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Sonntag, 17. Juni 2012, 22:01

TomTom Urban Rider

Hallo,

seit einigen Tagen bin ich glücklicher Besitzer eines TomTom Urban Rider und jetzt will ich mal einen kurzen Erfahrungsbericht abgeben.

Der TomTom Rider wird in zwei Versionen angeboten. Einmal mit Zentral-Europa und einmal mit Europa gesamt. Die beiden Geräte unterscheiden sich lediglich in der Anzahl der Länder, die auf dem Gerät gespeichert sind, die Hardware ist identisch.

Lieferumfang:

Der Urban Rider hat im Vergleich zum Garmin Zumo eine recht spartanische Ausstattung. Mitgeliefert wird ein RAM-Mount System, um das Navi am Motorrad zu befestigen, ein Netzladegerät inklusive USB-Kabel, um das Navi entweder am USB-Port des Rechners oder an der Steckdose aufzuladen und einer Kurzanleitung in gedruckter Form. Der TomTom Urban Rider verfügt nicht über einen eingebauten Lautsprecher, wie der Garmin Zumo. Wenn man den Urban Rider im Auto verwenden will, muss man eine separate Halterung dazukaufen, die dann einen Lautsprecher eingebaut hat. Einigen Testberichten zufolge ist diese Halterung anscheinend nicht sonderlich stabil und hat die Angewohnheit, ab und zu von der Scheibe abzufallen. Als Autonavi ist das TomTom also eher nicht geeignet.

Die Technik:

Der TomTom Urban Rider hat Bluetooth eingebaut, man kann also ein Bluetooth Headset kaufen (nicht im Lieferumfang enthalten) und mit dem TomTom verbinden. Ich verwende den Jabra Clipper, damit klappt das recht unkompliziert. Einmal mit dem TomTok verbunden, erkennt das Navi das Bluetooth Headset in ZUkunft immer automatisch. Mit dem Jabra Clipper können herkömmliche Kopfhörer verwendet werden, die auch an einen MP3-Player passen. Helmlautsprecher mit einem Klinkenstecker funktionieren auch. Womit man besser zurechtkommt muss man einfach ausprobieren. Ich bin mit "In-Ear-Kopfhörern" sehr zufrieden. Leider wird der Anfang der Ansage abgeschnitten, das liegt anscheinend daran, dass das Headset in einen Standby-Mode geht, wenn längere Zeit keine Ansage kommt. In der Praxis ist das aber nicht weiter schlimm, es fehlt lediglich ca. eine halbe Sekunde ganz am Anfang. Man versteht also noch sehr gut, was das Navi einem sagen will. Notfalls drückt man auf den Richtungspfeil auf dem Display des Navis, dann wird die Ansage nochmal wiederholt.

Der Akku des TomTom Urban Rider ist leider nicht austauschbar! Einen wirklich plausiblen Grund kann ich dafür nicht erkennen, Garmin hat das beim ZUmo ja auch hinbekommen. Die Akkulaufzeit liegt laut TomTom bei bis zu 8 Stunden. Ob dieser theoretische Wert wirklich erreicht wird, kann bezweifelt werden. Zumindest die Verwendung eines Headsets über Bluetooth dürfte ordentlich Strom fressen. Und bei voll aufgedrehter Helligkeit und Lautstärke dürfte die Akkulaufzeit sehr wahrscheinlich auch kürzer ausfallen. Es gibt allerdings die Möglichkeit, dass das Display nur bei neuen Durchsagen eingeschaltet wird. Das dürfte dann einiges an Akkuleistung einsparen.

Software und Karten:

Der Urban Rider kommt mit vorinstallierter Software auf dem Gerät. Eine CD oder DVD wird NICHT mitgliefert. Es empfiehlt sich also dringend, die Backup-Funktion zu nutzen (dazu später mehr). Wer wirklich paranoid ist (ICH! :grin: ), kann die Dateien, die sich auf dem Navi befinden auch manuell auf den Rechner kopieren. Die Software und die Karten sowie eine (recht primitive) Routenplanung werden über eine einzige Software verwaltet (TomTomHOME). Beim Verbinden des Navis mit dem Rechner startet die Software und sucht automatisch nach Updates. Beim Kauf des Urban Riers erwirbt man ein Anrecht auf EIN kostenloses Kartenupdate. Das hat auch problemlos funktioniert.

