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41

Sonntag, 11. Dezember 2005, 19:29

Weiter in der Kritik: BMW ABS

Es kam ja in der Tagesschau: Tagesschau: Staatsanwalt spricht von einem Toten

Jetzt geht's weiter:

Bei NHTSA/ODIist (auch) ein Unfall mit Verletzungen dokumentiert.

ODI ID Number : 10143124

Date of Failure: September 1, 2005
Crash: YES
Number of Injuries: 1

Model: BMW R1200RT

"FRONT BRAKES LOCKING UP,AND REAR BRAKES SQUEELING."

Und MOTORRAD schreibt aktuell zur Hinterradbremse der KS, deren Wirkung nachgelassen hat: "... nun geht praktisch gar nichts mehr."

Für mich hört sich das so an, als ob die Hinterradbremse ohne Wirkung wäre. An der Mechnanik oder Hydraulik konnte äußerlich kein Fehler entdeckt werden - man vermutet bei MOTORRAD von Daher einen Fehler im ABS-Steuergerät.


hotblack

unregistriert

42

Sonntag, 11. Dezember 2005, 21:28

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

Moin,

meine Meinung:

Fakt ist, dass es bei einigen Fahrzeugen zu Ausfällen des Bremskraftverstärkers und des ABS kommt.

Fakt ist, dass das sehr wenige Fälle sind.

Fakt ist, dass das trotzdem nicht passieren darf.

Fakt ist, dass das Thema hochgepuscht wird.

Fakt ist, dass BMW schon immer bei K und R Modellen Probleme mit der elektronischen Steuerung (Motor und ABS) hat/hatte bei Batterieunterspannung.

Fakt ist, dass BMW bei Rückrufen nicht sehr offensiv vorgeht (weder im jetzigen Fall noch in der Vergangenheit)

Fakt ist, dass viel Elektronikgeraffel immer auch viel potentielle Fehlerquellen bedeutet

Fakt ist, dass ich auch schon diverse Mopeds mit ABS I -II fahren (nicht besitzen) durfte.

Fakt ist, ich muss ABS nicht unbedingt haben, oder wenn dann abschaltbar (Renntraining)

Fakten, Fakten, Fakten Gruß
hotblack

43

Samstag, 31. Dezember 2005, 02:45

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

Fakt ist, dass das Interview in der NETZEITUNG mit Herrn Dr. Diess einfach klasse war.

BMW-Motorradchef Diess garantiert für die Sicherheit des Bremssystems

Und kurz dannach hat man sich aus der Verantwortung gestohlen!


Fischi

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44

Samstag, 31. Dezember 2005, 10:34

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

Man könnt meinen hier schreibt Herr Marquart
Fakten Fakten Fakten...nur nicht an das wesentliche denken (gemeint ist Dr. Diess)

Tatsächlich ist das ein riesen Imageschaden der sich da anberaumt...aber wenn wir ehrlich sind, betrifft das Einzelfälle....aber nur mit einer Ergänzung zu reagieren ist für einen Hersteller mit dem Renomée einfach zu wenig.

Ich finde es nach wie vor reichlich übetrieben ein gesamtes Sicherheitspaket in Frage zu stellen, es ist aber untertrieben nicht auf die Wahrnehmung des Kunden einzugehen. Der einfache BMW Fahrer fühlt sich doch jetzt total verunsichert, ja selbst Leute ohne das Integral ABS und Bremskraftverstärker kommen in die Werkstatt und berichten von Ausfällen (in meiner Werkstatt) .....Ausfälle die gar nicht sein können, aber durch intensive Berichterstattung subjektiv ausgelöst.

Das ist genauso wenig sinnvoll!

Fakt ist aber eins, die Erstausrüster Batterien von BMW sind grober Unfug, die gehören gegen weitaus besserer von vorneherein getauscht. Ich glaube kaum, daß es bei über 16t Einheiten jährlich noch so eine große Rolle spielen kann.

