezug auf Komfort mal wieder aber Schutz gegeben?

Zwischenstand: 160€

Handschuhe: Selbes Thema, Schutz?!

Zwischenstand: 170€

Hose siehe Jacke, Schutz? Komfort katastrophal.

Zwischenstand: 230€

Schuhe: Noch nicht näher geschaut.

Das wäre so das absolute Grundgerüst für knapp 300€ (inkl. Schuhwerk). Taugt das? Ich mein ich selbst fahre ne Jacke, die alleine schon teurer war.
Versteht mich nicht falsch, will hier nicht sagen dass mir ihre Sicherheit nicht mehr wert ist aber wenn man nunmal noch gar nicht weiß ob man häufiger mitfährt finde ich eine Goretex Kombi etwas übertrieben.
Ist eher als Zweitset für mich gedacht falls ich mal Besuch hab, jemanden spontan mitnehme. Dann nehme ich aber natürlich ne Größe die meiner Freundin passt. Wenn sie dann doch häufiger mitfährt oder doch den Schein macht (sie will ne Vespa :thumbup: ) kann se sich ja selbst was vernünftiges holen.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Martin1990« (1. Juli 2018, 22:42)


Manuel

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2

Sonntag, 1. Juli 2018, 22:45

Für mal probieren: wie steht sie zu gebrauchten Sachen?

Meine Sozia hat auch alles komplett neu, aber mit mehr Zeit gekauft und mir warten auf Angebote. Und in teurer.
Ich würde nix für 300 € kaufen, schon allein der Helm sollte mind. 250 € kosten wenn deiner Sozia was gutes tun willst.

Standard94

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3

Sonntag, 1. Juli 2018, 22:56

Sorry, das ist Bullshit. Mein erster Helm war ein XLite für unter 200€ und der hat die Rübe mehrfach vor Schaden bewahrt und war von der Belüftung ok. Jetzt ein Nexx D.1 für unter 200€, zugegeben im Abverkauf. Die Tests sind beim Helm eindeutig, sobald er die Normen erfüllt, tuts auch der 30€ Helm. Wichtig ist das er passt, mehr Geld heißt nur mehr Komfort.

Ähnlich sieht es beim Rest aus. Die günstigen Textilkombis sollten ähnlich schützen, müssen aber passen. Protektoren rein und fertig. Wenn ihr passende Klamotten für 300€ bekommt (ich würd eher mit 500€ rechnen) dann tun dies. Ggf rüstet man auf

Manuel

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4

Sonntag, 1. Juli 2018, 23:05

Ich meine 300 € insgesamt. Sorry, aber wer billig kauft zweimal.
Was ist wenn sie nicht mehr Motorrad fahren will weil die Klamotten schlecht waren?
Mein Helm hat auch im Angebot unter 250 € gekostet, ohne Angebot lag der drüber.

Standard94

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5

Sonntag, 1. Juli 2018, 23:13

Du schreibst ein Helm soll mindestens 250€ kosten, dann ist das halt einfach falsch.

Was ist wenn sie nicht Motorrad fahren will obwohl die Klamotten teuer sind? Wenn man die Kohle über hat: feel free. Sonst kauf zwei mal, mal ganz davon abgesehen das auch eine teure Jacke etc irgendwann ersetzt werden muss.

Pendeline

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6

Sonntag, 1. Juli 2018, 23:24

Zitat

... und sie ist grundsätzlich erst mal skeptisch im Bezug aufs Motorrad. Sie hat einfach Schiss.
Soll heißen: Ich weiß gar nicht wie oft sie mitfährt und deswegen will sie sich keine Kleidung für teures Geld holen.
Mädels wollen ihre Klamotten selbst aussuchen. Und Moppedklamotten werden die Mädels nur dann aussuchen, wenn sie Spaß am moppedfahren empfinden. Dafür würde ich primär investieren.

