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[Reiseplanung] Saharacamp 2015

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CHR_

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Freitag, 10. April 2015, 10:42

Enduro Grundkurs - Lektion 1: Niemals durch unbekanntes Wasser fahren...

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Sandman

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Freitag, 10. April 2015, 11:43

Enduro Grundkurs - Lektion 1: Niemals durch unbekanntes Wasser fahren...
Lektion 1b: Falls es sich gar nicht mehr vermeiden läßt . . . das Vorderrad ganz leicht machen, Gasgriff auf Anschlag und mit Schwung die feuchte Stelle "überfahren" (dabei die Arschbacken zusammenkneifen und ein Stoßgebet sprechen) ;)
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Samstag, 11. April 2015, 20:41

Schnell noch einige Bilder. Den Text dazu gibt es übrigens wie immer bei mir im Blog. Zum Ende der Reise wird es dann hier auch eine Zusammenfassung geben...

Unendlicher Sandstrand


Wieso teures Equipment - 'ne Mobilette tut es ganauso ;)


Düne am Oued


Blick zurück in den Oued

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Samstag, 11. April 2015, 20:54

Es gibt noch ein kurzes Video - nicht von mir - mit Eindrücken der erste

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Montag, 13. April 2015, 09:13

Vor ca. 5 Monaten am Plage Blanche gestrandeter Wal:


Marokkanische Teezeremonie bei den örtlichen Fischern


Zahnausfall

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Montag, 13. April 2015, 19:28

Tanken:

Das Ende des Plage Blanche

Als problematisch erwies sich dann der Rückweg - was sich mit 80 km/h problemlos befahren läßt, setzt den Reifen beim Losfahren keinerlei Widerstand entgegen:

Also die Kiste umschmeißen

das Loch mit Sand füllen, ordentlich festtreten und dasselbe Spiel einige Meter weiter nochmal.
Irgednwann ist dann etwas tragfähigerer Grund erreicht. Losfahren - erster Gang - der Motor brüllt - der Tacho zeigt 50km/h (denn er bekommt seine Informationen vom Hinterrad), die rote Lampe im Cockpit, die einen daran erinnert doch endlich mal hochzuschalten leuchtet und leuchtet - und das Mopped bewegt sich zwischen den Beinen mit ordentlich Schieben am Lenker mal gerade mit Schrittgeschwindigkeit. Aber man weiß genau - wenn man jetzt versucht hochzuschalten, hat sich das Hinterrad sofort wieder eingegraben. Da muß die Technik jetzt durch! Nach einer gefühlten Ewigkeit erhöht sich die Geschwindigkeit endlich langsam, und man kann es wagen, hochzuschalten…sobald dann echte 50km/h erreicht sind, fährt es sich dann wieder problemlos. Aber bis dahin war es ein gut einstündiger, schweißtreibender Kampf!

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Sandman

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Montag, 13. April 2015, 20:19

Da kann ich mitfühlen 8| . . 3x darf geraten werden woher der SANDMAN seinen Namen hat . . . nein, nicht weil er das Fahren im Sand schon immer gut konnte, sondern weil er zu Beginn seiner Offroad Karriere 20 Sandsorten am Geschmack erkennen konnte :grin:
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Dienstag, 14. April 2015, 18:35

Touratech hat dem Camp ja eine original Rally Dakar Maschine von 2002 zur Verfügung gestellt. Die basiert auf der BMW F650GS (meinem ‘Kälbchen‘), ist allerdings stark modifiziert. Heute gab es die Möglichkeit, die mal Probe zu fahren.

Damit es ein fairer Vergleich wird geht es dieselbe Strecke zum Plage Blanche wie mit der KTM 1190 Adventure R, KTM 450 EXC und BMW G650GS Sertao - wobei die 450 EXC als Sportenduro außerhalb der Wertung ist…
Und was ist das Fazit: Die Abstammung von der F650GS ist beim Fahren offensichtlich - ich habe mich da gleich zu Hause gefühlt. Der Motor scheint im wesentlichen unverändert - die montierte Brülltüte sorgt vielleicht für eine geringe Mehrleistung, aber die kürzere Übersetzung - wie ich sie letztes Jahr auch beim Kälbchen montiert habe - ist der entscheidende Unterschied zur Sertao. Das Fahrwerk ist klar besser als das Serienfahrwerk der Sertao - aber der ‘Wow-Effekt’, der sich bei der KTM 1190 eingestellt hat, blieb aus. Da merkt man, dass da 10 Jahre Emtwicklungszeit dazwischen liegen.