Bei den Kartenupdates stößt man jedoch zwangsläufig an die Grenzen des eingebauten Speichers. Lediglich 2 GB stehen zur Verfügung. Aktuelle Karten sind jedoch größer. Wer sich das ausgedacht hat...ausreichend Speicher sollte heutzutage eigentlich kein Thema mehr sein. Völlig blödsinnig. X( Daher kann man lediglich Kartenausschnitte installieren. Diese Kartenauschnitte kann man aber nach Belieben jederzeit wieder ändern bzw. man kann sich jederzeit kostenlos einen anderen Kartenausschnitt herunterladen. (Anmerkung: Das trifft auf die Version Gesamteuropa zu. Wie das bei der Version Zentraleuropa ist, weiss ich nicht). Allerdings ist es möglich, die einmal heruntergeladenen Kartenausschnitte manuell auf den eigenen Rechner zu kopieren. Hat man also nacheinander alle Kartenausschnitte auf das Navi heruntergeladen und dann jedesmal manuell auf den eigenen Rechner kopiert, kann man in Zukunft die Kartenauschnitte ganz einfach wechseln, indem man diese manuell auf das Navi kopiert. Ein erneuter Download ist dann nicht mehr notwendig.

Über TomTomHOME kann man ausserdem POIs (Points of Interest = Orte von Interesse wie z.B. Tankstellen, Louis-Filialen, Restaurants, Apotheken etc...), andere Stimmen, andere Farbschemata, von anderen Benutzern erstellte Routen etc. herunterladen. Das funktioniert ebenfalls sehr problemlos. Ich habe zwar einige Male eine Fehlermeldung beim blättern durch die angebotenen Farbschemata erhalten, die kann man aber einfach wegklicken, die Software stürzt dann nicht ab.

Ein Backup und Restore ist mit TomTomHOME ebenfalls möglich.


wird fortgesetzt...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Panda« (17. Juni 2012, 22:06)


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Sonntag, 17. Juni 2012, 22:22

Hey suuupi - auf diesen Bericht hab' ich gewartet :thumbup: .

Schreibst Du auch noch was zur Routenplanung am PC und am Gerät (intuitiv bedienbar, umständlich, zügige Routenerstellung möglich, wie funktioniert das Autorouting etc.)? Ich hab' gehört, dass TomTom nur 48 Zwischenpunkte pro Route verwalten kann. Wenn man eine längere Tour auf mehrere sequetielle Routen verteilt muss man unterwegs manuell umschalten. Kannst Du das bestätigen?

Das Display Deines TomTom Rider ist etwa gleich groß wie das des Zumo 220 - richtig? Wie sieht es bzgl. Helligkeit, Kontrast, Schärfe im Vergleich zum Zumo aus?

Kann der TomTom auch tracken?

3

Sonntag, 17. Juni 2012, 22:54

Benutzbarkeit im Alltag:

Da ich meinen TomTom erst einige Tage besitze, hab ich noch nicht alle Funktionen bis ins Letzte ausprobieren können. Aber einen kleinen Überblick kann ich schonmal geben. Das Display ist entspiegelt und einigermassen gut ablesbar. Oben am Gehäuse ist ausserdem ein kleiner Blendschutz angebracht, der in der Praxis aber nur begrenzt was bringt. Hat man die Sonne im Rücken, ist das Display nur schlecht ablesbar, zumindest, wenn man die Helligkeit nicht auf 100% hochgedreht hat. Ich benutze tagsüber 60%, das reicht in den meisten Fällen und ist ein guter Kompromiss, wenn man keine Aktivhalterung besitzt.

Das 3,5 Zoll Display bietet eine Auflösung von 320 x 240 Pixeln...ist also schon etwas "altbacken" Aktuelle Autonavis bieten hier mehr. Der Garmin Zumor (ups...hier hab ich mich vertippt...ich lass das aber jetzt so stehen..."Zumor" gefällt mir, da ich Garmin jetzt hasse..."Zumor ist, wenn man trotzdem lacht!" :grin: ) hat soviel ich weiß, die selbe Auflösung. In der Praxis reicht das aber vollkommen aus. Die Übersichtlichkeit in der 3D-Darstellung ist wirklich gut. Am Anfang habe ich den TomTom ohne Headset getestet und auch da hat man sofort auf einen Blick alle wichtigen INformationen. Welche Elemente auf dem Display während der Fahrt angezeigt werden sollen, kann man ausserdem konfigurieren. Dinge, die man nicht braucht, wählt man einfach ab...wenn das im echten Leben doch auch ginge...seufz...Man erkennt auch sehr schön den Kurvenverlauf und kann sich mit einem Blick auf Abzweigungen einstellen. Man kann weiterhin aus verschiedenen Kartenfarben für die Tages- und Nachtansicht wählen und so die Darstellung finden, die einem persönlich am besten passt. Ausserdem lassen sich verschiedene andere Farbschemata über TomTomHOME auf dem Navi installieren. Eine 2D-Ansicht gibt es natürlich auch.