Gruß - Pendeline

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7

Sonntag, 1. Juli 2018, 23:29

Ich bin ja ein großer Freund des Gebrauchtkaufs. Braucht evtl ein wenig Zeit, aber da kann man richtig Geld sparen. Erst letzte Woche ist meine Reusch Touringhose im Urlaub endgültig kaputte gegangen. War auch schon richtig alt, hab ich zu Beginn meiner Karriere für ~80€ gekauft, hat mich jetzt 4 Jahre begleitet. Hab dann direkt per Kleinanzeigen das aktuelle Modell, kaum benutzt für 115€ gekauft. Neupreis 299€.
Meine Sozia hat auch ihre erste Ausrüstung gebraucht gekauft, ich glaube, das waren alles in allem <150€ (ohne Helm, dafür aber mit Schuhen). Klar kein megagutes Zeug, aber zum mal reinschnuppern war es gut genug. Jetzt, wo wir sicher sind, das sie infiziert ist :grin: , schauen wir nach besseren Klamotten bei Kleinanzeigen etc. Oder warten auf die berühmten 20% Aktionen der großen.

Achtet unbedingt darauf, das sie sich in den Klamotten wohl fühlt, denn wenn es so schon zwickt, dann wird das auf dem Bock sicher nicht besser und die Lust nach mehr gänzlich verschwinden.

Meine Sozia hatte für die erste Fahrt ne eigentlich zu enge Hose, das ging zwar so zum Anziehen, war aber nach 50km klar, nicht mit der Hose.

PS: Stiefel würde ich fürs erste testen nicht gleich kaufen, wenn sie in paar stabile Stiefel/Schuhe eh schon hat.

Manuel

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8

Sonntag, 1. Juli 2018, 23:46

Zum Thema Gebrauchtkauf noch eines: ich habe meine aktuelle Büse Hose irgendwann letztes Jahr mal neu anprobiert, als ich noch wusste: die alte tut es noch länger. Anfang diesen Jahres ist die alte kaputt gegangen. Also flux bei Ebay-Kleinanzeigen rein und ne quasi neue Büse Hose für 100 € erstanden. Neupreis wäre 220 € gewesen.

@Standard; mein erster Helm war ein Caberg für 150 € oder so. Damit habe ich mir wahrscheinlich mein Gehör ruiniert weil der so unsagbar laut war.

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9

Montag, 2. Juli 2018, 06:19

Zitat


@Standard; mein erster Helm war ein Caberg für 150 € oder so. Damit habe ich mir wahrscheinlich mein Gehör ruiniert weil der so unsagbar laut war.

Teuer ist kein Garant für leise. Gehörschutz kann man immer mit anziehen.

Lille

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10

Montag, 2. Juli 2018, 07:37

Ich habe meine allererste Ausstattung bei Louis im B-Ware-Verkauf geholt. Dann war es preislich noch überschaubar.

Neben "gebraucht kaufen" gäbe es auch noch die Möglichkeit, im Freundeskreis (oder im Forum ;) ) Klamotten auszuleihen.

Rob's Sozia ist ja auch erstmal mit Klamotten von Ingi und mir unterwegs. So kann man's auch machen, wenn es erstmal nur darum geht, es ausprobieren zu wollen.

250 oder 300€ für einen Einsteigerhelm finde ich erstmal übertrieben. Mein erster hat 150€ gekostet und auch seinen Dienst erfüllt. Entweder auch leihen - dann aber von jemandem, auf dessen Sorgfalt man vertrauen kann. Oder da würde ich in einen günstigen Helm plus Gehörschutz investieren, aber nicht gleich zu hoch einsteigen.



Als Sozia bringt eine superduper Ausstattung auch bei weitem nicht so viel wie beim Fahrer. Was bringt eine Jacke mit massig Lüftungsschlitzen, wenn dann der Partner eh davor sitzt und den ganzen Luftzug abschottet? ;)

Das einzige, was ich persönlich nicht mehr nehmen würde, wären Klamotten mit geschlossenem Futter. Lieber perforiert. Das finde ich angenehmer.



Vor 40 Jahren sind Sozias schwitzend und mit zwickenden Klamotten mit ihren Partnern bis nach Sizilien gefahren - und haben die Reise genossen. Wieso muss es heute ab dem Tag 1 gleich die 150% perfekte Ausstattung sein?

Ich glaube, wir sind wieder bei Horst. ;)
*Lille*

bratwurst

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11

Montag, 2. Juli 2018, 08:10

Was ist wenn sie nicht mehr Motorrad fahren will weil die Klamotten schlecht waren?