Fakt ist auch, das ABS reagiert viel zu empfindlich auf Unterspannung, die Initialisierungsphase der Bremsanlage ist zu lang und undurchsichtig, erst nach ein paar Metern Fahrt kann man sehen ob es seine Arbeit verrichten wird.

Fakt ist weiterhin, daß ein Fahrer sich vom ordnungsgemäßen Zustand seines Fahrzeugs vor Fahrtantritt zu überzeugen hat...eine schwache Batterie kommt doch nicht von jetzt auf nachher...etwas Bewußtsein für das Gefährt hat noch keinem geschadet...oder halt eine fachmännisch ausgeführte Inspektion, da sind viele immer noch zu blauäugig, so eine moderne Q ist halt keine uralt XT mit Kickstarter...

Es ist aber trotzdem erschreckend, daß keinerlei Redundanz des Bremssystems vorgesehen ist....in den angesprochenen Ausfällen war ja nicht nur das ABS betroffen sondern auch noch der Bremskraftverstärker, das darf nicht passieren! Dann sollte man lieber auf einen Bremskraftverstärker verzichten und den wie gewohnt mechanisch auslegen...geht doch bei meiner GS auch!



Der von jener Ingenieurin angesprochene Schaden der Benzinleitungen war eine Rückrufaktion, ich wurde angeschrieben deswegen....allerdings war meine Werkstatt schneller als die Post...meine Güte, die Schläuche wurden mit etwas zu wenig Kraft verpresst...und der Schaden hat sich durch intensiven Geruch angekündigt....


PS: Ich werde ebenfalls einen Brief an BMW schreiben da ich mit dem Kauf der neuen Adventure liebäugel....oder besser gesagt, geliebäugelt habe....man kann eine Mail nur allen BMW-Kunden empfehlen, denn BMW muss reagieren....nur eben nicht nur rein schriftlich

45

Samstag, 31. Dezember 2005, 15:34

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

Jetzt muß ich aber zu BMW halten!

Ich hatte selber das Integralsystem! 35 tsd Kilometer. Bis auf das da es mich immer weider nerven und schrecken gekostet hat wenn man über Trennfugen gefahren ist das es voll aufmachte, hatte ich nie Probleme!

Nur ein einziges mal hat die Warnlampe geleuchtet weil die Batterie defekt war, wurde getauscht und hat wieder einwandfrei alles funktioniert!

Ich hatte auch nie Probleme mit der Feinfühligkeit des Bremskraftverstärkers! Wer nihct gerade Warzen auf den Fingern hat kommt damit klar!

Und zu guter letzt Restbremskraft:

Vielen Reden hier und haben eigentlich wie es scheint keine Ahnung!

Die BMW Bremsanlage kann bei trockenheit mit bis zu 10 m/s verzögern. Fällt der Bremskraftverstärker aus verzögert die Bremse im gesetzlichen Rahmen von 4 m/s, hier schreien alle auf 4 m/s viel zu wenig wenn man eine pass runter heizt!

Da sag ich nur Blödsinn! Hat einer schonmal von euch eine Vollbremsung hingelegt?

Wie oft denkt Ihr braucht Ihr 10 m7s verzögerung? Im normalen fahrbetrieb nie! Auch nicht bei notbremsungen wenn ihr den gesetzlichen Geschwindigkeiten und abstände einhält dann reichen nämlich auch 4 m/s!

Und was am interessantesten ist: In der Motorrad wurde mal ein Vergleich von Bremsern erstellt, zwischen geübte und ungeübt mit und ohne ABS! Die ungeübten haben bei einer Vollbremsung ohne ABS nihct mal die Verzögerung von 3 m/s erreicht! Noch fragen? Aber es gibt ja nach Meinung vieler nix besseres als eine normale Bremsanlage!

Wenn wir jeden Fortschritt so schlecht reden, dann sollten wir besser mit dem Hölzernen Reitwagen von 1885 unter wegs sein, den diese Technik ist dann Narrensicher!

46

Montag, 2. Januar 2006, 02:15

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

In Antwort auf:

Und zu guter letzt Restbremskraft:

Vielen Reden hier und haben eigentlich wie es scheint keine Ahnung!