Wenn man sich verfährt, berechnet das Navi recht flott eine neue Route. Mann muss also nicht in Panik verfallen, wenn man mal eine Abzweigung oder Ausfahrt verpennt hat. (Wenn es dem eigenen Wohlbefinden dient, darf man trotzdem laut "SCHEISSKACKSDRECKSNAVI!!!" unter dem Helm schreien...) Apropos Ausfahrten: Sehr schön ist die "fotorealistische" Darstellung von Autobahnabfahrten. Hier sieht man in schöner großer Darstellung, auf welcher Fahrspur man sich bei Ausfahrten einordnen soll. Für die blonden Mitmenschen unter uns (wie MICH!), eine super Sache. :thumbsup:

Die Ansagen kommen zeitig genug und man wird entsprechend "vorgewarnt". Trotzdem sollte man mit dem TomTom (wie mit jedem Navi) ein bißchen üben, damit man die Ansagen auch richtig interpretiert. "Abbiegung links vor Ihnen" bedeutet nicht, dass man jetzt nach links abbiegen soll...vielmehr ist das so zu verstehen "Also demnächst biegen wir dann irgendwann mal nach links ab. Ich sag ja nur schonmal vorher Bescheid, damit Du Trottel dann nachher nicht wieder hektisch wirst. Wenn es soweit ist, melde ich mich aber nochmal...soweit klar? Ich mein ja nur..." :grin:

Menuführung:

Die Menuführung ist einigermaßen verständlich und man sollte sich auch ohne Lesen des Handbuchs nach etwas rumprobieren damit zurechtfinden. Eine detaillierte Onlinehilfe, die alle Funktionen erklärt, ist über TomTomHOME verfügbar. Da sollte man dann auch mal reinschauen, wenn man irgendwas partout nicht hinkriegt. Einige Sachen sind recht gut versteckt und nicht wirklich logisch. Eine Route die man auf dem Navi gespeichert hat, lädt man beispielsweise nicht über den Button "Route erstellen" sondern über "Optionen" und dann "Route laden"...naja...wenn man es weiss...ich muss aber immer noch ab und an überlegen, wo das nochmal war...

Probleme:

Bisher hat alles recht gut funktioniert und ich finde die Navigation sehr übersichtlich. Probleme hatte ich bisher nur, nachdem ich mal eine Pause gemacht habe und das Navi wieder eingeschaltet habe. Dabei hat das Navi dann zweimal selbstständig neu gestartet. Ich vermute, dass das mit dem Bluetooth Headset zusammenhängt. Wenn das noch eingeschaltet ist, kommt das Navi damit anscheinend nicht klar. Ob das wirklich die Ursache ist, weiss ich aber nicht...ich versuche, den Fehler demnächst mal zu reproduzieren.

Zweimal hatte ich ausserdem keinen GPS-Empfang, obwohl ich mich im Freien befand. Auch da ist mir die Ursache noch nicht klar.

Routenplanung:

Routenplanung am Rechner ist nicht die Stärke des TomToms. Die eingebaute Routenplanung bei TomTomHOME funktioniert nur sehr rudimentär. Wer von Garmin umsteigt und Basecamp oder Mapsource gewohnt ist, wird wahrscheinlich einen Lachanfall bekommen. Das ist in etwa so, als würde man von Photoshop zu MS Paint wechseln. :grin:

Im Internet gibt es eine Website "motoplaner". Damit kann man etwas genauer Routen planen. Allerdings kann der Urban Rider maximal 48 Wegpunkte verarbeiten. Wenn man also Routen mit mehr Wegpunkten aus dem Internet herunterlädt, muss man entweder manuell Wegpunkte enfernen oder eine Software verwenden, die die Wegpunkte automatisch auf 48 reduziert. Weiterhin gibt es im Internet die Software "Tyre" zum Download, damit habe ich aber noch keine Erfahrungen gesammelt. Eine weitere Option ist, Routen direkt am Navi einzugeben. Eine mit "motoplaner" geplante sehr kleine Route mit ca. 10-12 Wegpunkten und 100 km Länge, habe ich problemlos auf den Urban Rider kopiert und auch fahren können.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Panda« (17. Juni 2012, 22:56)


Mitcher

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4

Sonntag, 17. Juni 2012, 23:05

Ich bin ebenfalls sehr auf den weiteren Bericht gespannt.

Jedoch bin ich da eher skeptisch, weil Panda zuvor mit dem Garmin Probleme hatte, welche ich so zuvor noch nie selbst hatte und auch im Internet in dieser Form noch nicht gesehen habe.

Panda hat ja schon bezüglich TomTom einige Fakten im Thread zum Garmin Zumo 220 angesprochen. Für mich, Freunde von mir und auch Kunden bei Louis und Polo (Gespräche die ich mitbekommen aber auch selbst geführt habe) waren diese Unterschiede zum Garmin ganz klare KO Kriterien. Daher bin ich um so gespannter auf dein Urteil, welches hoffentlich nicht von deinem Eintagsproblem mit dem Garmin zu sehr beeinflusst wird, weil ich glaube, dass durch die vielen “Operationen“ am Zumo zu viel durcheinander gebracht wurde, wie ich es deinem entsprechenden Bericht von vor ein paar Tagen entnommen habe.

Wichtig ist am Ende nur, dass du nun mit deinem Navi zufrieden bist und glücklich wirst. Um mehr geht es dann nicht, egal mit welchem Gerät. Viel Spaß wünsche ich dir.