Daran wird's garantiert nicht liegen. ;) Ich habe für meine Komplettausstattung damals knapp 300 Euro inkl. Helm bezahlt und bin auch nicht dran gestorben, im Gegenteil.

Lille war schneller mit:
Vor 40 Jahren sind Sozias schwitzend und mit zwickenden Klamotten mit ihren Partnern bis nach Sizilien gefahren - und haben die Reise genossen. Wieso muss es heute ab dem Tag 1 gleich die 150% perfekte Ausstattung sein?

Ich glaube, wir sind wieder bei Horst. ;)


Zu Hose und Jacke kann bzw. will ich nichts sagen, weil Du sie dafür am Besten bei der nächsten Rabattschlacht (20% auf alles bei Polo oder Louis) einfach mit in den Laden nimmst und ihr dann mal schaut, was a) ihr gefält und b) passt. Manchmal gibt es bei Polo auch nochmal ein paar Extra-Prozente obendrauf, wenn man (fast) die ganze Ausstattung auf ein Mal kauft. Wo ich eher Skrupel habe, ist der Jethelm. Ich würde da einen "normalen" Integralhelm nehmen. Und ggf. drauf achten, dass er relativ leicht ist. Der Günstigste von Louis ist nicht übermäßig schwer und kostet 50 Euro. Lautstärke ist egal, da kann man noch Ohrstöpsel reintun, wenn Bedarf ist. Aber ein zu schwerer Helm nervt im Zweifel deutlich mehr. Bei den Handschuhen: Tjoa, besser als nix werden die schon sein. Ich würde vielleicht gucken, dass noch Handballenprotektoren dran sind. Ich würde entweder zu dem hier oder dem hier tendieren.

So würd ich das sehen. :) Ich würde mir grundsätzlich noch überlegen, ob die Klamotten ansatzweise wasserdicht sein sollen. Pro: man wird etwas später durchnässt, Pro/Con: sehr warm, Con: kostet im Zweifel nochmal zweifufzich mehr. :(

Gruß,
Thomas

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12

Montag, 2. Juli 2018, 08:11

@Martin:

Ich hab ein Vorgängermodell dieser Jacke, nachgerüstet mit den Louis-Protektoren und nutze die bspw. für Fahrten in die Stadt/ Uni, etc.
Wenn sie passt, ist die vollkommen okay. Hab die jetzt seit 4-5 Jahren und benutze sie regelmäßig.

Beim Helm ist das allerwichtigste, dass er passt - ansonsten evtl. Gehörschutz rein und gut ist. Auch wenn er 60€ kostet.

Stiefel: Wenn sie feste knöchelhohe Wanderschuhe hat, tun die es auch.

Meine Freundin hat tatsächlich das Problem, dass ihr die meisten Motorrad-Frauenklamotten nicht gefallen, abgesehen von den Lederkombis, wo es mittlerweile eine große Auswahl an farblich ansprechenden und figurbetonten Modellen gibt. Deshalb: Binde sie frühzeitig in den Entscheidungsprozess ein und btw: (fast) jede billige Motorradklamotte ist besser als gar keine! (oh gotto gott, ich bin auch schon in Tshirt und Shorts mit ihr zum See gefahren ^^ )

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »freakshow2410« (2. Juli 2018, 08:13)


Lille

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Montag, 2. Juli 2018, 08:29

Noch ein Tipp - falls die Freundin bei Facebook wäre: Einfach mal bei einer Frauen-Motorradgruppe anmelden, wie "Motorradfahrerinnen" oder "Motorrad-Mädels".

Und dort nach gebrauchten Klamotten fragen. Da erreicht man mit einem Post schon weit mehr Frauen als vermutlich hier.


Und noch ein Tipp: Ebay-Kleinanzeigen. Gerade Frauenklamotten werden oft mit wenig Gebrauchsstunden wieder verkauft, weil die Partnerin entweder keinen Gefallen am Motorradfahren findet, oder sich die Paare trennen und die Klamotten beim motorradfahrenden Mann blieben.

