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Dav04

Mo24-Probefahrer

  • »Dav04« ist der Autor dieses Themas

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Motorrad: Honda Varadero 125

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1

Sonntag, 10. Mai 2015, 12:58

Erste Tour: Mit 125ccm von Köln nach Paris

Hallo,

mein Name ist David, ich bin 16 Jahre alt und fahre seit einem 3/4 Jahr eine Honda Varadero 125. Nicht die Schönste aber neben der Tdr die einzige reisetaugliche Maschine in der 125'er Klasse. Und wer sie einmal gefahren ist mag sie sowieso :grin:

Nun zu meinem Vorhaben! Ich habe mir vorgenommen in den Sommerferien mit meiner Vara für ein paar Tage nach Paris zu fahren.
Bevor es losgehen kann, habe ich allerdings noch die ein oder andere Frage vorab.

Die Strecke (hauptsächlich Autobahn) beträgt in etwa 500 km. Ich denke das ist an einem Tag machbar, oder? Wenn ich früh losfahren würde, könnte ich jede Menge Pausen machen usw. Was meint ihr?

Wie viel Liter Gepäckvolumen werde ich wohl benötigen? Ich hatte vor eine Gepäckrolle (50 Liter) mitzunehmen, wo Klamotten und alles andere was ich während der Fahrt nicht brauche rein kommt. Zusätzlich noch einen Tankrucksack (20 Liter) für Sachen wo ich schnell dran kommen muss. Und eventuell noch einen Rucksack. Das sollte doch für 3-4 Tage locker reichen, oder?

Bis jetzt habe ich viele Leute gehört die empfehlen das Mopped in Paris niemals auf dem Gehweg oder auf irgendeinem Parkplatz abzustellen, da es sehr schnell geklaut wird. Wo aber soll man es ansonsten abstellen? Unterkünfte mit Garage o.ä. habe ich bisher keine gefunden... Oder soll man es wagen es draußen abzustellen und mit einem Schloss etc. sichern?

Über eure Hilfe und Kritik (wobei ich die eigentlich genug von meinen Eltern bekomme :whistling: ) würde ich mich sehr freuen

Gruß
Dav04 :motorrad:
LG David

:motorrad:

hanjiro

Mo24-Inventar

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2

Sonntag, 10. Mai 2015, 13:12

Also mir würden 50ltr Rolle für die Tage reichen, aber das müßtes du doch besser beurteilen können, du weißt doch was du mitnehmen möchtes. Was mir noch Einfallen würde wäre die Reiseplanung, es gibt bestimmt attraktivere Routen als nur Autobahn. Vielleicht ggf. mit einem Zwischenstop.
Macht nicht alle Fehler selbst, gebt den anderen auch eine Chance

3

Sonntag, 10. Mai 2015, 13:26

Wenn du Autobahn fährst, ist es zwar langweilig und die Zeit vergeht gefühlt langsamer, dafür sollten die 500km kein Problem sein.
Du hast ja auch Verkleidung mit Windschutz, wenn du dann noch normal trainiert und leidensfähig bist, is das OK.

Bedenke, dass es regnen kann, du also Regenkleidung benötigst, mit der du auch bei stundenlangen Regen noch gemütlich fahren kannst und nicht nach 2 Std abbrechen musst, weil du frierst und nass bist.

Mit deinem Gepäckvolumen 50Liter Rolle, Tankrucksack und Rucksack, würde ichs wahrschl. 2-3 Wochen schaffen.
Ich hab ne 45 Liter Rolle, mit der schaff ichs ne Woche.

4

Sonntag, 10. Mai 2015, 16:43

Auf der französischen Autobahn mußt Du Maut bezahlen. Die ist zwar für Motorräder nicht sonderlich teuer, aber das Anhalten und Auspacken an den Mautstationen nervt schon.

