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Lille

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21

Sonntag, 16. Oktober 2016, 16:15

Jou - wobei derjenige, der die Anzeige stellt, trotzdem erstmal "glaubwürdiger" ist und dessen Aussage so behandelt wird.

Aber selbst wenn es darauf hinausläuft, daß eh nichts nachgewiesen werden kann und das ganze eingestellt wird, hatte der Fahrer trotzdem erstmal Trouble an der Backe. Und eben die Erkenntnis "Sie hätten heute fast jemanden getötet". Auch ohne Strafe in Punkten, Geld oder Fahrverbot hallt diese Erkenntnis vermutlich bei den meisten Fahrer erstmal nach.

Weil "machen" muss die Polizei nach der Anzeige etwas - man darf sich nur nicht mit "Da steht Aussage gegen Aussage.. wollen Sie da wirklich überhaupt eine Anzeige erstatten" abspeisen lassen. Das ist dann eher "Wir haben keine Lust, dem nachzugehen, weil es eh nichts bringt." - Also Anzeige erstattet und nicht abwimmeln lassen.
*Lille*

Sunny

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22

Sonntag, 16. Oktober 2016, 16:18

Ebenfalls bei sehr vielen in der rechten Hand das Smartphone. Mit dem PKW hupe ich mittlerweile immer, wenn ich solche Knaller überhole, die mit Smartphone in der Hand fahren, die meisten reagieren gar nicht. Wie auch, sie sind ja geistig mit dem Smartphone verbunden.

Mit dem Auto überhole ich eher selten. Auf dem Weg zur Arbeit kommt es auf 5 Minuten mehr oder weniger an.


Es gibt Autobahnen mit mehr als einem Standstreifen! :) Da kann man schön andere Verkehrsteilnehmer überholen, sofern sie nicht auf der linken Spur dahinkriechen. :) Zusätzlich gibt es auch noch in München mehrspurige Straßenzüge und natürlich Ampeln, da wird auf den Smartphones getippt das es nicht mehr schön ist. Auch hier, hupen bis der Arzt kommt.


Bin beim Überholen mit dem Motorrad auch schon fast von der Straße gerammt worden. Der Lieferwagen fuhr immer weiter nach links. Als ich neben dem Fahrerhaus war, wurde es eng - also Huuuuuuuuup - der Fahrer war gerade dabei, die Papiere auf dem Beiifahrersitz zu sortieren. 8|


Beim Motorrad versuche ich immer in den Spiegeln des Vordermannes ein Gesicht zu erkennen, denn wenn ich ein Gesicht sehe, kann mich der Vordermann auch sehen. Ob er mich sieht und wahrnimmt, ist natürlich etwas anderes. Und die Lieferwagenfahrer sind eh jenseits von gut und böse mit ihrer Fahrweise.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Sunny« (16. Oktober 2016, 16:21)


Sunny

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23

Sonntag, 16. Oktober 2016, 16:20


Weil "machen" muss die Polizei nach der Anzeige etwas - man darf sich nur nicht mit "Da steht Aussage gegen Aussage.. wollen Sie da wirklich überhaupt eine Anzeige erstatten" abspeisen lassen. Das ist dann eher "Wir haben keine Lust, dem nachzugehen, weil es eh nichts bringt." - Also Anzeige erstattet und nicht abwimmeln lassen.


Wenn die Polizei oder der Staatsanwalt kommt mit Aussage steht gegen Aussage, wurde ja schon ermittelt. Und ohne Anzeige keine Ermittlungen.

Lille

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24

Sonntag, 16. Oktober 2016, 16:21

Es gibt Autobahnen mit mehr als einem Standstreifen!


Ich fahre nicht auf der AB zur Arbeit. ;)
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Sunny

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25

Sonntag, 16. Oktober 2016, 16:24

Ich telefoniere nie im Auto. Das Handy ist in der Tasche und das steht im Fußraum des Beifahrersitzes oder hinter dem Sitz. Da komme ich nicht dran. Steht normalerweise eh auf lautlos und ich bekomme nichts mit.


Sehr gut.


Weiß ich, daß ich unterwegs telefonieren will (z.B. bei langer Fahrt) mache ich vor dem Motor noch das Bluetooth an - und schmeiße das Handy dann in die Tasche. Dann kann ich über die Freisprecheinrichtung anrufen oder angerufen werden, wenn nötig.