Gesendet von meinem GT-I9100 mit Tapatalk 2
Gruß Michael

5

Sonntag, 17. Juni 2012, 23:51

Mein Fazit:

Ich werde das TomTom behalten, weil es genau das erfüllt, was ich mir von einem Navi erwarte.

Der Schwerpunkt beim TomTom liegt eher auf einer einfachen Bedienung und einer guten Darstellung auf dem Display. Ich persönlich finde das gelungener als beim Garmin, allerdings sind diese Unterschiede eher klein, für mich macht es aber die Summe dieser Unterschiede aus.

Beispiel: Der Fahrspurassistent ist beim Garmin ein sehr kleines Feld links oben im Display. Da wird die Fahrspur angezeigt, die man beutzen soll oder welche Ausfahrt man im Kreisverkehr nehmen muss. Anfangs habe ich diese Anzeige komplett übersehen und auch wenn man es weiss, sind die Symbole sehr winzig und man muss sehr genau hinschauen. Beim TomTom ist der Fahrspurassistent unten zentral angebracht und die Symbole sind um einiges größer und wesentlich besser erkennbar.

TomTomHOME finde ich persönlich auch unkomlizierter als die Software von Garmin. Bei Garmin hat man verschiedene Software für verschiedene Verwendungszwecke und anfangs muss man erstmal überlegen "Mit welcher Software ging das jetzt nochmal?". Die Software von TomTom wirkt da mehr wie "aus einem Guß". Das ist aber nur meine persönliche Meinung.

Der TomTom Urban Rider ist meiner Ansicht nach eher ein Navi für Leute, die möglichst unkompliziert von Ab nach B wollen und dabei über eine schöne kurvige Strecke gelotst werden wollen. Die Funktion "kurvige Strecke" ist wirklich super....zumindest, soweit ich das bis jetzt erlebt habe. Man gibt einfach ein Ziel ein und sagt dann "such mir eine kurvuge Strecke raus". Dabei kann man nochmal in drei Stufen festlegen, ob eher kleinere oder größere Straßen gewählt werden. Ich bin damit einmal aus Neugier von Büdingen nach Hause gefahren und war überrascht, dass es so schöne Kurven in dieser Gegend gibt. :thumbsup: Und alles ganz spontan entschieden, als ich grad in einer Pizzeria saß und überlegte, wie ich mich jetzt heimlotsen lasse. Toll! :)

Wer auf eine detaillierte Routenpanung Wert legt und im Vorfeld eine umfangreiche Route bis ins Detail am heimischen Rechner planen möchte, ist beim TomTom falsch. Das ist die Domäne von Garmin. Routenplanung geht am TomTom zwar auch, allerdings bietet Garmin hier wesentlich bessere Tools und es lassen sich beim Garmin Touren mit weitaus mehr Wegpunkten planen. (Garmin kann bis zu 500 Wegpunkten verarbeiten, wenn ich mich richtig erinnere....TomTom kann nur 48).

Das TomTom Konzept geht eher in die Richtung "Ich will mich nicht ewig lang mit dem Gerät beschäftigen müssen sondern mit möglichst wenig Aufwand an mein Ziel kommen und dabei schöne Strecken fahren".

Vom Preis her geben sich TomTom und Garmin nicht viel. Der TomTom Urban Rider ist zwar erstmal deutlich günstiger als der Garmin Zumo 220, allerdings verlangt TomTom für jedes Zubehör ordentlich Geld. Die aktive Halterung, mit der das TomTom Navi während der Fahrt aufgeladen werden kann, kostet nochmal 65,- Euro. Wenn man das mit dazurechnet, ist das TomTom Navi nur noch minimal günstiger als das Zumo 220 von Garmin.

Weiterhin bietet Garmin ein "Lifetime" Kartenupdate für 90,- Euro an, was es so für die TomTom Navis nicht gibt. Bei TomTom kann man nur ein Jahresabo kaufen, was dann eben nach 12 Monaten endet und 80,- Euro kostet. Allerdings bekommt man einen Rabatt, der abhängig vom Alter der verwedneten Karte ist. Ich habe die momentan aktuellste Karte installiert und würde deshalb für ein Jahresabo nur noch 40,- Euro zahlen. Unter dem Strich ist Garmin bei den Kartenupdates damit trotzdem auf lange Sicht günstiger.

Für mich kommt trotzdem nur das TomTom in Frage, weil hier fast alles auf Anhieb so geklappt hat, wie ich es mir vorgestellt habe. Und ganz wichtig für mich: Die Darstellung auf dem Display finde ich beim TomTom wesentlich intuitiver als bei Garmin. Beim Garmin musste ich erstmal "trainieren", um mit der Darstellung der Strecke auf dem Dosplay klarzukommen. Beim TomTom ging das fast auf Anhieb ganz intuitiv. Allerdings besitze ich seit Jahren ein TomTom ONE für´s Auto und bin da schon vorbelastet. (Allerdings hatte ich auch beim TomTom ONE auch gleich zu Anfang diesen Effekt "Wow...das ist ja total eindeutig....da KANN man sich ja eigentlich garnicht verfahren!")