3430 Damen-Motorradjacken und 2189 Damen-Motorradhosen
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Martin1990

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Montag, 2. Juli 2018, 08:56

Wir werden uns das mal anschauen.
Ich vertrete genau den selben Standpunkt: Lieber was günstiges als garanichts. Klar, wenn sie süchtig wird kauft sie zweimal deswegen kaufe ich ja jetzt :thumbsup:
Die Klamotten kann ich dann auch noch benutzen wenn ich z.b. mal meine Schwester mitnehme oder was weiß ich, bis auf Helm sollte das mit den Klamotten gehen.

Das einzige was ich mir denke ist...ist es sinnvoll 300€ für Klamotten auszugeben, die dann eh nicht schützen. Komfort ist kacke aber wir fahren ja ohnehin nur kürzere Strecken erstmal...max. 1-2 Stunden.
Ist ja nicht so, dass wir mit den Klamotten jetzt nach Spanien aufbrechen.

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15

Montag, 2. Juli 2018, 09:30

Was ist wenn sie nicht mehr Motorrad fahren will weil die Klamotten schlecht waren?

Daran wird's garantiert nicht liegen. ;) Ich habe für meine Komplettausstattung damals knapp 300 Euro inkl. Helm bezahlt und bin auch nicht dran gestorben, im Gegenteil.

Lille war schneller mit:
Vor 40 Jahren sind Sozias schwitzend und mit zwickenden Klamotten mit ihren Partnern bis nach Sizilien gefahren - und haben die Reise genossen. Wieso muss es heute ab dem Tag 1 gleich die 150% perfekte Ausstattung sein?

Ich glaube, wir sind wieder bei Horst. ;)


Glaub ich schon. Wenn es ihr immer zu heiß und zu unbequem ist und sie eh schon nicht so überzeugt ist von der Geschichte Motorradfahren, dann könnte das durchaus den Ausschlag geben, künftig lieber daheim zu bleiben. Nicht vergessen, wir hier fahren alle gern Motorrad und "leiden" da auch mal gern, aber das trifft nicht auf alle Interessierten zu. Mir macht z.b. Regen gar nix aus, Kumpels von mir fahren erst gar net los, wenn es Regen geben könnte. Meine Sozia ist zum Glück auch begeistert und leidensfähig, sagt aber auch, das ihre "günstige" Ausrüstung eher bäh ist.
Ansonsten ganz klar, Horst redet Schwachfug. Ist aber in jedem Bereich Hobby so. Frag mal in einem Fotoforum, welche Kamera man einem Interessierten Einsteiger empfehlen soll. Da sind auch schnell mal vierstellige € Bereiche errreicht. Laut einiger Foto-Horsts geht darunter gar nix.

Das einzige was ich mir denke ist...ist es sinnvoll 300€ für Klamotten auszugeben, die dann eh nicht schützen. Komfort ist kacke aber wir fahren ja ohnehin nur kürzere Strecken erstmal...max. 1-2 Stunden.
Ist ja nicht so, dass wir mit den Klamotten jetzt nach Spanien aufbrechen.


Nimm die 300€ und kauf statt billig neu lieber gut gebraucht. Gebrauchte gute Klamotten kannst Du im Fall der Fälle wieder gut verkaufen, billige gebrauchte Klamotten kannst nur noch verramschen oder gleich verschenken.
Kleines Beispiel: Meine billige Einsteigerhose von Louis hat mich damals neu 80€ gekostet. Hab ich mit viel Mühe für 30€ losgebracht. Eine gute Reuschjacke, die ich damals für 60€ geschossen habe, hab ich sogar für 70€ verkauft.
Eine kurze Recherche bei eBay Kleinanzeigen zeigt, es wimmelt da von preislich günstigen aber guten Markenklamotten.

Kleines Beispiel:

Hose Mohawk für 80€
Jacke Mohawk für 140€
Motorradstiefel Probiker 40€

Macht 260€ für Klamotten, die Neupreis irgendwo bei 700€ liegt. Evtl kann man da sogar noch etwas handeln, dann wird es noch günstiger.
Die Angebote hab ich jetzt nur ganz schnell rausgesucht, Umkreis 100km, man will es ja mal anprobieren. Natürlich kostet das mehr Zeit als einfach in den nächsten Louis oder Polo zu gehen, aber man spart richtig Geld.