So ist es.

Einfach zum BMW Händler gehen, Motorrad mit I-ABSIII ausleihen und auf ein Testgelände fahren und auf einer geraden Strecke bei mindestens 100 Km/h den Zündschlüssel umdrehen (nicht den Kill-Schalter drücken!). Und bremsen.

Damit das nicht langweilig ist sollte man das einmal mit einer R11S BJ 2001 durchführen, und dann nochmal mit einer R12GS.

Fortgeschrittene dürfen mal folgende Variante ausprobieren: Bremshebel auf Stellung 2 oder 1 einstellen.

Dann hat man zumindest Ahnung. Und versteht, wenn manche frei heraus sagen: Da gibt's keine Redundanz.

Fischi

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47

Montag, 2. Januar 2006, 08:48

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

Na bravo....jetzt reden wir aber völlig aneinander vorbei....

Denn es geht doch nicht darum ob noch Restbremskraftvorhanden ist oder nicht....natürlich ist sie das!

In den besagten Fällen ist der Bremskrafverstärker mit ausgefallen....da ist es doch völlig schnuppe ob ich das vorher geübt habe oder nicht, die Schrecksekunde bleibt....wenn man die gewohnte Kraft vermisst und wesentlich mehr aufbringen muss, der Hebel dabei auch noch verdächtig nahe an den Griff kommt....

Ich behaupte, das wird selbst dem geübtesten Fahrer zum Verhängnis....wir reden ja nicht von "normalen" Fahrten sondern von Gefahrenbremsungen!

Ungeachtet der viel zu geringen Wahrscheinlichkeit, daß dieser Fehler überhaupt eintritt, sollte jeder Fahrer von egal welchem Bike mal eine Gefahrenbremsung gemacht haben.

...von 100km/h in 39m stehbleiben...das sind 10m/s² negative Beschleunigung...bei nur noch 4m/s² sind es schon 95m...Reaktion dazu, Schrecksekunde und ein Zettel von BMW im Handbuch...

Die Diskussion darüber ist genauso müßig wie seinerzeit mit der A-Klasse und dem Elchtest, niemand würde ein Problem haben im Normalfall....aber egal ob Stern oder Propeller, Adel verpflichtet und moderne Technik kann in ihrer Komplexität weder überschaut werden noch muß sie auf Biegen und Brechen angewandt werden... .
Bremskraft kann man auch mechanisch verstärken, die Anfälligkeit der BMW´s auf niedrige Bordspannung ist ja nicht erst seit gestern bekannt.

Ausfall ABS? Na und....wer kommt denn wirklich an den Regelkreis der Vorderradbremse ran? Bei Nässe vielleicht....aber wer es da drauf anlegt hat doch sowieso einen an der Klatsche.

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48

Montag, 2. Januar 2006, 19:08

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

Die ganze Geschichte zeigt ein grundsätzliches Problem auf. Der Sicherheitsvorsprung, der durch Technologien wie ABS erreicht wird, wird oftmals durch eine riskantere Fahrweise wieder verspielt.
Diejenigen, die trotz vorhandenem ABS so fahren, als hätten sie keins, haben daduch einen echten Sicherheitsgewinn.
Diejenigen, die den kürzeren Bremsweg schon einkalkulieren, haben nichts verstanden.
Wer im Straßenverkehr mehrfach hintereinander in den Regelbereich bremst, gehört zur zweiten Gruppe!

Wir haben uns an "narrensichere" Systeme gewöhnt. Leider scheint diese Gewöhnung bei einigen dazu zu führen, dass der Denkapparat ausgeschaltet wird. Fischi hat Recht, wenn er schreibt, dass eine Batterie selten von jetzt auf gleich schwächelt.
So verständlich wie die Forderung ist, dass bei einem Motorrad, das einen 5-stelligen Eurobetrag kostet, alle Komponenten einwandfrei funktionieren, so unverständlich ist m.E. das blinde Vertrauen in irgendwelche Technik.
Selbstverständlich funktionieren Erdleiter, Sicherungen und FI-Schalter. Trotzdem föhne ich mir in der Badewanne nicht die Haare!