Sowohl TomTom als auch Garmin habe beide Stärken und Schwächen. Eine generelle Empfehlung kann man daher nicht aussprechen. Jeder muss für sich selber entscheiden, was ihm persönlich wichtig ist. Der "Tourenbastler", der im Winter an ausgeklügelten Touren für die kommende Saison tüftelt, sollte sich auf jeden Fall das Garmin anschauen. Und die Darstellung auf dem Display ist eben Geschmackssache. Einige werden mit dem Garmin sofort zurechtkommen, andere werden das TomTom besser finden. Für die Feierabendrunde oder die kleine Tour am Sonntag, wo man einfach auf´s Motorrad hüpfen und eine tolle kurvige Strecke geziegt bekommen will, ist das TomTom ideal. (Man kann natürlich auch mit dem TomTom in den Urlaub nach Italien fahren, wenn man nicht unbedingt Wert darauf legt, jedes einzelne Detail genau planen zu können.)

Die Halterung beim TomTom finde ich persönlich "stabiler" als beim Zumo 220. Das TomTom wird von oben auf die Halterung geschoben, dabei wird hinten eine Lasche etwas zurückgezogen. Dabei rastet das TomTom dann ein und sitzt bombenfest. Es kann dann nur nach oben wieder abgezogen werden und man muss dabei auch wieder die Halte-Lasche nach hinten drücken.

Das Zumo 220 wird in eine Schale gelegt und dann wird oben eine Halteklammer mit einer Feder festgeklemmt. Diese Feder hat allerdings keine sehr hohe Spannung. Wenn man von unten gegen diese Feder schippst, geht die auf. Wie hoch die Wahrscheinlichkeit ist, dass sich diese Feder währned der Fahrt öffnet, kann ich nicht beurteilen. Ich hatte bei meinem Garmin-Kurztest zumindest keine Probleme damit. Die Halterung des TomToms ist aber allein schon aufgrund der Konstruktion her fester.

Und noch ein kleines Detail: Bei der Aktivhalterung von TomTom wird lediglich ein Kabel zum Motorrad verlegt. Idealerweise wahrscheinlich in den Scheinwerfer, ans Standlicht. Der Spannungswandler sitzt beim TomTom in der Aktivhalterung, auf die dann das Navi gesteckt wird. Beim Garmin ist der Spannungswandler in einem kleinen Plastikkästchen untergebracht, das dann irgendwo am Motorrad befestigt werden muss. (Bei der CB500 wäre das wohl am besten unter der Sitzbank und den Strom nimmt man dann direkt von der Batterie ab. Das ist beim Garmin angeblich kein Problem, weil nur sehr minimal Strom gezogen wird, wenn das Navi nicht in der Halterung ist. Die TomTom Aktivhalterung zieht hingegen mehr Strom, auch ohne aufgestecktes Navi. Die TomTom-Halterung sollte man daher wohl eher nicht direkt an die Batterie hängen)

Nachtrag:

Noch so ein kleiner Unterschied: Das Kartenupdate bei Garmin hat irgendwann bei knapp 25% keine Daten mehr übertragen. Das merkt die Software aber nicht, es kommt keine Meldung. Das sieht man nur, wenn man sich den Netzwerktraffic anschaut. Ein abgebrochener Kartendownload muss dann wieder von Anfang gestartet werden. Im schlimmsten Fall darf man also nochmal ganz von vorne anfangen, wenn der Download bei 90% abbricht.

Die Software von TomTom kann abgebrochene Downloads fortsetzen.

Das ist auch nur ein kleines Detail....aber sowas kann einen zum richtigen Zeitpunkt extremst nerven...

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Panda« (17. Juni 2012, 23:57)


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Montag, 18. Juni 2012, 08:10

:) Schöner Bericht.Ich besitze selbst das Urban Rider CE und bin vollkommen zurfrieden.

Für eine Routenplanung am PC reichen 48 Wegpunkte dicke aus.Wer braucht denn mehr ?( .
Mit dem Tyre Programm ist es auch für echte Laien wie mich kein problem gewesen ,eine Tour auf dem PC zu planen und aufs Navi zu laden.
Auch gibt es im Internet schon vorgewegeben Routen ,die man direkt "klauen " kann und eventuell noch verändern kann. Feine Sache.