Handschuhe und Helm würde ich dann noch neu kaufen, ich finde gebrauchte Handschuhe bäh (kann man ja net waschen). Meine ersten Handschuhe haben ~30€ gekostet von Probiker, die haben mich rund 15.000km begleitet. Sind wir bei gesamt 290€ + Helm. Da muss man eh kucken, was passt, da sollte der Preis Nebensache sein. Was hilft es mir, wenn ich 50€ gespart hab, aber mir nach 20min der Schädel platzt, weil es irgendwo drückt.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kradreisender« (2. Juli 2018, 09:35)


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Montag, 2. Juli 2018, 09:34

Wir werden uns das mal anschauen.
Ich vertrete genau den selben Standpunkt: Lieber was günstiges als garanichts. Klar, wenn sie süchtig wird kauft sie zweimal deswegen kaufe ich ja jetzt :thumbsup:
Die Klamotten kann ich dann auch noch benutzen wenn ich z.b. mal meine Schwester mitnehme oder was weiß ich, bis auf Helm sollte das mit den Klamotten gehen.

Das einzige was ich mir denke ist...ist es sinnvoll 300€ für Klamotten auszugeben, die dann eh nicht schützen. Komfort ist kacke aber wir fahren ja ohnehin nur kürzere Strecken erstmal...max. 1-2 Stunden.
Ist ja nicht so, dass wir mit den Klamotten jetzt nach Spanien aufbrechen.



Naja, die Klamotten werden schon schützen, gerade Helm ist eben auch ein 40€ Teil ok, wenn es die Norm erfüllt.
Klar die teureren mögen besser sein, aber ein 600€ Helm schützt eben nichtmal doppelt so gut wie ein 60€ Helm, und schon gar nicht 10X so gut. da zahlt man eben für Komfort,Funktionen, Optik, Image und eben ein bisschen mehr Sicherheit.

Ist doch wieder die gleiche Diskussion wie immer. Wenn jetzt schon die Sozia erstmal ne Vollederkombi aus Cognacgetränktem Blauwalvorhautleder braucht für 3000€ bevor sie auch nur das erste mal auf dem Mopped mitfährt, dann ist es doch kein Wunder das nie jemand mitfährt.
Der großteil der sozias die ich so kenne, fahren nur auf Kurzstrecken mit und haben da meist nur Helm, Handschuhe und eine leichte Jacke an und der Fahrer fährt dann eben auch anders als wenn er alleine wäre.

Und bei den Schuhen wurde ja schon gesagt, dass wenn für die Frau gescheite Wander/Sicherheitsschuhe vorhanden sind, die den Knöchel gut abdecken, dann reicht das auch für den Anfang völlig.

Wenn es der Frau wirklich Spass macht, wird sie sich früh genug schon selbst nach Kleidung umschauen.
Als meine Schwester nen Kumpel gedatet hat, der Motorrad fuhr, hat sie auch nur Aldi Helm, sowie die alte Motorradjacke/Handschuhe meiner Mutter aus den 80ern getragen.
Hätte man der gesagt das sie hässliche/schwitzige/unförmige Hosen und STiefel tragen muss, wäre sie gar nicht erst mitgefahren.

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Montag, 2. Juli 2018, 09:43

Wo empfiehlt eigentlich jemand die 3000€ Leder-Vollrüstung? ?(
Gerade in dem Thread hier find ich die Tipps alle ganz gut, bis auf die eine oder andere Ausnahme. Natürlich sind meine die Besten :grin: :sostupid:

Nein im Ernst, es gibt da mehrere Wege, wie man sich dem Thema "günstiger" Einstieg nähern kann. Wurden hier ja ein paar genannt.
Und das Horst ein Koffer ist, das ist ja ausser Frage.



Der großteil der sozias die ich so kenne, fahren nur auf Kurzstrecken mit und haben da meist nur Helm, Handschuhe und eine leichte Jacke an und der Fahrer fährt dann eben auch anders als wenn er alleine wäre.

Alles was bei mir über 10km rausgeht, da wird sich in passende Schale geworfen. AUCH die Sozia, sonst darf sie nämlich nicht mit. Egal wie angepasst ich fahre, wenn uns einer runterholt, dann ist das Ergebnis nicht so schön.