5

Sonntag, 10. Mai 2015, 17:23

Hallo David,
ich weiß nicht, wie gut dein Sattel ist, aber 500 km auf einer 125er können lang werden. Ich habe bei meiner Fahrt 2013 im Schnitt 310 km täglich (auch bei Autobahn) gemacht. Eine Etappe war mal über 400 km.
Ok, ich bin viel älter, aber du willst doch auch jeweils etwas vom Resttag haben.
Es liegt natürlich an deinem zeitlichen und finanziellem Budget, wie lange und wo du lang fahren willst. Es gibt wirklich schöne Strecken außerhalb der Autobahn.
Solltest du die Bahn benutzen, hilft es für die Mautstellen ein Kleingeldportemonnaie oder so zu haben. Ich hatte darin auf meiner Santiagotour (Spanien) mit einer 250er immer etwa 20 € "geladen".
Klappt besser, als die "Brieftasche" mit Kreditkarte aus dem Anzug zu zerren. Bei Automatenkassen Geld einwerfen. Mit Personal noch einfacher: Geldbörse rüberreichen - geht sogar mit Handschuhen.
Ich habe noch keinen unehrlichen Kassierer erlebt, aber auch nie nachgezählt. Vielleicht kannst du einen teiloffenen "Behälter" am Lenker oder am Tankrucksack haben, wo du das Geld auch mit
Handschuhen rausziehen kannst. Wenn es richtig heiß und schwitzig ist, wird es lästig an jeder "Peage"-Stelle Handschuhe aus und wieder anzuziehen. Die hinter dir wollen auch weiter.
Solltest du doch zwei Anfahrtstage draus machen, kann ich dir das Hotel Colombes in Verdun empfehlen. Zustand "sehr französisch", auch die etwas ältere Tiefgarage. Die hat aber ein äußeres und ein inneres Tor zur Sicherheit. 2013 bezahlte ich über booking.com damals 40 € für ein Doppelzimmer mit zwei Räumen und zwei Bädern (und zusätzlich Couch). Vielleicht fährt ja ein Kumpel mit, dann sind es 20 € je Nase. Lage wirklich fußläufig nahe zur Maas und der Stadtmitte.
In Paris würde ich über booking.com (oder andere Portale) vorher ordentlich blättern. Es gibt überall Unterkünfte mit eher sicheren Abstellmöglichkeiten. Vielleicht auch mal anrufen.
Dein Gepäck dürfte locker reichen, aber wirklich an diverses Wetter denken. Ein zweites Paar Handschuhe ist immer gut.
Blättere einfach hier im Reiseteil und zieh dir die Artikel über Gepäckunterbringung, Karten oder Navi, sonstige Reisevorbereitunge etc. rein.
Wahrscheinlich willst du dann schon nächste Woche losfahren.
Es sind auch viele Bilder drin.
Das könntest du dann nach der Fahrt auch machen. Wir sind alle neugierig.
Ich drücke dir die Daumen.

Max

toms

Mo24-Bewohner

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6

Sonntag, 10. Mai 2015, 17:52

500km kannst Du auch auf französischer schneller Landstrasse an einem Tag machen. Oder gaaanz gemütlich in 2 Tagen. Frankreich ist viel dünner besiedelt. Die Peage (Maut) würde ich mir nur antun, wenn's möglichst schnell (halber Tag) sein muß.
MfG
Thomas

7

Sonntag, 10. Mai 2015, 17:56

Also, Toms, Eisenärsche mit großer Maschine machen 500 km an einem halben Tag. OK. :groesste:
Aber ist das der richtige Ratschlag für einen 16jährigen mit einer 12 PS-Maschine? :supercrazy:


Max

toms

Mo24-Bewohner

Beiträge: 1 031

Registriert: 8. Mai 2008

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8

Sonntag, 10. Mai 2015, 19:20

Mein für den "Eisenarsch" benutzter Kymco Roller hatte nicht einmal 12 PS. Und hat die Vara nicht 2 Zylinder und 15 Pferdchen?
Schlappe 500km bin ich mit 16 schon öfters gefahren - mit dem Fahrrad. Standardstrecke zu den Großeltern 670km und 3 Tage.
MfG
Thomas

9

Sonntag, 10. Mai 2015, 19:43

Toms, zu deiner persönlichen Leistung :thumbsup:
trotzdem halte ich so einen Ratschlag von dir an einen Neuling nicht für zielführend.
Ich persönlich würde es vermeiden, durch meine Ratschläge einen Anfänger unter Druck zu setzen es dir nachzutun.