Und übrigens - Raider heisst hier Twix - und sieht auch anders aus

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Sonntag, 19. April 2015, 10:42

Weiter geht's mit Fotos:

Mal nac dem Luftfilter sehen


BMW - aus Freude am schieben (Kupplungsschaden)


Safttrinken an der Strandpromenade Sidi Ifni


Besuch der marokkanischen GS-Fahrer


Groß und klein


Sandschleuder


Du bist in Marokko nie allein...


Hatte ich übrigens schon erwähnt, daß das da alles ganz nette und gastfreundliche Menschen sind?

Alle Details gib es wie immer im Blog

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Sonntag, 19. April 2015, 11:43

Schöne Bilder, ich komme ins träumen...

... und Marokko ist ja nicht so weit weg. Irgendwann bring ich es auch fertig, afrikanischen Boden zu betreten. :cool:

Weiterhin gute Reise!
Es geht immer weiter - und wenn es zurück ist. Nach dem Regen scheint die Sonne.

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Dienstag, 21. April 2015, 21:10

So - meine Zeit im Saharacamp ist vorbei - jetzt geht es durch weitere Landesteile langsam nach Tanger zurück. Fotos davon kommen die nächsten Tage.

Es ist nun Zeit für ein erstes Fazit:
Das ganze fand statt in Pierre Gerbens’ Fort Bou-Jerif, www.fortboujerif.com, Tel. +212 672130017, GPS: N29°04,93′, W10°19-87′. Das ist ein mitten im nichts bei Guelmin liegendes Hotel, Campingplatz und Restaurant. Man kann Pierre nur eine hervorrangede Küche und tip-top gepflegte Anlagen bescheinigen.
Der Campingplatz ist zwar im wesentlichen schattenfrei, aber durch die Nähe zur Küste herrschen angenehme Temperaturen (Tags ca. 25°C, Nachts 15°C), so daß das kein Problem ist. Außerdem gibt es genug schattige Aufenthaltsmöglichkeiten auf dem Gelände.
Die gebuchte Halbpension war sehr gut - Frühstück traditionell süß, mit sebst gebackenem Brot aus dem Lehmofen, Sonderwünsche wie z.B. Rührei etc. sind inclusive. Abendessen in der Regel als drei Gänge Menu in hervorragender Qualität und abwechslungsreich -in den drei Wochen keine wesentlichen Wiederholungen. Die vom Club verhandelten Preise waren angemessen - die normalen Listenpreise sind für marokkanische Verhältnisse teuer.

Das Saharcamp wurde vom GS-Club organisiert. Es fanden zwar nicht so viele Teilnehmer wie ursprünglich auf der Website verkündet ins Camp (500), aber 100-200 werden es in den drei Wochen meiner Anwesenheit wohl gewesen sein. Das war nach meiner Ansicht auch völlig ausreichend - so trifft man jeden Tag interessante neue Leute, ohne daß das ganze überlaufen ist oder unpersönlich wird. Die meisten Gäste waren eine Woche oder kürzer da - ich war mit 3 Wochen die Ausnahne und wurde dann schon Teil des Inventars :-) . Jedenfalls eine durch und durch angenehme Atmosphäre. Dazu trug sicher auch Gerard - der Cheforganisator - mit seinen Geschichten aus 1001 Nacht bei. Besonder Dank gebührt Tobi, dem Tourguide und Mädchen für alles - die gute Seele des Camps.