Ein Problem gelassen ausgesprochen. Wie wenige wissen um die Technik, die sie um sich rum haben? Sehr sehr sehr wenige.


Ansonsten rufe ich halt zurück. Und SMS und WhatsApp wird eh zeitversetzt beantwortet. Das reicht auch in zwei Stunden noch. ^^


Das halten sehr sehr sehr viele ganz anders. Komm mal nach München und stell dich an eine Kreuzung mit 3 Spuren pro Fahrbahn. 30 Minuten in der Früh den Verkehr beobachten, sogar beim abbiegen geht der Blick von der Straße zum Smartphone, leider.

blues-indianer

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26

Sonntag, 16. Oktober 2016, 17:25

Um nochmal auf meine Eingangs-Nachricht zurückzukommen:

Ich habe keinerlei Infos für eine Anzeige bei der Polizei, nur, dass eine Frau mit braunen Haaren und Sonnenbrille am Steuer saß, und ein heller oder weißer Kombi. Ich hatte keine Zeit für den Blick auf das Nummernschild, keine Automarke, nix. Die Fahrerin kann aus der Gegend, aus der Region Koblenz, Köln oder aus dem Taunus sein. Ich hab nicht mal auf die Uhr geschaut, wann das genau war. Ich hab gar nix... außer die freie Durchfahrt gefunden und meinen Körper, vielleicht mein Leben gerettet... dafür nehme ich gestern und heute in Kauf, dass ich dieses Mal nichts ausrichten kann.

Ich lese heute Abend nochmal das Kapitel "vorausschauend fahren", "Blickführung". Hier beschreibt Bernt Spiegel, nicht nur die nächsten vor einem liegenden Meter in den Blick zu nehmen, sondern auch den weit vorausschauenden Blick zu trainieren. Dabei unterscheidet er zwischen "Fahrrichtung" und "Blickrichtung". Hier hätte ich noch "Luft nach oben" und muss noch eingestehen, dass ich hier mehr "trainieren" müsste... und vielleicht an jeder Ecke mit dem stets Unmöglichen rechnen muss/müsste. Aber muss ich - wenn ich durch eine Stadt laufe - auch mit einem aus dem 5. Stockwerk fallenden Klavier rechnen? Ich weiß, der Vergleich hinkt gewaltig, mit einem überholenden PKW hinter einem LKW muss man wohl immer rechnen.


LG Henry
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27

Mittwoch, 19. Oktober 2016, 07:40

Zitat von »Standard94«
Selbst wenn man sich das Nummernschild merkt und damit zur Polizei geht, sehe ich wenig Aussicht auf Erfolg.

Doch - es hat einen "Erfolg". Die Polizei MUSS der Anzeige nachgehen und muss den Autofahrer mit dem Vorwurf konfrontieren. Selbst wenn er ohne Strafe davon kommt und es keine direkten Konsequenzen für ihn hat, bleibt der Eindruck, daß man angezeigt wurde. Je nachdem, wie eindringlich die Polizei vorgeht, wird dem Fahrer ggf bewusst, wie knapp er an einer "Fahrlässigen Tötung" und dessen Konsequenzen vorbeigeschrammt ist.


Im Zweifel steht Aussagen gegen Aussagen, das war der Hintergrund


In dem Falle von dem Thread hier, bräuchte man beide Kennzeichen -> LKW und den Verursachenden PKW. Man könnte den LKW sozusagen als Zeugen benennen, der saß ja in der ersten Reihe bei dem Schauspiel. HIer in Brandenburg haben wir hauptsächlich Alleen da ist nix mit ins Gelände, da trifft man eher einen Baum was auch nicht viel besser ist.

