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Manuel

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21

Freitag, 18. August 2017, 08:20

dem kann ich beipflichten.
Ich war schon zweimal in Frankreich unterwegs und da soll es Kontrollen geben. Erlebt habe ich noch keine.
Dito Spanien, da war ich auch schon öfters.
Österreich kenne ich nicht.
Nur in der Schweiz rechne ich selbst damit dass ein Murmeltier oben auf dem Pass eine Laserpistole hat. Ich mein es hatte letztes Jahr seinen Reiz durch die Schweiz zu fahren, sah schon schön aus. Ich konnte mich auch damals mit meinen 150 PS zurückhalten und dafür die Landschaft genießen. Das muss man aber wollen.

Coyote

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22

Freitag, 18. August 2017, 08:44

Also wenn du das Geschwindigkeitsgefühl nicht hast und die ganze Zeit auf den Tacho schauen musst... ähm ja. Normalerweise hat man das ziemlich schnell raus. Und für ein PAAR Km/h gibt es auch in CH eine Toleranz.

Anderer Tipp: einfach nicht exakt am Limit fahren.

Es kommt drauf an. Eine Toleranz gibts zumindest strafrechtlich weder dort noch hier, noch habe ich andernorts davon gehört. Ist ja auch Blödsinn, ein Limit zu setzen und dann zu sagen, um wieviel das Limit überschritten werden darf. Dann kann man auch das Limit passend setzen. Technisch gibts natürlich sehr wohl Toleranzen in Tacho oder im Messgerät, aber das ist dann eine ganz individuelle Fallfrage. Sollten Tacho und Messgeerät genau arbeiten, ist man tatsächlich ab 1 km/h drüber dran.

In der Schweiz habe ich auch noch nie etwas zahlen müssen. Im Gegensatz zu Spanien, die Rate ist 100 Euro für 13 km/h zuviel auf der Autobahn (unser Kollege hier wurde innerorts erwischt - geht in Deutschland übrigens genausogut). Ich glaube, das war das Minimum, was eine Übertretung dort kosten kann. Lediglich für Schnellzahler gibts 50% Rabatt.

Ob die Strafen "angemessen" sind... nun.... erstens ist das Gehaltsniveau in der Schweiz noch wesentlich höher als in Spanien oder auch Deutschland. Zweitens: es sollen Strafen sein, keine Ablasszahlungen. Sinn der Sache ist es ja, die Leute zu zwingen, die Limits zu beachten. Bei Strafen, die so lächerlich sind wie hierzulande, gelingt das eben nicht. (Von Faktor "Eintrittswahrscheinlichkeit" mal ganz abgesehen). Ich glaube nicht daran, dass höhere Strafen grundsätzlich besser wirken, aber einen gewissen Effekt hat es offenbar: Schnellfahrer ärgern sich sehr und unterlassen es, zukünftig in der Schweiz zu schnell zu fahren.
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Wiesnhans

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23

Freitag, 18. August 2017, 08:53

Mal schauen . Vielleicht sitze ich die 4 Tage Haft ab. Hat da jemand Erfahrung damit. Habe gelesen das machen auch viele Schweizer so .
Und ja , Rechtschutz ist eingeschaltet.

Wiesnhans

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24

Freitag, 18. August 2017, 09:12

Ist ja schön wenn du so ein guter Fahrer bist. Freut mich für dich .

:thumbsup:
Also wenn du das Geschwindigkeitsgefühl nicht hast und die ganze Zeit auf den Tacho schauen musst... ähm ja. Normalerweise hat man das ziemlich schnell raus. Und für ein PAAR Km/h gibt es auch in CH eine Toleranz.

Anderer Tipp: einfach nicht exakt am Limit fahren.

Es kommt drauf an. Eine Toleranz gibts zumindest strafrechtlich weder dort noch hier, noch habe ich andernorts davon gehört. Ist ja auch Blödsinn, ein Limit zu setzen und dann zu sagen, um wieviel das Limit überschritten werden darf. Dann kann man auch das Limit passend setzen. Technisch gibts natürlich sehr wohl Toleranzen in Tacho oder im Messgerät, aber das ist dann eine ganz individuelle Fallfrage. Sollten Tacho und Messgeerät genau arbeiten, ist man tatsächlich ab 1 km/h drüber dran.

In der Schweiz habe ich auch noch nie etwas zahlen müssen. Im Gegensatz zu Spanien, die Rate ist 100 Euro für 13 km/h zuviel auf der Autobahn (unser Kollege hier wurde innerorts erwischt - geht in Deutschland übrigens genausogut). Ich glaube, das war das Minimum, was eine Übertretung dort kosten kann. Lediglich für Schnellzahler gibts 50% Rabatt.