Auf der Website wurden im Vorfeld großspurige Ankündigungen gemacht: Von anwesenden Enduro-Trainern über Werkstatt und Reifenservice bis hin zu Quad und Motorradvermietung. Damit hat man sich meiner Meinung nach keinen Gefallen getan, denn diese konnten vielfach nicht eingehalten werden. Mir war das egal, denn ich reise sowieso unter der Prämisse, jederzeit auch alleine zurecht zu kommen. Aber wer sich z.B. auf Reifenservice vor Ort verlassen hatte, mußte auf entsprechende Dienste in der nächsten Stadt ausweichen, die mit Motorradreifen - und dann noch schlauchlosen - eher keine Erfahrung haben. Diesen Vorgehen entspricht nicht dem in Norddeutschland üblichen Geschäftsgebaren, aber offenbar liegt München schon in Italien…

Dennoch - das persönliche Fazit ist durch und durch positiv - ohne das Engagement des Clubs und des großen Vorsitzenden Gerard wäre ich nicht nach Marokko gefahren und hätte ein großartiges Reiseland und eine großartige Veranstaltung verpaßt.

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Sandman

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Mittwoch, 22. April 2015, 10:27

Gute Heimreise und danke für die Bilder/Berichte :thumbup: . . . . bis zur nächsten RB Tour (31. Mai)? :dakar:
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timmae

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Mittwoch, 22. April 2015, 13:53

Muss mir heute abend mal den Rest in deinem Blog durchlesen.
Scheint eine richtig coole Aktion gewesen zu sein. Respekt dafür und auch von mir eine gute Heimreise. :)
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FT 2011&2012 Kirchhasel :route88:
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:thumbup:

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Mittwoch, 22. April 2015, 23:11

Gute Heimreise und danke für die Bilder/Berichte :thumbup: . . . . bis zur nächsten RB Tour (31. Mai)? :dakar:


...naja - die Rückfahrt wird sich noch hinziehen - werde erst gegen Ende Mai wieder zurück sein :grin: :grin: :grin: :grin: :grin:

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Donnerstag, 23. April 2015, 07:03

8| ;(

Das macht mich ganz persönlich jetzt richtig fertig. Viel Spaß. :dakar:
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Donnerstag, 23. April 2015, 10:58

Sehr geile Aktion. :respekt:

Wie bei so Vielen, steht für mich Marokko auch noch auf dem Programm.
... und da ist es natürlich immer gut, wenn man jemanden kennt, der einem ein paar Tipps geben kann.

Das Leben ist kein Ponyschlecken !
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Donnerstag, 23. April 2015, 20:16

Felsformationen im Anti-Atlas:

100km nur Kurven

und mitten in der marokkanischen Provinz gibt es deutsches Fernsehen (ganz im Gegensatz zu Frankreich...)

Ein Teilstück geht über ein ehemeliges Stück Rally Dakar Strecke

immer im trockenen Flußbett auf bestem Schwimmschotter lang - oder auch nicht

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Sonntag, 26. April 2015, 23:30

Weiter geht's:
Ausflug nach M'Hamid in den Sand


und Abends kümmert sich die Garage Iriki Zagora um die Sertao (Reifen und Kettensatz wechseln)


Bei Nacht


Auf Schotter über den Atlas


Braucht noch jemand Schnee?


gestreifte Berge


und plötzlich ist die Straße weg - im Frühjahr gab es heftige Niederschläge. Aber weiter geht es dennoch, wozun hat man denn eine Enduro...

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Samstag, 2. Mai 2015, 17:10

Bevor heute der afrikanische Kontinent verlassen wird, noch einige Bilder...

Es gibt auch gerade Straßen


Nördlich des Atlas fühle icgh mich an deutsche Mittelgebirge erinnert - alles so grün hier!


Erster Blick aufs Mittelmeer: Die drei kleinen Inselchen in der Bucht sind schon spanisches Hoheitsgebiet.


Stehklos sind selten geworden - und die Dusche mitten im Raum ist auch nicht normal


Nur nicht absteigen!


Übermorgen bin ich dann wieder in Europa...