Das enthebt BMW natürlich nicht von der Pflicht, das Bremssystem so sicher wie möglich zu machen.

49

Dienstag, 3. Januar 2006, 10:48

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

Besser hätte man das nicht schreiben können!

Fischi

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50

Dienstag, 3. Januar 2006, 11:13

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

Zottel, das trifft es ganz genau...

Wir sind viel zu verwöhnt von der Technik und ihrer "Unfehlbarkeit"....der Mensch verschwindet immer mehr im Hintergrund und steht hilflos da wenn sie versagt....

Aber noch stehen hinter all der Technik Ingenieure...und die können eben auch noch versagen...wahrscheinlich faszinieren mich deswegen Klassiker mehr als all die mit Gismos vollgestopften Neuerscheinungen...

Zottelc4

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51

Dienstag, 3. Januar 2006, 17:04

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

In Antwort auf:

wahrscheinlich faszinieren mich deswegen Klassiker mehr als all die mit Gismos vollgestopften Neuerscheinungen...




Geht mir ähnlich. Ich fahre momentan einen 88-er Corsa über den Winter. Das einzige elektronische Bauteil daran ist das Radio! Er hat einmal Probleme gemacht, da war die Verteilerkappe ein wenig feucht. Nach 10 min lief er wieder.
Meine Zarte fährt einen mit Elektronik vollgestopften Van. Damit blieb sie letztens mit einem "allgemeinen Elektronikproblem" liegen. Bekommt man ohne Diagnosecomputer nicht mehr hin!

Dafür hilft mir im Fall des Falles aber auch kein ABS, kein ESP, keine Airbags, keine wasweißich...

Meine Dicke hat glaube ich einen elektronischen Drehzahlmesser. Das reicht mir auch!

52

Dienstag, 10. Januar 2006, 02:58

Re: Probleme bei den Bremsen???

Hallo,

Wichtig ist doch das progressive Bremsen mit dem I-ABS III, so wie es inzwischen in der Erweiterung zur Bedienungsanleitung angemahnt wird.

Als ich mal ABS Bremsungen geübt habe, war das so wie in diesem Dokument beschrieben: "Es wird vielfach geübt, den Bremshebel punktgenau und konzentriert, mit höchstmöglicher Kraft und maximaler Schnelligkeit zu ziehen."

Deswegen bin ich auch so gespannt, wie man heutzutage das Bremsen mit ABS lehrt. Warum? Das steht auf Seite 2:

In Antwort auf:

Technisch besteht in dieser speziellen Situation folgender Zusammenhang:
Bei extrem schneller und zugleich extrem kräftiger Hebelbetätigung können im System
sehr hohe Druckspitzen auftreten (genauer: hohe Druckgradienten). Wenn dieser
Druckgradient einen Extremwert überschreitet (der Grenzwert liegt mehr als doppelt so
hoch, wie bei einer plötzlichen Vollbremsung im Regelbereich), kann im Zusammenspiel
mit sehr geschwächter Bordspannung dann unter Umständen der Druck nicht mehr
ordnungsgemäß „abgeregelt“ werden. Die ABS-Funktion ist dann nicht mehr gegeben.
Die Folge ist eine Blockade des Rades (die Bremskraftverstärkung funktioniert in diesem
Falle).




Und - was ist daran lustig? Lustig ist, dass es das schon bei BMW Autos gab (Quelle: Plusminus):

In Antwort auf:

Für den Kfz-Sachverständigen und Unfallforscher Michael Weyde steht
fest: „Das Steuergerät müsste getauscht werden, und ich gehe davon
aus, dass es hier ein kombinierter Systemfehler ist, und zwar auf der
einen Seite die Steuerung der Elektronik und ein Drucksensor, der
regelt, dass der interne Bremsdruck nicht zu hoch wird.“




Frappierende Ähnlichkeit der Fälle & Ursachen. Und aus diesem Wissen heraus ist es spannend, wie man heutzutage das richtige Bremsen mit dem System lehrt.