Ob die Strafen "angemessen" sind... nun.... erstens ist das Gehaltsniveau in der Schweiz noch wesentlich höher als in Spanien oder auch Deutschland. Zweitens: es sollen Strafen sein, keine Ablasszahlungen. Sinn der Sache ist es ja, die Leute zu zwingen, die Limits zu beachten. Bei Strafen, die so lächerlich sind wie hierzulande, gelingt das eben nicht. (Von Faktor "Eintrittswahrscheinlichkeit" mal ganz abgesehen). Ich glaube nicht daran, dass höhere Strafen grundsätzlich besser wirken, aber einen gewissen Effekt hat es offenbar: Schnellfahrer ärgern sich sehr und unterlassen es, zukünftig in der Schweiz zu schnell zu fahren.

kawacs

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25

Freitag, 18. August 2017, 09:54

Unangenehm sind die Bussgelder immer, unabhängig davon wo das gerade wieder mal passiert ist. Die Schweiz meiden würde bedeuten, einige wunderschöne Ecken in der Nachbarschaft auszuklammern und das bringe ich nun einfach nicht übers Herz. Hält man sich -schweren Herzens- an alle Vorgaben, dann kommt man -wie in good old germany- auch ohne 'Ticket' über die Berge.

Unangenehmer sind da schon die Preise für Unterkunft und Verpflegung, denn die strapazieren das Urlaubsbudget auch bei guter Fuehrung.
Übrigens:
Ich staune immer wieder, dass meine Dicke auch unter 5 Liter kann. Aber nur in der Schweiz. :wub:


Lille

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26

Freitag, 18. August 2017, 11:03

Mal schauen . Vielleicht sitze ich die 4 Tage Haft ab.


Muss man in der Schweiz ggf bei der Haft für die Unterkunft anteilig etwas zahlen? Würde ich auf alle Fälle klären.
*Lille*

Bobs

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27

Freitag, 18. August 2017, 11:12

Auch wenn die Bußgelder hoch bzw. 'unverschämt' sind, das weiß man *BEVOR* man in die Schweiz fährt. Entweder man hält sich dran oder schweigt und ärgert sich im Stillen wenn es passiert.


geht nicht nur um die höhe der strafen, es geht auch und v.a. darum dass es keine toleranzen gibt. ich will nicht in der 50ger-zone mit 40 fahren müssen, nur um jaaa nicht versehentlich 51 (und damit schon zu schnell) zu fahren.
und ich will auch nicht darum bangen müssen gefängnis oder fahrzeug-pfändung aufgebrummt zu bekommen nur weil ich auf leerer, freier, breiter, übersichtlicher strecke bei erlaubten 100 mal 120 fahre, oder mein nummerschild 3 grad zu steil angebracht ist.

von der unsinnigkeit eine jahres(!)-vignette kaufen zu müssen wenn ich für 3 stunden in die schweiz fahre will ich gar nicht erst anfangen.

meckatzermichel

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28

Freitag, 18. August 2017, 12:13

Ich seh das so wie Bobs u.a.
Es geht nicht darum zu rasen. Es geht darum Strich 50 zu fahren.
Ich war schon im Appenzell unterwegs. Mit Auto kann ich den Begrenzer einschalten, aber auf dem Möpp hab ich mich ertappt, dass ich eigentlich permanent auf den Tacho glotze und dabei fast eine Frau mit Kind übersehe habe die über die Straße liefen.
Das ist eher kontraproduktiv.
Angemessene Toleranz (was passiert schon wenn ich 52 oder 53 fahre im Gegensatz zu 50) und angemessene Strafe, die von mir aus auch schmerzen kann.
Mich ärgern auch 30 oder 50 Eur auch wenn ich es mir leisten könnte.

Zum Thema Vignette.
Ich will bald nach Frankreich mit Hänger. Leider muss ich durch die Schweiz. Heißt 2x Jahresvignette kaufen, für Auto und für Hänger.
Und dann kann ich da mit 80 über die Autobahn zockeln.
(Wenn jemand ne Alternative vom Bodensee Richtung Valence (Montelimar) hat, gerne her damit...)

Einkehren werde ich dort sicher nicht. Nervt mich schon das Geldgewechsel...

Buckbeak

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29

Freitag, 18. August 2017, 12:31

Also, über angemessen oder unangemessen kann man sich sicherlich streiten. Jedenfalls gibt es wenig Länder, die so kulante Bußgelder erheben wie Deutschland.
Darin sind die Deutschen echt verwöhnt.