Max

toms

Mo24-Bewohner

Beiträge: 1 031

Registriert: 8. Mai 2008

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10

Sonntag, 10. Mai 2015, 19:49

Nicht Druck, sondern Aufmunterung.
Für jemanden, der noch nicht allein eine weite Reise gemacht, ist das alles ein kleines Abenteuer. Doch nur so wird man selbstständig!
Es ist gut machbar und eigentlich kann nicht mehr passieren als vor der Kölner Haustür.
MfG
Thomas

11

Sonntag, 10. Mai 2015, 20:10

Ich finde es schon toll, das David sich zu einer solchen Tour entschlossen hat.
Ansonsten sollten wir es jetzt bei sachlichen Hinweisen zur Fahrt belassen.

Max

gnome

Mo24-Inventar

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12

Sonntag, 10. Mai 2015, 20:52

Moin David

wie hast du es mit der Sprachkompetenz? Du besuchst schliesslich la Grande Nation und da gibt es in erster Linie französisch. Wenn Sie ganz nett und gut drauf sind, vielleicht noch die ein oder andere Sprache (die Dialekte lassen wir mal weg).

Was du dir auch bewusst sein solltest, die Franzosen haben eine andere "Esskultur". Wenn du nur was kleines Essen möchtest, am besten in einem Bistro oder Café - Restaurant sind eher für die Menüs (also mehrere Gänge) zu wählen. Nicht das es unmöglich wäre, nur einen Salatteller zu bekommen, doch seltsame Blicke/Bemerkungen sind dann zu erwarten. :whistling:

Wegen Diebstahlschutz, ein stabiles Bügelschloss ist sicher nicht verkehrt - Lenkradschloss einrasten, das ist günstig und sehr effektiv. In erster Linie jedoch sinnvoll parken, also nicht vor Hydranten, Ausfahrten, etc. ;)

bzgl. Tanken - kleine Noten sind sehr praktisch, denn die französichen Tankautomaten sind mit grossem Nationalstolz ausgestattet. Sprich ausländische Kredit-/Debitkarten können funktionieren, müssen aber nicht (sobald jedoch bediente Kasse, sind die Chancen höher. An Sonn- und Feiertagen bediente Tankstellen zu finden ist fast wie Lotto spielen).

Ansonsten: bonne route!
Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

13

Sonntag, 10. Mai 2015, 20:56

M.E. sind 500 km pro Tag auf der Autobahn machbar. Auf Landstraßen - auch französischen - m.E. nicht.

Wie schnell läuft denn eine 125er? Die Franzosen erlauben auf ihren Autobahnen doch eh nur 130 oder 140. Da wird nicht viel fehlen, oder?

Die Tipps zur Mautkasse kann ich bestätigen. Bei mir war's ein Gefrierbeutel in der Außentasche des Regenanzugs mit diversen Münzen und kleinen Scheinen drin. Der Plan war, diesen Beutel immer dem Kassier zu geben. Aber da war meistens keiner ... :( . Also musste ich selbst kramen. Aber im Gefrierbeutel kann man auch mit durchnässten Handschuhen kramen. Die Franzosen in ihren trockenen Autos hinter mir haben bei dieser Gelegenheit gelernt, dass man sich an einer Mautstelle nicht hinter einem Motorradfahrer anstellt. Soll ich etwa mit offenem Gefrierbeutel losfahren :grin: ?

Ich hab' mir sagen lassen, die Strecke vom Elsass nach Paris sei weniger langweilig als ich denke. Aber ob man da wirklich Landstraßen fahren will? Hat's da Kurven? Wenn nicht fahr' ich lieber gleich auf der Autobahn.

Würde das Zeitkontingent denn zwei Hin- und zwei Rückreisetage hergeben? Das macht die Sache sicher entspannter. Wenngleich man an den entsprechenden Zwischenstationen wohl eher nicht viel unternehmen kann, oder?

50 + 20 + 10(?) Liter Gepäckvolumen erscheinen mir ausreichend für ein paar Tage. Dein Rucksack ersetzt mein Topcase. So war ich auch schon drei Wochen unterwegs. Das geht gut.