Ich finde einfach ,der UR erfüllt absolut seinen Zweck wenn man ein Navi möchte um navigiert zu werden.Kein besonderer Schnickschnack.Darstellung ist echt gut, Route fahren nach Stimme find ich hervorragend (sehr wenige Aussetzer). Mein UR hat glaub ca. 180 mb freier Speicherplatz noch zur Verfügung.eine geplante Route "verschlingt" ca. 1,5 kb.
Da kann man sich ja ausrechen,wie viele Routen man aufs Navi laden kann bis der Speicher voll ist. Also ich finde den Speicherplatz vollkommend ausreichend :grin: .
Ich geb auch mal -/+ zum UR Rider

+Bedienung sehr einfach
+Mit Tyre und Tomtom Home fast idiotensicher :whistling:
+Kurvenreiche Strecken
+Aufzeichnung der gefahrener Strecke (einfach genial)

- Die Aktivhalterung hat glaub meine Batterie immer leergesaugt.Ich hab die Aktivhalterung jetzt am Scheinwerfer angeschlossen.keine Zündung,kein Saft (bis jetzt keine Probleme mehr mit der Batterie)
-In kurvigen und bewälderten Abchnitten kam es schon vor,dass die Darstellung wo man fährt nicht mit der Strasse ganz übereinstimmt.Aber für mich auch kein Problem ,weil ich mich eher an die Stimme orientiere.
-irgendwie haben wenige das TomTom was für mich unverständlich ist :whistling: .Routen tauschen oder ne grössere Tour zu fahren mit welchen ,die dieselbe Tour auf dem Navi haben etwas schwierig.
(-) nicht austauschbarer Akku.Aber wer braucht das ,wenn man eh das Navi am Netz angeschlossen hat .

Für mich persöhnlich war schon bevor ich das Tomtom überhaupt hatte ,das Tomtom die bessere Wahl.
Man liest oder bekommt es auch persöhnlich mit,dass das Garmin einfach zu viele Macken hat die mich vom Kauf eines Garmin abhielten.


Ich habe bis jetzt 3 Routen am PC geplant und auch abgefahren.Funtkionierte immer tadellos ohne irgendwelche Aussetzer oder falscher Navigation.Im Juli bin ich im Tiroler Oberland und habe dafür 4 Touren erstellt.Bin mal gespannt ,wie sich das Navi im Stilfser Joch schlägt und ob die Dame mit Stimme nicht durcheinander kommt bei den vielen Kehren :D .

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Micka« (18. Juni 2012, 08:13)


Pendeline

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7

Montag, 18. Juni 2012, 10:42

@ Micka,

vielen Dank für das Feedback deiner Eindrücke nach drei geplanter Touren. ;( :grin:

Bin mal gespannt ,wie sich das Navi im Stilfser Joch schlägt und ob die Dame mit Stimme nicht durcheinander kommt bei den vielen Kehre
Also wenn du dich auf einer Strecke wie eine abzweigungslose Passstraße verfährst, nutzt dir auch kein Navi. :grin: OK, Tomtom gibt oben nach der Passhöhe Unterstützung, ob es zum Umbrail oder doch lieber runter nach Selvio geht. Ansonsten braucht man ja nur so fahren, dass der Asphalt unter den Rädern bleibt. :grin: Du willste doch sicher nicht querfeldein fahren? 8|

Gruß - Pendeline :whistling:

Der Töff

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8

Montag, 18. Juni 2012, 11:39

Fein. Sehr interessant zu lesen!

Ich wollte ja nie so ein Teil haben, dachte,...ich brauche d a s nie.

Nun,... Zeiten, Lebensumstände und Ansichten ändern sich, ich habe dann auf Empfehlung hin ein "Navigon" gekauft
und konnte es, ohne die Bedienungsanleitung zu lesen, bedienen,...ich gebe ein,...e s führt mich dahin! *Fertig!*

Eine Frage: Lässt sich d a s Teil auch auf eine Möpp - Benutzung aufrüsten, gibt es dafür wasserdichte Schutzhüllen...oder so?
Und...eine spezielle Halterung?..oder muss ich aus grundsätzlichen Erwägungen ein neues Navi...n u r fürs Möpp kaufen?

"Danke" vorab...und Gruß vom Töff.
"Kein Herz für Arschlöcher!"

9

Montag, 18. Juni 2012, 12:13

@ Töff:

Es gibt bei Louis und Polo Taschen für Navis, die kann man dann auf´s Motorrad schnallen. Ob die wirklich 100% wasserdicht sind, wenn man bei Tempo 100 bei einem Platzregen unterwegs ist, ist die Frage.

Problematischer dürfte dann schon eher die Stromversorgung bei längeren Fahrten sein. Die Akkus bei Motorradnavis sind entweder austauschbar (Garmin) oder haben (angeblich) eine längere Akkulaufzeit. Die Option "Autobahnen vermeiden" dürften wohl auch einige Autonavis haben.

Motorradnavis sind im Gegensatz zu Autonavis wasserdicht und reagieren (angeblich) weniger empfindlich auf Vibrationen. Ausserdem ist ein Anschluss an das Bordnetz des Motorrads vorgesehen. Halterungen gibt es auch bei Polo und Louis. Oder einfach mal bei RAM-Mount schauen:

http://www.rammount24.com/nocache/RAM+MO…00141417176.htm

SEHR schön finde ich die Möglichkeit, sich in wildfremder Umgebung, in die nächstgelegene Pizzeria oder Eisdiele lotsen zu lassen. Gerade in kleineren Örtchen, durch die man sonst einfach so durchfährt, kann man nette kleine Lokale entdecken.