Und wer Bußgelder woanders meiden will, sollte nun mal regelkonform fahren oder zähneknirschend zahlen. Knast ist auch eine tolle Idee - dann ist man vorbestraft und wird das Land zeitlebens in romantischer Erinnerung behalten... :sostupid:

In den Niederlanden ist es auch arg teuer - über 100€ für drei km/h zu viel. Was bleibt mir übrig, als vernünftig zu fahren oder halt das Risiko auf mich zu nehmen. Ich verstehe auch, wenn man sich danach aufregt, wenn es dann doch mal passiert ist. Ich würde dann auch meinen Frust hier irgendwo abreagieren...und dann doch zahlen.
Aber dieses Geschimpfe danach über diese angebliche Ungerechtigkeit, und Überlegungen, wie man diese Strafe umgehen kann, also dafür habe ich echt kein Verständnis.
Dann meidet diese Länder einfach. Da bliebt aber nicht mehr so viel übrig. Belgien ist auch teuer - da wird einem auch schon mal das ganze Motorrad weggenommen. Vielleicht ist Osteuropa günstig oder irgendwelche Fernostländer - doch da ahne ich andere korrupte Vorgehensweisen - ich glaube, dann doch lieber Schweiz... :grin:

Die Vignette ist ein anderes Thema - das Problem habe ich gerade auch, mit Anhänger durchzufahren - ich überlege derzeit, auf Landstraße (was sehr nervig ist, hab ich schon mal so gemacht) oder andere Länder auszuweichen...

liebe Grüße
Buckbeak

Coyote

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30

Freitag, 18. August 2017, 12:39

geht nicht nur um die höhe der strafen, es geht auch und v.a. darum dass es keine toleranzen gibt.

Die gibts in Deutschland auch nicht. Der Bußgeldkatalog beginnt ab 1 km/h drüber.

@Michel: wenn du eh nur mit 80 vorwärts kommst: Titisee, Freiburg, Frankreich. Das mit dem Einkehren verstehe ich, das Geld ist das eine, die Preise das andere. Ich hab mir in der Schweiz letztens nur eine große Cola gegönnt, beim Regenabwarten. Ansonsten hab ich meinen Snack im Supermarkt gekauft und mit Karte gezahlt. Den Sprit sowieso.


--
Die doppelte Bestrafung kommt mir immer noch komisch vor. Zumindest aus deutscher Sicht passt das hinten und vorne nicht. Übrigens, wenn du eh nicht hin willst: Verjährungsfrist IIRC 3 Jahre. ich glaube ab Zustellung des Strafbefehls.
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Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von »Coyote« (18. August 2017, 12:59)


Manuel

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31

Freitag, 18. August 2017, 12:42

@Michel: Singen - Freiburg - Mühlhausen - A36 in Frankreich - A6...

Und es gibt doch auch in der Schweiz eine Toleranz?

Hueni

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32

Freitag, 18. August 2017, 13:26

Toleranz bei Geschwindigkeitsüberschreitungen in der Schweiz kenne ich nicht.

Vom Navi würde ich mich da ganz sicher nicht vor Radar warnen lassen, hätte zuviel Respekt vor entsprechender Strafe deswegen.


Ich bin in der Schweiz teilwweise,, besonders in Ortschaften noch 5 Km/h unter dem Limit unterwegs.


Das Problem ist in Norwegen ja ähnlich, richte ich mich halt vor der Reise drauf ein.....

Lille

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33

Freitag, 18. August 2017, 14:07

http://www.bussgeldkataloge.eu/geschwindigkeit-schweiz.html

Zitat

In der Schweiz erfolgt der Abzug der Toleranz je nach Messgerät. Der Abzug der Toleranz (in der Schweiz „Sicherheitsmarge“ genannt) beträgt hierbei bis zu 14 km/h – bei einer stationären Radarmessung in Kurven, welche eine Geschwindigkeit von über 100 km/h feststellte. In der Regel erfolgt nach der Messung jedoch ein Toleranz-Abzug von etwa 5 – 7 km/h von der gemessenen Geschwindigkeit.


Die doppelte Bestrafung kommt mir immer noch komisch vor. Zumindest aus deutscher Sicht passt das hinten und vorne nicht. Übrigens, wenn du eh nicht hin willst: Verjährungsfrist IIRC 3 Jahre. ich glaube ab Zustellung des Strafbefehls.


Deswegen hatte ich oben mal gefragt, ob 15 oder 16kmh zuviel. Bei 16kmh wird's "individuell". Bsi 15kmh gibt es ein festes Bußgeld.

Zitat

16-20 km/h Bußgeld, Verwarnung


von der unsinnigkeit eine jahres(!)-vignette kaufen zu müssen wenn ich für 3 stunden in die schweiz fahre will ich gar nicht erst anfangen.


Zwingt Dich doch niemand, eine Vignette zu kaufen. Im Navi einfach "Mautstraßen vermeiden" anwählen und dann auf der Landstraße fahren.
*Lille*

Manuel

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34

Freitag, 18. August 2017, 14:09

ich meine in der Schweiz werden 3 km/h vom Messwert abgezogen.