In meinem Irland Blog ist eine ähnliche Situation, Auto biegt in die Schnellstrasse ein obwohl er durch Transport gar nicht sehen kann ob noch etwas kommt, es kam aber meine Frau. Zum Glück haben wir Intercom und ich war schon einige 100m vorraus und hatte gerade in den Spiegel geschaut wo ich sah das der Los machen will und konnte Ihr bescheid geben. War trotzdem noch knapp aber ohne meine Warnung keine Chance, wegen dem Transport konnte sie den einbiegenden auch erst spät sehen. Solche Idioten sorry wenn ich das so genau sage , gibt es halt überall. Wenn ich nicht sehen kann ob da jemand kommt dem ich Vorfahrt gewähren muss, muss ich halt anhalten und mich vergewissern.
Berichte über meine Motorradtouren und die News meiner Tourplanung findest Du in meinem Blog maja-on-tour.de
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28

Dienstag, 25. Oktober 2016, 08:51

Ich würde den Fred hier gerne nochmal beleben, mit folgendem Grundgedanken::btt:

"Ich arbeite in in einer riesigen Fa. (aller Verkehrsteilnehmer), in einem Büro zusammen mit ca. 20.000 Kolleg/innen täglich. Wir haben alle das gleiche Sachgebiet, aber mit unterschiedlichen Qualifikationen, die einen können es super, andere sind Tranfunzeln, wieder andere sehr geschickt, andere können sich grad noch so auf den Beinen halten. Alle sind so zw. 18 und kurz vor "scheintot". Obwohl die Arbeit wirklich Spaß macht (Motorradl foarn), gibt es da aber zwei Stinkstiefel-Typen, die einem das Leben zur Hölle machen können...(von Foren Trollen mal ganz abgesehen):

In meinem Bsp. sind dass der Kollege "Hans-Gerd Rüpel -von und zu Rechts-Überhol" und "Gräfin Edelgrad von und zur falschen Straßenseite". Beide gehören dem uralten Adel an "Ich war zuerst hier und hab das göttliche Grundrecht im Tank"-von seiner Hoch-Näsigkeit zu Königstätten geerbt (wobei Hans-Gerd eher einer unerwünschten Liaison zwischen der Stallmagd und dem rot-blonden Ballsportjungen in einer Besenkammer entspringt. und nun in Silverstone die Curbs rot-weiß anpinseln muss.

Ich muss mit denen können, egal wie, ich kann als Einzelner "gegen das System" (idiotisch überholen, rauchen, trinken, telefonieren, simsen am Steuer usw.) nichts tun. Also was bleibt mir anderes übrig, MICH zu verändern, um darin zu überleben? Ich muss was tun (den Gegegebenheiten anpassen (um es mit Darwin zu sagen: In der Evolution assimilieren)? Noch zur Info: Ich hatte kein Sonnenvisier unten, als der Beinahe-Crash geschah, geregnet hat es auch nicht.

Das führt mich zu folgenden Fragen:

1. Hätte ich durch eine andere Sicht- und Fahrweise das plötzlich ausscherende Auto hinter dem LKW früher sehen können?

2. Hätte es etwas genutzt, die Rückfahrstrecke (oder allgemein: bei Kurvenstrecken im Wald) mit Fernlicht zu fahren? [bitte nicht die Frage diskutieren, ob das verboten sei; das ist es!]

3. Würden Zusatz-/Nebelscheinwerfer etwas bringen?

4. Wie kann ICH meine Aufmerksamkeit erhöhen? Welche Kniffe kennt ihr?

5. Wie kann ich die Aufmerksamkeit entgegenkommender Fahrzeuge erhöhen?

Das wären noch einmal hilfreiche Ergänzungen.

Sollte der Fred hier einschlafen, mach ich mit diesen Fragen einen neuen auf,
Grüße von
Henry :wave:
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Kradreisender

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29

Dienstag, 25. Oktober 2016, 09:00

Guter Ansatz!

Ich hab für mich gelernt, das ich auch mal zurückstecke, selbst wenn ich im Recht bin.
Das größte Problem im (deutschen) Straßenverkehr ist doch, das jeder stur auf sein Recht pocht.
Noch dazu kommt, das sich jeder für den Größten hält, alle anderen sind entweder Wahnsinnige (wenn sie schneller sind) oder Unfähig (wenn sie langsamer sind).

Lille

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30

Dienstag, 25. Oktober 2016, 09:29

Zwei, drei sachen in richtung Sichtbarkein:

1) Ich trage helle Kleidung, einn hellen Helm, ein buntes (oranges) Motorrad. Ich halte nicht viel von schwarz-in-schwarz-Ton-in-Ton abgestimmter Bekleidung.