Panda (frisst sich jetzt quer durch Hessen und das Rheinland)

Der Töff

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10

Montag, 18. Juni 2012, 12:50

Fein! "Ich fühle mich verstanden!"

SEHR schön finde ich die Möglichkeit, sich in wildfremder Umgebung, in die nächstgelegene Pizzeria oder Eisdiele lotsen zu lassen. Gerade in kleineren Örtchen, durch die man sonst einfach so durchfährt, kann man nette kleine Lokale entdecken.
Panda (frisst sich jetzt quer durch Hessen und das Rheinland)


*Suuuper,..d a s war der entscheidende Hinweis!* "Danke!"

Gruß vom Töff.
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blahwas

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11

Montag, 18. Juni 2012, 13:38

Eine Frage: Lässt sich d a s Teil auch auf eine Möpp - Benutzung aufrüsten, gibt es dafür wasserdichte Schutzhüllen...oder so?
Und...eine spezielle Halterung?..oder muss ich aus grundsätzlichen Erwägungen ein neues Navi...n u r fürs Möpp kaufen?


Ich verwende an der Honda NTV diese hier, die ist okay und hat bisher nur 2 Tropfen reingelassen, was das Navi aber abkann. Lass dir noch eine Bordsteckdose einbauen (wobei, deine Lima reicht ja nicht mal für die Lampe...), schon kannste ewig damit fahren.

Der Töff

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12

Montag, 18. Juni 2012, 13:41

"Hä?"

(wobei, deine Lima reicht ja nicht mal für die Lampe...),

"Isch´ abe garkein Lischmaschin...!"

Der Töff.
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Shergar

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13

Montag, 18. Juni 2012, 15:38

@Töff: Ich habe das 5` Navgear (ähnlich wie Navigon) von Pearl mit Navigon-Software laufen und bin super zufrieden damit. Ich benutze schon seit Jahren preiswerte Auto-Navis auf'm Moped und kann nicht klagen.

blahwas

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14

Montag, 18. Juni 2012, 15:58

@Panda/Micka
Tolle Berichte, danke dafür! Besonders schön, wenn mal jemand wirklich 2 Produkte kennt.

@Töff
Ich meine natürlich deine Guzzi ;)

Schnute

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15

Montag, 18. Juni 2012, 17:01

Ich nutze ein TomTom Auto-Navi auf dem Motorrad. Die grundsätzliche Programmierung ist identisch. Eine Sache stört mich bei abzufahrenden Routen jedoch: Wegpunkte müssen exakt getroffen werden. Wenn ein Punkt aus Versehen 10 m neben der Straße liegt, gilt er solange nicht als besucht, bis man da war oder das eben in der Liste abhakt.
TomTom ist da, auch wenn man schon 60 km weiter an 3 anderen Wegpunkten war, hartnäckig und will diesen Wegpunkt unbedingt besuchen. Jede Route, die ich plane oder bekomme, prüfe ich in allen Wegpunkten im Superzoom darauf ab, was durchaus zeitaufwändig sein kann.

Bei Garmin reicht das grobe am Wegpunkt lang kommen.

Die TomTom-Ansage bei Kreisverkehren "Fragen Sie gradeaus über den Kreisverkehr, 2. Ausfahrt" hat es mittlerweile zum geflügelten Wort gebracht. Die meisten Kreisverkehr-Bebauungen laden nicht dazu ein gradeaus drüber zu fahren... :rolleyes:

Die Garmin Autonavis haben, zumindest ein Teil, auch das wasserdichte Gehäuse der Motorradnavis und sind wesentlich günstiger.

@Töff
Die Tasche, die blahwas im Link gepostet hat, verwende ich auch. Bisher hat sie Tempo über 200 und Starkregen ohne Probleme überstanden. Allerdings habe ich ja auch noch die kleine Scheibe davor.
Die Schwierigkeit, mit den meisten Leuten umzugehen, besteht darin, zu ihnen gleichzeitig ehrlich und höflich zu sein.
André Heller


"Dreck ist Materie am falschen Platz."
Schotty

16

Montag, 18. Juni 2012, 18:26

@ Micka,

vielen Dank für das Feedback deiner Eindrücke nach drei geplanter Touren. ;( :grin:


Gruß - Pendeline :whistling:
:grin:
Nuja.Das Tomtom hat halt so ne Funktion da gibste zum Bleistift nur dein Ziel ein und man fährt ne schöne Strecke ( zumindest wenns welche gibt).

Touren planen macht finde ich nur Sinn wenn man unbedingt mehrere bestimmte Stellen wie bestimmte Pässe oder ähnliches anfahren möchte.