Lille

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35

Freitag, 18. August 2017, 14:11

Auf dem Bescheid wird's wohl drauf stehen. Wäre a nett, wenn Wiesnhans uns da informieren würde.

Aber dann war er ggf nicht nur 16, sondern 19kmh oder mehr zu schnell? ;)
*Lille*

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36

Freitag, 18. August 2017, 16:34

In der Schweiz erfolgt der Abzug der Toleranz je nach Messgerät. Der Abzug der Toleranz (in der Schweiz „Sicherheitsmarge“ genannt) beträgt hierbei bis zu 14 km/h – bei einer stationären Radarmessung in Kurven, welche eine Geschwindigkeit von über 100 km/h feststellte. In der Regel erfolgt nach der Messung jedoch ein Toleranz-Abzug von etwa 5 – 7 km/h von der gemessenen Geschwindigkeit.

Eben. Es gibt keine Toleranz bei der rechtlichen Bewertung. Es gibt eine Toleranz in Tacho und Messgerät - die sind durch die Physik nunmal einfach da -, aber die kann auch so ausfallen, dass du 51 km/h fährst und das Messgerät bis zu 64 km/h misst. Dann werden 14 km/h abgezogen und dann bist du bei deinen 51 km/h - und wirst für den 1 km/h zuviel bestraft. Die Messung unterliegt einer Toleranz, nicht die danach amtlich festgestellte Geschwindigkeit!

Was hier immer impliziert wird, ist, dass von jedem amtlichen Messergebnis (inkl. der Messtoleranzen) nochmal ein paar km/h abgezogen werden und du sozusagen für marginale Übertretungen straffrei bleibst. Und das ist einfach nicht der Fall.

Wenn ich google, lande ich in einem Rechtsberatungsforum. Und da steht, was ich auch vermute: erst kommt die Verwarnung, und wenn die nicht bezahlt wird, kommt ein Strafbefehl. Mich würde echt mal interessieren, was beim TE auf dem Zettel steht.
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »Coyote« (18. August 2017, 16:39)


bratwurst

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37

Freitag, 18. August 2017, 16:52

Was hier immer impliziert wird, ist, dass von jedem amtlichen Messergebnis (inkl. der Messtoleranzen) nochmal ein paar km/h abgezogen werden und du sozusagen für marginale Übertretungen straffrei bleibst. Und das ist einfach nicht der Fall.

Das ist nichtmals hier bei uns, in Frankreich oder sonstwo der Fall.

Gruß,
Thomas

Manuel

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38

Freitag, 18. August 2017, 21:23

Und zum Thema Geschwindigkeit: Der Tacho geht doch auch ein Stückweit vor. Bei 5% sind das bei Tempo 2,5 kmh... also muss keiner Strich 50 da fahren. 53 oder 54 geht auch noch. Und dann ziehen die Schweizer noch 3 km/h ab.

Wiesnhans

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39

Samstag, 19. August 2017, 09:58

Erst mal . Ich will nicht rumjammern wie es schon ein paar mal hies.
Ich will informieren was auf einen in der zukommt wenn man nach Abzug der Messtoleranz um 16 Km/h in der Schweiz zu schnell ist.
Ich Zitiere : Am 14..08....überschritten Sie mit dem Motorrad die zulässige Höchstgeschwindigkeit von 50 km/h nach abzug der Toleranz um 16 km/h.
Sie werden aufgrung einer leichten Widerhandlung gegen die Strassenverkehrsordung verwarnt.
Die Kosten : 150 chf Staatsgebühr , 42 chf Mitteilungsgebühr.
Wichtiger Hinweis : Die brgangene Verkehrsregelverletzung löst in der Schweiz zwei verschiedene Verfahren aus, die grundsätzlich voneinander unabhängig sind .
Das Strafverfahren ( Busse, Geldstafe,Freiheitsstrafe), welches von der Strafverfolgungsbehörde durchgeführt wird und das Administrativverfahren ( Verwarnung , das Aufgabe Der Administrativbehörde ist.
Beide Verfahren sind kostenpflichtig .
Dann der Strafbefehl:
Busse 400 Chf. oder 4 Tg. Ersatzfreiheitsstrafe.
Barauslagen 80 Chf.
Gebühren 250 Chf.
Rechnungsbetrag 730 Chf .
Zusammen 922 Chf .
PS. Die Messtoleranz ist 5 km/h.
So sieht`s aus !!!!
Deswegen . Nie mehr Schweiz .

Konti

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40

Samstag, 19. August 2017, 10:06

da stellen sich einem ja die nackenhaare auf .
wir wollten eigentlich in 2 wochen durch die schweiz fahren .
hat sich erledigt .
dann doch lieber österreich , italien .

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