2) Ich habe mein Motorrad mit Zusatzscheinwerfern ausgestattet (nicht nur wegen Sichtbarkeit, sondern auch wegen der eigenen Sicht nachts) - dadurch sieht das Motorrad schon mal breiter aus.

3) Ich fahre geradeaus in der Mitte meiner Fahrspur und nicht am rechten Rand. Mein Gefühl: Fährt man zu weit rechts, wird man gerne als Roller klassifiziert und der Gegenverkehr überholt trotz daß er mich gesehen hat.
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31

Dienstag, 25. Oktober 2016, 09:40

Du stellst die richtigen Fragen :thumbup: Siehe dazu auch das (irgendwann kommende) Fazit meines Levico-Reiseberichts...

1. Da der LKW den PKW verdeckt hat, hättest du durch ihn durch gucken müssen. Höchstens hättest du noch den Schatten des PKW auf der Fahrbahn / Randbebauung sehen können. Bei ausgefallenen Fahrzeugen kann man unten durch gucken. Bei normalen Autos kann man mehr oder durchgucken. Dann hättest du gesehen, dass da ein Fahrzeug ist - dass es gleich ausschert hättest du höchstens noch am Verhalten des Fahrers erkennen können, aber ganz sicher nicht unter diesen Sichtverhältnissen (am Schattenwurf?). Geblinkt hat ersie garantiert auch nicht. Das war nicht deine Baustelle.

2. Fernlicht ist unklar, vor einem hellen Hintergrund fällst du damit noch weniger auf, und bei Bewölkung o.ä. kann man deine Geschwindigkeit weniger gut einschätzen. Rücksichtslose Fahrer ziehen so lange raus, wie sie sich nicht sicher sein können, dass es schief geht ("Ich sehe zwar nix, aber da kommt nie einer!"). Vorsichtige Fahrer ziehen nur raus, wie sie sich sicher sein können, dass es nicht schief geht. Da hilft dir also auch kein besseres Licht.

3. Siehe 2. Es gibt mittlerweile helle, kleine, legale LED-Positionsleuchten (Standlicht dafür abknipsen). Schön breit montieren und bitte ja weit weg von den Blinkern.

4. Aufmerksamkeit ist das A und O. Dazu gehören Konzentrationsfähigkeit, Sinneswahrnehmung und auch ein wenig Erfahrung (worauf muss ich achten?). Da helfen regelmäßige Pausen / Bewusstsein für die eigenen aktuellen Fähigkeiten, tüchtig Wasser trinken / nicht müde fahren, optimale Sehhilfe / alle 1-2 Jahre zum Augenarzt, und üben üben üben.

5. Auffällige Kleidung (mit eingebautem Kontrast im Arm-/Schulterbereich, muss nicht automatisch neonfarben sein) und vielleicht auch ein irgendwie auffälliges Fahrzeug, wo der Autofahrer unbewusst 2x hinschaut, weil irgendwas nicht passt (bei mir rechts andere Farbe als links, neonfarbene Achsprotektoren, gelbes Helmvisier, Reflex- und Hologramm-Aufkleber auf dem Helm). (Lenkt nebenbei noch beim Lesen des Nummernschilds ab :whistling: ).

blues-indianer

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32

Dienstag, 25. Oktober 2016, 09:57

Guter Ansatz!

Ich hab für mich gelernt, das ich auch mal zurückstecke, selbst wenn ich im Recht bin.
Das größte Problem im (deutschen) Straßenverkehr ist doch, das jeder stur auf sein Recht pocht.
Noch dazu kommt, das sich jeder für den Größten hält, alle anderen sind entweder Wahnsinnige (wenn sie schneller sind) oder Unfähig (wenn sie langsamer sind).
Zitat "Das größte Problem im (deutschen) Straßenverkehr ist doch, das jeder stur auf sein Recht pocht."
Ja, und wenn ich mit 110 einem SUV entgegenfahre, der auch so daherkommt, habe ich das finale Match mit Organspende-Ausweis vor mir und der ein Pflaster auf der Nase. Das ist der kleine-feine Unterschied. ICH muss das managen, nicht die oder der!!!