Hätte man der gesagt das sie hässliche/schwitzige/unförmige Hosen und STiefel tragen muss, wäre sie gar nicht erst mitgefahren.

Ich behaupte, nur die billigen Hosen und Stiefel sind hässlich/schwitzig/unförmig. Deshalb der Tipp, die 300€ lieber in gute gebrauchte Klamotten zu stecken, in der sich Püppy auch wohlfühlt.
Meine legt z.b. auch mehr Wert auf Funktionalität als auf Optik, was ich in dem Bereich echt gut finde. Hat man allerdings ein Püppy, dann wirds schwierig und teuer :grin:

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18

Montag, 2. Juli 2018, 09:47

Hey,

sie ist grundsätzlich erst mal skeptisch im Bezug aufs Motorrad. Sie hat einfach Schiss.

Unter dem Gesichtspunkt sollten es auch bitteschön Klamotten sein, die ihr auch ein Gefühl für Sicherheit geben.
Wenn ihr dann das billige Zeug beim Louis/Polo kauft und der Verkäufer dann mal so nebenbei fallen lässt, das es schutzmäßig auch nicht das Gelbe vom Ei ist, was meinst Du dann, was passieren wird?
Es ist zwar eigentlich unsinnig, aber eine teure Klamotte suggeriert auch eher den Eindruck, das sie mehr Schutz bietet. Selbst als gebrauchte. Geht ja mir auch immer noch so. Meine Reusch-Kombi hat Lederbesatz an den sturzgefährdeten Stellen, das schafft mir mehr Sicherheitsgefühl als meine Pharao-Sommerkombi ohne Lederbesatz.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Kradreisender« (2. Juli 2018, 09:50)


Lille

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19

Montag, 2. Juli 2018, 09:58

Und das Horst ein Koffer ist, das ist ja ausser Frage.

Nö - das ist Satire. Mit einem dicken Schuss Wahrheit. :grin:

Glaub ich schon. Wenn es ihr immer zu heiß und zu unbequem ist und sie eh schon nicht so überzeugt ist von der Geschichte Motorradfahren, dann könnte das durchaus den Ausschlag geben, künftig lieber daheim zu bleiben. Nicht vergessen, wir hier fahren alle gern Motorrad und "leiden" da auch mal gern, aber das trifft nicht auf alle Interessierten zu.

Anmerkung einer Frau: Frauen sind nicht aus Zucker, und leidensfähriger als man denkt. Und erst recht mit Schmetterlingen im Bauch! Wenn man sieht, wie sich viele Sozias zusammenfalten, dann KANN das nur weh tun. Sie machen es aber trotzdem. Warum? Aus Liebe zum Partner - und weil's vielleicht auch (ein bißchen ;) ) Spaß macht.

Also nicht denken, nur mit top klimatisierter Ausrüstung und Premium-Helm würde eine Frau Spaß haben am Sozeln. Das "Drumherum" ist weit wichtiger.

Wie fährt der Partner, wie sind die Strecken, Streckenlänge, wie ist es mit Pausen? Wenn das alles stimmt, werden schwitzende Schuhe toleriert und akzeptiert.
Wenn aber "alles doof" ist, und eh kein Spaß am Fahren aufkommen will, dann hilft eben auch der 3000€ Kombi nichts mehr. :grin:

Also packt Eure Mädels nicht zu sehr in Watte - es sind eben KEINE Püppys! :thumbup: - Ein Püppy bekommst Du eh max. die 3km bis zur Eisdiele. ;) Wer sich freiwillig auf einem Soziussitz zusammenfaltet, ist weit taffer. :thumbsup:
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bratwurst

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20

Montag, 2. Juli 2018, 10:12

@Kradreisender: Sofern man mit gebrauchter Klamotte leben kann, ist das schon eine Überlegung wert. :thumbup: Einziger Nachteil: Man hat halt nur die Auswahl, die da ist. Im Laden gibt es pauschal erstmal alles in allen Größen. Deshalb: Auch wenn es gebrauchte Klamotten werden dürfen: trotzdem mal in den Polo/Louis stiefeln und mal munter anprobieren. :)

Gruß,
Thomas

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