Fischi

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53

Dienstag, 10. Januar 2006, 08:06

Re: Probleme bei den Bremsen???

Sehr interessante Aussage zum Thema ABSII und der hohen Schwellspannung "für die betroffenen Kunden ein Ärgernis"....ich könnt kotzen weil es mich betrifft und gewaltig ärgert....ich hoffe mit einer brutal teuren Reinbleibatterie diesen Mist lösen zu können


Ansonsten wiederspricht man sich aber etwas, es liegt nicht an der zu geringen Bordspannung....aber die wird hervorgerufen durch den Trainingsmodus und kann in Kombination zum Ausfall führen


54

Mittwoch, 11. Januar 2006, 18:40

Re: Probleme bei den Bremsen???

Vom 09.-10.12.2004 gab es beim TÜV SÜD die Tagung brems.tech

Der Vortrag von BMW zum Bremssystem der K1200S ist hier erhältlich:

Bremssystem K1200S

Interessant ist, dass da eine Abbildung enthalten ist in der die F650GS gegenüber der R1200GS den deutlich geringeren Bermsweg aufweist.

Die F650GS hat ein Bosch-Brembo Bremssystem, die R1200GS hingegen das ins Gerede gekommene FTE-Integralbremssystem.

Allerdings konnte ich bis heute die Frage nicht klären:

Wird die Hydraulikpumpe auch bei manuellem Druckaufbau im Steuerkreis durch den Steuerkreisdrucksensor aktiviert, wenn der Bremsschalter defekt ist?


55

Freitag, 20. Januar 2006, 16:02

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

In Antwort auf:

Trotzdem föhne ich mir in der Badewanne nicht die Haare!






hihihi.
Das Zitat wird ab sofort von mir gestohlen und angewand.

general

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56

Donnerstag, 26. Januar 2006, 00:45

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

In Antwort auf:

Es kam ja in der Tagesschau: Tagesschau: Staatsanwalt spricht von einem Toten




Es steht außer Frage, dass die BMW Fahrer, die das defektanfällige Integral-ABS III besitzen, die Verlierer sind. Wer will die fehlgeleitete Innovation von gestern schon noch haben? Wer will sich schon in Gefahr begeben? Es gab Unfälle, Verletzte und viele zu Tode erschrockene Fahrer.

Die Aussagen von Dr.-Ing. Robert Kahlenberg (BMW Qualitätschef), waren eindeutig: "Übrig bleibt der unbefriedigende Zustand der Komplexität unseres Bremssystems. [...] Eine Fehlerfreiheit der gesamten Produktion ist nicht sicherstellbar. Das System ist in seinen Auswirkungen und Rückfallebenen ungenügend konzipiert."

Heute muss man doch wirklich fragen: Wer war denn eigentlich verantwortlich beim Zulassungsverfahren des I-ABS III (BMW/FTE-Automotive) beteiligt? Und wie konnte es nur dazu kommen, dass diese Bremsanlage zugelassen wurde? Die Probleme mit dem I-ABS III System (bereits wenn es "funktioniert") können doch niemandem entgangen sein. Meine ich. Die gefährlichen Auswirkungen der Anti-Überschlagsregelung, die nicht kalkulierbaren Bremswege, die lächerliche Restbremsfunktion. All das muss aufgefallen sein. Wenn das alles bekannt sein musste, warum wurde die Bremse zuglassen?

Gab es da vielleicht auch politischen Druck? Dr. Koch, professioneller und bezahlter Lobbyist, hat auf seiner Homepage FTE als Auftraggeber gelistet, anderswo wird FTE als Hauptsponsor einer Kampagne "Besser Bremsen" genannt. Dabei hat er strategische Allianzen gebildet: GDV, DVR, ADAC und BVF. Mindestens der BVF hat nun vielleicht kalte Füße. Und er hat immer wieder Politiker eingebunden, gerade auch aus dem Verkehrsministerium (Schirmherrschaft in 2002, Bodewig), aber beispielsweise auch den ehemaligen Verteidiungsminister Struck. Der zufällig auch BMW-Fahrer ist. Wie viele andere Politiker auch.