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Mittwoch, 6. Mai 2015, 20:51

Bevor es nmit Fotos aus den Pyrenäen weitergeht, hier erstmal ein kurzes Fazit zu Marokko:

Es ging dieses Jahr ausgiebig durch Marokko:

Das war als Reiseziel ‘Afrika für Anfänger’ gewählt - und es war eine gute Wahl. Denn das Land läßt sich gut bereisen - es ist zwar eindeutig nicht Europa - aber es ist doch nahe dran.
Mein Augenmerk lag ja auf dem Endurowandern - und dafür ist es ein großartiges Land. Kulturreisende können sicher in den Städten auch viele interessante Entdeckungen machen - aber die habe ich wie üblich gemieden. Am besten gefällt es mit in den dünn besiedelten Gegenden - dort entfallen auch die durch den Tourismus hervorgerufenen Nachteile - wie Hotelburgen und agressiv werbende Verkäufer.
Der Bereich auf der nordseite des Atlas ist grün, dicht besiedelt, landwirtschaftlich genutzt, beherbergt die größeren Städte und ist touristisch entwickelt. Alles Gründe, dort möglichst schnell durch zu fahren.
Auf der Südseite des Atlas wird es trockener und die Landschaft karger. Es gibt keine Bäume mehr (die einem z.B. in Skandinavien immer im Wege rumstehen und den Blick auf die Landschaft verstellen), das Land ist nur noch dünn besiedelt und es gibt aufenweise Schotterstrecken zum Endurowandern in allen Anforderungsklassen. Dennoch ist immer noch ein Rest Europa spürbar und man kommt sich nicht völlig verloren vor.
Das ist also klar mein Favorit. Wettermäßig gab es bei mir nur Sonne - aber auf der Nordseite des Atlas soll es wohl auch mal Regen geben.
Es war sicher nicht die letzte Reise nach Marokko!

Hier noch einige ungeordnete Anmerkungen:
Orangensaft gibt’s überall frisch gepreßt für wenig Geld - echt lecker! Für die in Deutschland erhältlichen Chemieprodukte ist man danach verloren!
Du bist in Marokko nie allein - auch in der größten Einsamkeit taucht nach kurzer Zeit ein Einheimischer auf - der vielleicht sogar auf dem Fischmarkt in Hamburg gearbeitet hat und Dich mit Hamburger Akzent anspricht.
Polizeikontrollen auf den Straßen gibt es reichlich. Als Motorradfahrer wird man da praktisch immer durchgewunken.
Polizei / Zoll war ausgesucht höflich und hilfsbereit. Es dauert zwar ein wenig, alle Stationen bei Ein- und Ausreise zu durchlaufen - aber das geht alles erstaunlich reibungslos und angenehm. Keine Spur von DDR Grenzer Feeling.
Die Marokkaner sind fleißig dabei ihre Straßen zu asphaltieren. Noch gibt es zwar reichlich Pisten - aber zu lange warten sollte man vielleicht besser nicht :-) .
Mobilfunkabdeckung ist im ganzen Land (durch Maroc Telecom = IAM) erstaunlich gut. Es gab keine Orte ohne Netzabdeckung. Mobiler Internetzugang mit der Prepaid- Karte ‘Carte Jawal’ war überall in guter Geschwindigkeit möglich. Kosten ca. 10,00 EUR für 4 Wochen und 4GB Gültigkeit.
[b]Freies W-Lan[/b] ist nahezu überall verfügbar - alle Hotels, Campingplätze und selbst kleinste Straßencafes bieten das an. Da ist Deutschland ein echtes Entwicklungsland - was an der völlig verfehlten Gesetzgebung zur Störerhaftung liegt. Und der aktuelle Gesetzentwurf dazu macht es nicht besser…
Marokko ist ein Bargeld-Land. Kreditkarten taugen praktisch nur zum Abholen von Geld am Geldautomaten (2000 MAD = 200 EUR Maximalbetrag).
Benzin ist billig - ca. 1,00 EUR/Liter. Da fährt man doch gerne nochmal einen Umweg :-) .
Tankstellen sind immer mit Bedienung. Und an der Tankstelle gibt es Kraftstoffe - sonst nichts. Tankstellen sind keine Lebensmittelläden.
In Marokko wird gut gekocht. Die Auswahl ist zwar häufig eingeschränkt - entweder Tajine (Schmorgericht mit den unterschiedlichsten Zutaten) oder - meine Empfehlung - frisch gegrillte Spieße (Brochette) oder Hackklopse (Köfte) von den Grillständen am Straßenrand, dazu Salade Maroccaine (Tomaten, milde rote Zwiebeln, Kräuter).

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