Deine Eltern beruhigst Du am besten mit dem Abschluss eines Schutzbriefes. Das hilft den Mamas immer. Im Notfall hilft er vielleicht tatsächlich ein bisschen. Auf jeden Fall weiß man, wo man anruft wenn man was braucht. Wie lange es dann dauert, bis das, was man braucht, auch kommt, steht dann auf einem anderen Blatt :grin: .

Lass' Dich nicht von Deinem Vorhaben abhalten. Es wird Dich voranbringen.

14

Sonntag, 10. Mai 2015, 21:26

Also ich bin auch der Meinung, dass Mautstationen mit dem Motorrad total nervig sind.

Ein größeres Hindernis als 5mins waren sie bei mir noch nie.

Anhalten, Handschuhe ausziehen, Jacke auf, Geld raus. Karte rein und wieder in Geldbeutel zurück, dann rechts vorfahren und alles wieder einpacken.

Normalerweise hat man die Mautstationen ja auch nicht ständig.

Hab mich auch aber schon oft gefragt, was passiert, wenn man kein Kleingeld dabei hat und die EC Karte nicht geht und man nicht umdrehen kann, was man dann machen soll. Kreditkarte war bisher aber immer die Rettung^^
Oder wenn man falsch fährt und gar nicht zur Mautstation wollte^^

Manuel

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15

Sonntag, 10. Mai 2015, 21:30

Was man da machen kann? Es gibt auf die Dinger einen Hilfe Knopf. Auf keinen Fall umdrehen, das wird richtig teuer.

16

Sonntag, 10. Mai 2015, 21:42

Und was passiert dann?
Machen die die Schranke trotzdem auf, nachdem man seine Daten durchgegeben hat?
Kommt jmd vorbei?

Fänd ich mal interessant zu wissen

bratwurst

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17

Sonntag, 10. Mai 2015, 22:02

Hey Dav,

cooles Vorhaben :thumbup: Und die Varadero ist als Zweizylindermaschine sowieso eine der besseren 125er-Motorräder die Du kriegen kannst. :thumbup:

500 Kilometer Autobahn sind kein Problem. Schaffst Du mit Pausen und ohne Stau in ca. 6 Stunden. Sind eigentlich kein großes Tennis, nur halt echt langweilig. An den Mautstationen, joa, das ist halt etwas fummelig. Aber Du bist ja nicht auf der Flucht, dass jede Minute zählen würde. Ich würde allerdings gucken, ob Du es nicht doch über Land schaffen würdest. Schließlich hast Du die Ardennen in ihrer kompletten Breite vor Dir. Und die nördliche Eifel :thumbup: Als Faustregel für Überland-Fahrten kannst Du eine Brutto-Durchschnittsgeschwindigkeit von ca. 50 km/h annehmen. Damit wärst Du in ca. 10 - 12 Stunden in Paris. Machbar an einem Sommertag. Kleiner Tipp: Sobald Du an den äußersten Speckgürtel von Paris kommst, fahr' direkt auf die Autobahn.

Wieviel Gepäck Du brauchst, liegt ganz an Dir ^^ Wo übernachtest Du? Bei Freunden? In Hotels? Couch-Surfing? Herbergen bzw. Hostels? Ich würde behaupten, ich käme mit 25 Liter Gepäck aus. Nimm Tankrucksack und Packrolle mit, damit hast Du mehr als genug Platz und hast keinen unnötigen Ballast (Rucksack) auf den Schultern hängen. Dazu kommt noch das kleine 1x1 des Reisegepäcks: keine "großen und schweren" Klamotten, Duschgel und sowas in Reisegrößen und eben nicht mehr als (unbedingt) nötig. Es gibt da noch meinen Lieblings-Pack-Trick: Nimm Dir dein Gepäck und teile es in zwei Haufen: auf den ersten Haufen kommt all das, was Du unbedingt brauchst und auf den zweiten Haufen kommt all das, was jetzt nicht unbedingt überlebenswichtig ist. Klar soweit? Vom ersten Haufen nimmst Du genau die Hälfte mit und den zweiten Haufen lässt Du komplett zuhause. :P Das funktioniert, habe ich vor meinen ersten größeren Reisen öfter so praktiziert. ;)

Und allgemein für die Reise: Wie navigierst Du, Navi oder Papier? Hast Du irgendeine Schutzbrief-Versicherung? ADAC oder sowas? Kostet nicht viel und schont die Nerven extrem ^^

Daumen hoch für's Vorhaben! :thumbup:

Gruß,
Thomas

hanjiro

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18

Sonntag, 10. Mai 2015, 22:46

Fänd ich mal interessant zu wissen


In Italien hatte wir mal vor Jahren das eine Karte des Autobahn-Unternehmen nicht funktioniert hat. Da kam dann später ein Brief mit den offenen Forderungen nach Hause. Das haben wir dann überwiesen und gut war.