Alle halten die tolle Broschüre in der Hand, auf der Rückseite ganzseitig eine Werbung von FTE Automotive, dem Hersteller des I-ABS III.

Und das Schlimmste ist: Das Verkehrsministerium fordert in Genf, dass ABS an Motorrädern zur Zulassungvoraussetzung gemacht wird. Müssten den Bürgern und Käufern nicht auch offensiv und schonungslos die Nachteile der Systeme mitgeteilt werden, die verbindlich für deren angebliche Sicherheit eingeführt werden sollen? Warum hat man das bis heute verheimlicht?

Fischi

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57

Donnerstag, 26. Januar 2006, 07:53

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

Immer wieder muss man feststellen daß es Lobbyisten grundsätzlich auf beiden Seiten gibt.

Rückfallebene? Also Ausfall von beiden Systemen, dem des ABS und dem des Bremskraftverstärkers? Stimmt da ist Nachholbedarf vorhanden!

Aber ansonsten kann es sein das Du.....na lassen wir´s, es ist aber


general

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58

Donnerstag, 26. Januar 2006, 10:15

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

In Antwort auf:

Immer wieder muss man feststellen daß es Lobbyisten grundsätzlich auf beiden Seiten gibt.




Immer wieder? Im Falle des Integral-ABS III mit Bremskraftverstärker und ABS gibt es keine Lobby, die das System verhindern wollte. Obwohl doch jeder, der sich mit dem System in Forschung und Entwicklung beschäftigte, also dann spätestens bei der Zulassung, von den Problemen wissen musste. Das kann wirklich keinem entgangen sein!

Ganz im Gegenteil scheint es nun auch noch Zusmmenarbeit der Industrie mit politischen Biker-Vereinigungen zu geben:

Gerade die Firma BMW ist bekanntlich ziemlich wählerisch bei der Frage, mit wem sie zusammenarbeitet. Deswegen freuen wir uns, daß BMW einen Anfang gemacht hat.

Fischi

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59

Donnerstag, 26. Januar 2006, 11:03

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

Na ich schieß jetzt mal ins Blaue und sprech es laut aus....Du bist vermutlich icd14...egal ob ja oder nicht, mir solls egal sein....

Ich muss widersprechen, denn es gibt sehr wohl Lobbyisten auf beiden Seiten....aber wenn Du Kritiker meinst und Befürworter könnten wir uns annähern...

Unbestriten ist das ABS einen Sicherheitsvorteil bietet, unbestritten nach wie vor daß ein Hersteller sehr teurer Motorräder und einer Werbung ausgelegt auf seinen Technik Vorsprung hier beim Ausfall einiger weniger I-ABS III nicht wirklich sensibel reagiert hat...


Zitat aus dem Artikel der BU:
In Antwort auf:

Beide Seiten sind daran interessiert, daß sich die Zahl der Motorradfahrer auch in der Zukunft positiv entwickelt. Dazu muß aber die zunehmende Einschränkung unserer Freiräume von staatlicher Seite zurückgedrängt werden. Denn Motorradfahren muß auch in der Zukunft noch Spaß machen und bezahlbar bleiben.




Richtig, das findet meine vollste Zustimmung, Sicherheit kann nicht durch Bestimmungen erkauft werden, Akzeptanz der Motorradfahrer aber auch nicht durch ständige "Kavaliersdelikte" wie Krachtüten und riskantes Fahren....die Lobby der "gesetzestreuen" Autofahrer ist nunmal größer und mächtiger...dagegenzusteuern fängt bei jedem Einzelenen an, Populismus gegen Biker ist verdammt einfach....