Ich mags stressfreier.Lass mich von der Stimme leiten.Der Weg ist das Ziel :grin:

Das mit den verfehlten Punkten wieder anfahren kenn ich übrigends nicht.Ich leg die Punkte direkt unter die Fahrspur meines Möps :grin: und teste vorher mit Tyre,wie die Route abgefahren wird.Da sieht man schnell,wenn mal ein Punkt etwas komisch platziert wird.



Ach übrigends.Hab heute nach 6 Wochen mein Möp mal wieder angeschmissen um es zur Waschanlage zu fahren. :thumbsup: Lief perfekt an.Scheint echt so ,dass wenn man die Aktivhalterung direkt an der Batterie angeschossen hat,die Batterie mit der Zeit leergesaugt wird ?(

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Micka« (18. Juni 2012, 18:36)


Der Töff

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17

Montag, 18. Juni 2012, 18:31

*Hüstel!*

@Töff
Ich meine natürlich deine Guzzi ;)

"Ich doch auch...!"

Schnute: Danke für Deinen Bericht, ich habe auch immer eine kleine Scheibe!
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blahwas

Leisereitung

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18

Montag, 18. Juni 2012, 19:10

TomTom Wegpunkte löschen geht leichter mit skipwaypoint - dann muss man nur 2x tippen, und ist den Punkt los. Allerdings braucht meines (TomTom One) danach 30 Sekunden, um wieder irgendwas anzuzeigen. Außerorts ist das schon okay, da muss man eh nicht so oft abbiegen.

Schnute

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19

Montag, 18. Juni 2012, 19:54

@Micka
Die Route gibt Tyre korrekt wieder - der erkennt den Punkt im Straßengraben als zugehörig zur Route. TomTom möchte mich aber direkt auf dem Punkt (also z.B. im Graben) haben. ^^

@blahwas
Skpwaypoint nimmt mein TomTom nicht.
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André Heller


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Schotty

20

Montag, 18. Juni 2012, 22:16

Ich bin heute nochmal eine kleine Tour von knapp 130 km gefahren. Ohne eine feste Tour zu planen, hab ich mich einfach mal nach Büdingen lotsen lassen mit er Option "kurvige Strecke". Ich wusste garnicht, was für schöne Ecken es in meiner Nähe gibt. :thumbsup: Teilweise ging es durch Waldstücke mit sehr vielen Kurven....wirklich märchenhaft.

Macht wirklich Spaß, sich spontan irgendwelche neuen Ziele auszudenken. ("Fahren wir doch mal kurz nach Friedberg...oh....knapp 30 km...sehr schön..." :grin: )
Und zwischendrin einfach auf gut Glück das nächste Eiscafe ansteuern macht auch Spaß, weil man nicht weiß, was einen erwartet. Das war echt wie ein kleiner Kurzurlaub mit sehr vielen schönen Eindrücken.

Lediglich das "verkabeln" vor Fahrtbeginn nervt etwas. Aber wenn man mal etwas Routine hat, geht das recht schnell. Ich benutze In-Ear Kopfhörer. Damit sind die Sprachansagen bei 60% Lautstärke laut genug auch bei Tempo 120 und gleichzeitig wirkken die wie Ohrenstöpsel und dämpfen den Fahrtwind. Anfangs fand ich das sehr irritierend und mir hat was gefehlt, aber inzwischen finde ich es herrlich entspannend. Auf das Display muss man auch recht selten schauen, ab und an ein kurzer Kontrollblick reicht aus. ("Ah ok...es geht jetzt erstmal 3,2 Kilometer weiter geradeaus und dann geht es nach rechts...") Vor einer Abbiegung kommt einige Zeit vorher auch eine entsprechende Ansage, so dass man ausreichend Zeit hat, zu schauen, wo es lang geht. Üben sollte man das aber trotzdem.

Die Kreisverkehr-Ansagen sind mit etwas Gewöhnung recht verständlich. Meistens kommt dann irgendwas wie "Biegen Sie im Kreisverkehr links ab, dritte Ausfahrt." Und der Ausfahrt wird auch nochmal mit einem entsprechendem Symbol unten in der Mitte angezeigt, so dass man die Ansage im Prinzip garnicht mehr benötigt, wenn man vorher kurz mal auf´s Display schaut.

Einmal hab ich eine Abbiegung verpasst, weil ich mich über einen Schleicher aufgeregt habe. Ich hab dann so laut unter dem Helm geflucht, dass ich die Ansage verpasst hab. :grin: Mit der Zeit wird man da aber auch gelassen... (also wenn man eine Abbiegung mal verpasst...nicht bei den Schleichern...) man wird dann eben kurz darauf umgeleitet.

@ Töff:

Man kann auch Cafes, Kneipen und Restaurants, die man unterwegs sieht, speichern. Dazu sagt man dem Navi lediglich, dass er den aktuellen Standort als interessanten Punkt (POI = Point of Interest) speichern soll für spätere "intensivere Untersuchungen"... Ich hab dafür extra eine eigene Kategorie angelegt: "Erste Hilfe"...

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Panda« (18. Juni 2012, 22:19)


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