Zitat

Auf keinen Fall umdrehen, das wird richtig teuer


Vor allem auf der Autobahn und das nicht nur wegen der Maut.
Macht nicht alle Fehler selbst, gebt den anderen auch eine Chance

Dav04

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19

Sonntag, 10. Mai 2015, 22:49

Hallo,

wow! Danke für die vielen Antworten. Damit kann ich auf jeden Fall schon mal was anfangen :)



Zitat

Bedenke, dass es regnen kann, du also Regenkleidung benötigst, mit der du auch bei stundenlangen Regen noch gemütlich fahren kannst und nicht nach 2 Std abbrechen musst, weil du frierst und nass bist.

Und da haben wir auch schon die erste Sache, an die ich nicht gedacht hätte. Regenkleidung muss ich auf jeden Fall noch besorgen. Was würdet ihr bevorzugen, Ein- oder Zweiteiler?

Zitat

Hallo David,
ich weiß nicht, wie gut dein Sattel ist, aber 500 km auf einer 125er können lang werden. Ich habe bei meiner Fahrt 2013 im Schnitt 310 km täglich (auch bei Autobahn) gemacht. Eine Etappe war mal über 400 km.
Ok, ich bin viel älter, aber du willst doch auch jeweils etwas vom Resttag haben.
Es liegt natürlich an deinem zeitlichen und finanziellem Budget, wie lange und wo du lang fahren willst. Es gibt wirklich schöne Strecken außerhalb der Autobahn.

Mein zeitliches Budge ist nahezu unbegrenzt, sind ja Ferien. Aber zu lange sollte es nicht werden, da es meine erste richtige Tour ist. Mein finanzielles Budget dagegen ist begrenzt ;)



Zitat

Solltest du doch zwei Anfahrtstage draus machen, kann ich dir das Hotel Colombes in Verdun empfehlen. Zustand "sehr französisch", auch die etwas ältere Tiefgarage. Die hat aber ein äußeres und ein inneres Tor zur Sicherheit. 2013 bezahlte ich über booking.com damals 40 € für ein Doppelzimmer mit zwei Räumen und zwei Bädern (und zusätzlich Couch). Vielleicht fährt ja ein Kumpel mit, dann sind es 20 € je Nase. Lage wirklich fußläufig nahe zur Maas und der Stadtmitte.

Ja, es werden denke ich eher 2 Tage werden. Ist einfach entspannter und die Eltern machen sich nicht so verrückt wegen der Autobahn...
Das Hotel sieht wirklich nicht schlecht aus und preislich ist es auch gut. Ein Kumpel kommt leider nicht mit. Es gibt leider nur wenige, die sich für's Reisen mit dem Mopped interessieren. Zumindest in meinem Alter...da freu ich mich schon auf die Zeit als Rentner :grin:

Zitat

Moin David

wie hast du es mit der Sprachkompetenz? Du besuchst schliesslich la Grande Nation und da gibt es in erster Linie französisch. Wenn Sie ganz nett und gut drauf sind, vielleicht noch die ein oder andere Sprache (die Dialekte lassen wir mal weg).

Alsooo, ich hatte zwar 4 Jahre Französisch in der Schule (in der 10 konnte ich es dann endlich abwählen) aber hängen geblieben ist da von so gut wie nichts. Da muss ich mich dann auf Englisch beschränken. Ist das ein großes Problem oder können die meisten dort Englisch oder sogar ein wenig Deutsch?

Zitat

Wie schnell läuft denn eine 125er? Die Franzosen erlauben auf ihren Autobahnen doch eh nur 130 oder 140. Da wird nicht viel fehlen, oder?

Die Varadero hat 120km/h Spitze.