Man kann es drehen und wenden wie man will, eine Vielzahl von Einsteigern und auch ältere Biker wünschen sich einen Sicherheitsgewinn...sei es als Argument für die Frau, die Eltern oder vor sich selbst....also wird man bei allen Herstellern so oder so reagieren, völlig egal ob es Bestrebungen für ein widersinniges Vorhaben zur ABS Verpflichtung gibt....die aktuelle Modellpolitik aller Hersteller gibt mir da wohl auch recht...

general

unregistriert

60

Donnerstag, 26. Januar 2006, 12:02

Re: Weiter in der Kritik: BMW ABS

Aber es geht doch nicht nur um den Ausfall von ABS. Und woher hast Du eigentlich die Idee, dass nur wenige ABS ausgefallen sind? Ist Dir klar, was passiert, wenn jemand im Bewußtsein, ABS zu haben voll reinlangt und dann das ABS nicht funktioniert?

Neee... das mit dem ABS Ausfall ist ja nur eine von vielen kritischen Situationen mit dem BMW Integral ABS III mit Bremskraftvertärker und ABS (Hersteller: FTE Automotive/Ebern).

Allein die Auswirkungen der sagenhaften Restbremsfunktion können eine erhebliche Gefährdung darstellen.

Restbremsfunktion ist der Zustand, wenn weder das ABS, noch die Bremskraftverstärkung aktiv sind und auch die Funktion Verbundbremse nicht zur Verfügung steht. Die Ursachen, die zu diesem so genannten Fallback führen, sind zahlreich, vom Prinzip her gar nicht alle auszumachen:

"Sobald die Elektronik irgendeine, auch kleine Unregelmäßigkeit registriert, [...] schaltet zurück in die Rückfall[...]ebene."

"Zum Beispiel wenn der Bremslichtschalter [...] Oder eine kleine Unregelmäßigkeit beim Bremssensor, da gibt es viele Möglichkeiten."

Quelle: Dr. Herbert Diess, Interview in DIE WELT



Mir bekannte Ursachen für Restbremsfunktion sind:

- Defekte Pumpensysteme
- Defekte Relais
- Defekte an ABS-Sensoren, z.B. auch wenn der Abstand nicht stimmt
- Defekte Bremslichtschalter (z.B. durch Verschmutzung)
- verklemmte Bremslichtschalter (z.B. durch Verrutschen des Handprotektors)
- Lockere elektrische Verbindungen (z.B. am Druckmodulator)
- Wackelkontakte an elektrischen Bauteilen, z.B. an Relais

Zu den tatsächlichen Auswirkungen der Restbremsfunktion ist zu sagen, dass diese mit einem völlig ungewohnten Gefühl für die Bremse einhergeht. Und zwar schlagartig, nicht wie bei Autos die einen Druckspeicher haben, der noch einige Bremsungen mit gewohnter Bremskraft ermöglicht. Die Kraft für die Bedienung der Bremse erhöht sich signifikant, der Hebelweg am Bremshebel verlängert sich deutlich und der Dosierungsbereich kann sehr eng sein. Es ist für einen durchschnittlichen Fahrer bei Überraschung nicht möglich, annähernd gleiche Bremswege wie mit funktionierender Bremse zu erzielen. Insbesondere wenn es sich um Modelle mit schwacher Restbremskraft handelt. Ganz im Gegenteil: Die Bremswege verlängern sich deutlich! Die möglichen Auswirkungen auf die Fahrdynamik bei Motorrädern sind u.a., dass Einlenkpunkte nicht eingehalten werden können, d.h. Fahrer folgen nicht der Kurve, sondern kommen von der Fahrbahn ab. Genau das war auch bei dem Fahrlerher und Motorradinstruktor der Fall, der sich gegenüber DER SPIEGEL geäußert hat.

Der Bremshebel kann ferner aus ergonomischen Gründen in den Positionen 1-4 betrieben werden. Die Einstellung des Bremshebels hat aufgrund des verlängerten Hebelweges Einfluss auf die maximale Verzögerung in Restbremsfunktion. Meines Erachtens hat BMW daher in der Ergänzung zur Bedienungsanleitung auf Seite 3 und 4 auf die Auswirkungen der Restbremsfunktion hingewiesen und Hinweise zur Beachtung aufgestellt. Insbesondere soll der Bremshebel auf maximalen
Weg eingestellt werden, obwohl das in der Praxis während der Fahrt unmöglich ist. Ferner soll mit beiden Bremsen gebremst werden, da die Verbundfunktion der
Bremsen nicht aktiv ist. Und es sollen Probebremsungen durchgeführt werden, um das Ansprechverhalten der Bremse zu erfahren. Was ebenfalls in der Praxis – beim Ausfall - nicht durchführbar ist.