Zitat "Noch dazu kommt, das sich jeder für den Größten hält": Das ist global so, mit einigen sehr deutschen Stilblüten obendrauf. Aber man trifft fast überall in EU an. Das eigene Rechtssystem im Schädel, das hat viele todeswütige suizidal veranlagte Kandidaten geboren. Da ich aus dem Bereich komme, kann ich sagen, dass neurotische, fremd- und selbstgefährdende Verhaltensweisen in den letzten 15 Jahren um 40% zugenommen haben! Lieber das Ego hüten als zurückweichen... begonnen hat dieses Schxxxxsystem genau am 1.Oktober 1982! Damit wurde die Ellbogengesellschaft gegründet.

zu Lille:
Ich trage einen weißen Helm, sehr gut sichtbar, und sobald es trüb wird, kommt die gelbe Weste mit Leuchtstreifen drauf.
Zusatzscheinwerfer habe ich auch schon geplant (wenn die CB bleibt, die RT KANN man nicht übersehen... dachte ich... falsch gedacht)!!!

Bis dahin,
LG Henry ;)
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33

Dienstag, 25. Oktober 2016, 10:46

Zitat "Das größte Problem im (deutschen) Straßenverkehr ist doch, das jeder stur auf sein Recht pocht."
Ja, und wenn ich mit 110 einem SUV entgegenfahre, der auch so daherkommt, habe ich das finale Match mit Organspende-Ausweis vor mir und der ein Pflaster auf der Nase. Das ist der kleine-feine Unterschied. ICH muss das managen, nicht die oder der!!!



Das glaube ich wiederum nicht. Klar gibt es Deppen, die auf ihr Recht pochen ("Ich habe Vorfahrt,auch wenn gerade kein Platz ist, also lös Dich in Luft auf"), aber in der Eingangssitution glaube ich nicht an "Ich habe recht!"

Wenn es um Unbequemlichkeit (man muss zurückfahren, bremsen, warten) geht, pochen vielleicht manche. Aber nicht wenn es um einen Unfall geht - dasetzt bei jedem der Überlebenswille ein - das macht keiner aus reiner Sturheit.

Ich tippe da eher auf den "Häschen-Effekt": Man sieht die Gefahr auf sich zukommen, ist wie versteinert und kann nicht mehr (anders) reagieren. Wie das Häschen, wenn es sich der Schlange gegenüber sieht.

Die Flucht nach hinten, sprich: Vollbremsung und dann wieder hinterm LKW einordnen, lernt niemand, und hat keiner auf dem Plan. Nicht mal beim PKW-Sicherheitstraining beim ADAC ist sowas Thema.
*Lille*

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Lille« (25. Oktober 2016, 11:05)


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Dienstag, 25. Oktober 2016, 11:19

Einen kleinen Beitrag kann meiner Erfahrung nach helleres Licht bewirken. Seit ich verbotenerweise Xenon-Licht verbaut habe, werde ich früher wahrgenommen und meine Geschwindigkeit höher eingeschätzt als vorher mit der H/-Funzel.
Gerade mir entgegenkommende Fahrzeuge überlegen es sich bei entgegenkommenden Xenon-Scheinwerfer doch noch einmal und scheren nicht zum Überholen aus. Das gleiche gilt für Einmündungen. Da bleiben viele stehen, bei denen ich noch denke, dass sie locker hätten einbiegen können. Das weißere Licht wird vermutlich mit schnelleren Fahrzeugen assoziiert; mir geht es automatisch auch so. Fernlicht würde ich nicht einschalten, das blendet halt; das wäre unangemessen den übrigen Verkehrsteilnehmern gegenüber.

Nebelscheinwerfer habe ich nicht ausprobiert, glaube aber eher nicht, dass die den Gegenverkehr vom Überholen abhalten würden.

Ansonsten gilt halt, extrem gut aufpassen und immer mit Fehlern anderer und den eigenen Fehlern rechnen, d.h. Sicherheitsreserven vorhalten; aber das ist ja selbstverständlich. Wenn mir LKWs entgegenkommen bin ich erst einmal misstrauisch und schaue immer, ob dahinter nicht einer zum Überholen ansetzt, d.h. ich rechne damit. Das kann im Ernstfall die entscheidenden Zehntel-Sekunden Reaktionszeit ausmachen. Aber nach deinem Erlebnis wirst du vermutlich damit jetzt auch immer rechnen.
VG
Michael

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Dienstag, 25. Oktober 2016, 11:24