Zitat

Es gibt da noch meinen Lieblings-Pack-Trick: Nimm Dir dein Gepäck und teile es in zwei Haufen: auf den ersten Haufen kommt all das, was Du unbedingt brauchst und auf den zweiten Haufen kommt all das, was jetzt nicht unbedingt überlebenswichtig ist. Klar soweit? Vom ersten Haufen nimmst Du genau die Hälfte mit und den zweiten Haufen lässt Du komplett zuhause. :P Das funktioniert, habe ich vor meinen ersten größeren Reisen öfter so praktiziert. ;)

Danke für den Tipp, so werde ich es machen :rofl:



Zitat

Und allgemein für die Reise: Wie navigierst Du, Navi oder Papier? Hast Du irgendeine Schutzbrief-Versicherung? ADAC oder sowas? Kostet nicht viel und schont die Nerven extrem ^^

Ich habe kein extra Motorrad Navi. Daher hatte ich vor das Handy als Navi zu verwenden. Zusätzlich würde ich mir die Route noch ausdrucken bzw. nach Karte fahren.
ADAC werde ich mir vor der Reise auf alle Fälle noch machen!



Zitat

Deine Eltern beruhigst Du am besten mit dem Abschluss eines Schutzbriefes. Das hilft den Mamas immer. Im Notfall hilft er vielleicht tatsächlich ein bisschen. Auf jeden Fall weiß man, wo man anruft wenn man was braucht. Wie lange es dann dauert, bis das, was man braucht, auch kommt, steht dann auf einem anderen Blatt :grin: .

Lass' Dich nicht von Deinem Vorhaben abhalten. Es wird Dich voranbringen.

Danke, werde ich nicht :thumbsup:
LG David

:motorrad:

bratwurst

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20

Montag, 11. Mai 2015, 01:06

Alsooo, ich hatte zwar 4 Jahre Französisch in der Schule (in der 10 konnte ich es dann endlich abwählen) aber hängen geblieben ist da von so gut wie nichts. Da muss ich mich dann auf Englisch beschränken. Ist das ein großes Problem oder können die meisten dort Englisch oder sogar ein wenig Deutsch?

Das kannst Du sowas von absolut knicken! Außerhalb von Paris und den Touri-Regionen in Südfrankreich spricht in diesem Land sogut wie niemand freiwillig englisch. Und deutsch sowieso nicht. Ich hatte selbst 4 Jahre im Französischunterricht vor mich hingelitten, aber für einen Frankreichurlaub hat es knappe 10 Jahre nach der letzten Unterrichtsstunde doch noch relativ gut gereicht. Nur keine Panik.

Regenkleidung muss ich auf jeden Fall noch besorgen. Was würdet ihr bevorzugen, Ein- oder Zweiteiler?

Auf jeden Fall Zweiteiler, das ist deutlich bequemer anzuziehen. Muss ja nicht unbedingt zusammenpassen. Aber achte drauf, dass die Jacke eine Kapuze hat, die Du unter den Helm packen kannst. Wenn Du wasserdichte Motorradklamotten hast, würde ich trotzdem eine Regenkombi mitnehmen. Ist nicht nur deutlich wärmer, sondern auch angenehmer zu tragen.

Mein zeitliches Budge ist nahezu unbegrenzt, sind ja Ferien. Aber zu lange sollte es nicht werden, da es meine erste richtige Tour ist. Mein finanzielles Budget dagegen ist begrenzt ;)

Je nach dem wo Du pennst, kannst Du mit 50 bis 100 Euro Gesamtkosten pro Fahrtag rechnen, je nach Unterkunft. Ist so meine Erfahrung.

Ja, es werden denke ich eher 2 Tage werden. Ist einfach entspannter und die Eltern machen sich nicht so verrückt wegen der Autobahn...

Ich würde die Strecke an einem Tag fahren, auch ohne Autobahn. Musst Du aber selbst wissen. Es ist ja lang genug hell (und hoffentlich auch warm).

Zusätzlich würde ich mir die Route noch ausdrucken bzw. nach Karte fahren.

Schau' mal in der Buchhandlung nach Straßenkarten für Frankreich von Michelin. Die sind ziemlich gut und kosten wenig.

Gruß,
Thomas

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