Das wars schon? Nein. Wie gesagt, bereits wenn die Bremsanlage funktioniert, gibt es ja kritische Momente:

Auswirkungen der ABS-Regelung

Auffällig ist doch vor allem das Verhalten des ersten Regelintervalls, zumal wenn der Benutzer mit großer Schnelligkeit und maximaler Kraft in die Bremse greift: Die Bremse macht sofort auf und verschenkt somit wertvolle Meter:

"Volle Bremskraft gleich zu Beginn der Bremsung macht entscheidende Meter gut, die BMW aber manövriert sich unmittelbar in den Regelbereich und nimmt den Bremsdruck direkt wieder zurück, das Motorrad schießt mit gelöster Bremse nach vorne. Wie oft das BMW-System regelt, ist auch auf identischer Bremsstrecke nicht vorhersehbar, dementsprechend variiert der Bremsweg." Quelle: Fachzeitschrift MO 10/2005, Seite 34, Guido Kupper

Meines Erachtens hat BMW daher in der Ergänzung zur Bedienungsanleitung auf Seite 3 darauf hingewiesen, wie der kürzeste Bremsweg erzielt werden kann. Der
Fahrer muss demnach die Vorderradbremse zügig und dann immer stärker werdend betätigen (progressives Bremsen). Es wird auch eindeutig beschrieben, was bei einer anderen Art der Betätigung auftritt: Eine Bremswegverlängerung.

Und - das wars nun? Nein!

Auswirkungen der „Ausheberegelung“ (Anti-Überschlagsfunktion)

Diese zeigen sich insbesondere bei eher sportlicher Fahrweise und bei leicht welligem Fahrbahnbelag, möglicherweise in Kombination mit dem Herunterschalten in einen kleineren Gang, begünstigt auch durch Bergabfahrten (z.B. Passfahrten). Die Bremse macht auf, das führt zu nicht kalkulierten Bremswegverlängerungen, vor allem aber auch zu Fahrdynamikproblemen (verpasster Einlenkpunkt). Es soll sich um bis zu 10 Meter Bremswegverlängerung handeln:

"..., schwanken die Bremswege bei der R 1200 GS stark. Einmal kommt sie bereits nach 53 Metern zum Stehen, um sich beim nächsten Ankern 65 Meter zu gönnen. Offensichtlich macht der GS ein Problem zu schaffen, das bereits von vergangenen Tests mit den Boxer-Modellen auf Straßen dritter Ordnung bekannt ist. Dort hatten diese zum Teil mit starken Verzögerungseinbrüchen zu kämpfen. Dieses Symptom lässt sich auf der Sägezahnstrecke reproduzieren. Bei Geschwindigkeiten zwischen 60 und 70 km/h läuft das Vorderrad in hohen Schlupf, das Hinterrad fängt zu stempeln an und signalisiert ebenfalls Stillstand. Dann öffnet die Bremse ungewöhnlich lang, das Motorrad legt einige Meter ungebremst zurück. Passiert das vor einer Kurve, kann es ganz schön kritisch werden." Quelle: MOTORRAD TECHNIK, 10/2004 (Waldemar Schwarz)

Meines Erachtens hat BMW daher in der Ergänzung zur Betriebsanleitung auf Seite 1 die Einflüsse von Fahrbahnunebenheiten beschrieben und auch darauf hingewiesen, dass die Bremsanlage z.B. nicht für extrem sportlichen Einsatz geeignet ist.

Ich weiß ja nicht, wie es anderen geht. Aber könnt man nicht vermuten, dass das alles schon so bekannt war? Dann hätte man ja wissentlich in Kauf genommen... Oder?


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