Dito, seitdem ich die Fazer mit richtig gutem Licht habe werde ich wesentlich weniger übersehen. An Kreuzungen bleiben die anderen Verkehrsteilnehmer brav stehen, auf der Autobahn wird mir Platz gemacht und ich werde auch öfters vorbeigelassen.
Das hilft aber nicht wenn jemand ohne Sicht überholt.

blues-indianer

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Dienstag, 25. Oktober 2016, 14:05


Ansonsten gilt halt, extrem gut aufpassen und immer mit Fehlern anderer und den eigenen Fehlern rechnen, d.h. Sicherheitsreserven vorhalten; aber das ist ja selbstverständlich. Wenn mir LKWs entgegenkommen bin ich erst einmal misstrauisch und schaue immer, ob dahinter nicht einer zum Überholen ansetzt, d.h. ich rechne damit. Das kann im Ernstfall die entscheidenden Zehntel-Sekunden Reaktionszeit ausmachen. Aber nach deinem Erlebnis wirst du vermutlich damit jetzt auch immer rechnen.
Ja, Michael,
genau das ist der Punkt: Ich fühle es inzwischen (mit 62) irgendwie anders, als dass es in bestimmten Situationen auf Zehntelsekunden ankommen müsste, nur weil ein/e Andere/r pennt, riskant fährt oder Dinge im Auto tut, die da nicht hingehören. Das meine ich auch mit "Sturheit" und "Rechthaberei", weil zahlreiche Menschen sich schon seit langer Zeit von fest vereinbarten und auch in schriftlichen, wie praktischen Prüfungen etablierten Grundrechten, vor allem aber auch -pflichten verabschiedet haben. Im Prinzip muss man sich gerade im Straßenverkehr jedes Mal, wenn man "die Arena" betritt, fragten, ob man in Einzelteilen irgendwo abgeliefert wird, und das ist keine Seltenheit. 2014 musste ein toter Mopedfahrer
hier im Taunus in mehreren Beuteln zusammengesucht werden! Wenn es hier Richtun Hintertaunus-Provinz geht, gilt der Auto-Führerschein für "Frischlinge" als DAS Himmelreich, und so fahren die hier auch (Rennen). 2010 wurden hier mal alle Kreuze und Gedenksteine entfernt, weil man da unterwegs wäre wie auf ner Friedhofallee!

Kurzum: Mir bleibt gar nix anderes übrig, als langsamer zu fahren, vorsichtiger, mit "Früherkennungsblick" und "mit allem rechnen" müssend... sogar vor einem Schwarm Krähen neulich, der auf einer Wiese hockte und dann in Windrichtung flach über den Asphalt huschte.... Hitchcock-reif war das! Na, ein paar Jahre geb ich mir schon noch...

LG Henry
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kleiner Chris

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37

Dienstag, 25. Oktober 2016, 14:28

Wow, ich glaube du bist eine der selbstreflektiertesten Personen die ich kenne. Ich finde das sehr bewundernswert und sehr sympathisch!

Im groben und ganzen schließe ich mich blahwas an. Problem am konkreten Fall ist auch, dass du nicht genau weißt weshalb sie dich übersehen hat obwohl du direkt vor ihr zu sehen warst. War sie abgelenkt, war es ihr scheißegal... Helle Kleidung versteckt sich von vorne betrachtet meist eh hinter der Scheibe und dem Mopped. Blendendes Licht finde ich sehr konktraproduktiv, das macht den Entgegenkommenden nämlich tatsächlich blinder auch wenn man sieht da kommt was kann man es nicht mehr richtig einschätzen.

Durch solche Erlebnisse muss man glaub einfach sein Horizont erweitern was denn alles passieren kann und wo man besonders aufpasst. Früher hab ich auf Landstraßen ohne groß zu überlegen überholt wenn frei war. Heute schau ich ob da auch Abzweigungen zu Feldwegen sind seit ich da mal ein Erlebnis hatte. Das alles schmälert für mich aber nicht den Spaß am fahren, überhole ich halt erst 1-2 Kilometer später und meist biegt der vorne dran vorher sowieso schon ab. Defensive Fahrweise auf zwei Rädern ist für mich definitiv kein Spaßkiller.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kleiner Chris« (25. Oktober 2016, 14:35)


Manuel

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Dienstag, 25. Oktober 2016, 14:43

Eben wegen der nicht vorhersehbaren Ereignissen überhole ich innerorts sehr ungern.
Es braucht nur jemand aus einer Einfahrt die auf der linken Straßenseite ist ein winzig kleines Stück herauszuschauen um zu schauen wie frei die Straße ist. Nach links guckt er noch, nach rechts vielleicht nicht mehr. Man erschreckt sich weil da einer zuckt und das Unheil nimmt seinen Lauf.

Durch die Schilderungen bin ich vorsichtig geworden. Nicht zu verwechseln mit Ängstlich und "lahm".

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manuel« (25. Oktober 2016, 15:10)


blues-indianer

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Dienstag, 25. Oktober 2016, 15:49

Wow, ich glaube du bist eine der selbstreflektiertesten Personen die ich kenne. Ich finde das sehr bewundernswert und sehr sympathisch!

Im groben und ganzen schließe ich mich blahwas an. Problem am konkreten Fall ist auch, dass du nicht genau weißt weshalb sie dich übersehen hat obwohl du direkt vor ihr zu sehen warst. War sie abgelenkt, war es ihr scheißegal... Helle Kleidung versteckt sich von vorne betrachtet meist eh hinter der Scheibe und dem Mopped. Blendendes Licht finde ich sehr konktraproduktiv, das macht den Entgegenkommenden nämlich tatsächlich blinder auch wenn man sieht da kommt was kann man es nicht mehr richtig einschätzen.

Durch solche Erlebnisse muss man glaub einfach sein Horizont erweitern was denn alles passieren kann und wo man besonders aufpasst. Früher hab ich auf Landstraßen ohne groß zu überlegen überholt wenn frei war. Heute schau ich ob da auch Abzweigungen zu Feldwegen sind seit ich da mal ein Erlebnis hatte. Das alles schmälert für mich aber nicht den Spaß am fahren, überhole ich halt erst 1-2 Kilometer später und meist biegt der vorne dran vorher sowieso schon ab. Defensive Fahrweise auf zwei Rädern ist für mich definitiv kein Spaßkiller.

Hallo "kleiner Chris" mit großer Wirkung!!! :goodpost:

Erstmal vielen Dank, dein Beitrag bringt mich wie folgt weiter:

"Blendendes Licht finde ich sehr konktraproduktiv, das macht den
Entgegenkommenden nämlich tatsächlich blinder auch wenn man sieht da
kommt was kann man es nicht mehr richtig einschätzen."

Manchmal - aber nicht in der eingangs beschriebenen Situation - fahre
ich mit Fernlicht. Das werde ich mal sein lassen, da hast du absolut
recht!!!! An sich war das mehr ein "Hilflos-Signal": "Was bitteschöööön soll ich denn sonst noch tun, damit ihr mich seht???". Die RT is doch nu schon n Brummer!!! Wahrscheinlich denken die Leut: "Ach guck ma, da kommt abba so'n gaaaanz Gemüütlischer, gell!" Aber falsch. Gute Erkenntnis mit dem falschen Licht!

"Durch solche Erlebnisse muss man glaub einfach sein Horizont erweitern"... das gilt auch wohl abseits des Asphalts, passt aber sehr genau hierher! Übrigens sind viele, viele meiner "Weisheiten" angestoßen worden durch das auch von Lille erwähnte Buch "Die obere Hälfte des Motorrads" von Bernt Spiegel plus Übungsbuch. So eine geile Mischung aus Verhaltensforschung, Biomechanik, Techniker-Kenntnis und Philosophie habe ich in noch keinem Buch erfunden. Spiegel ist "mein privater" Literatur-Nobelpreisträger!!!! Der hat meinen bescheidenen Horizont bereits mehrfach p-o-t-e-n-z-i-e-r-t !!!

btw: "Wow, ich glaube du bist eine der selbstreflektiertesten Personen die ich
kenne. Ich finde das sehr bewundernswert und sehr sympathisch!"
Für posts in meinem Stil bekomme ich (da ich auch noch eine Honda fahre) in einem bestimmten Forum der 1300... regelmäßig eins in die Fr...., weil es sich 3-4 Trolle da sehr gemütlich eingerichtet haben und von einem Mod auch regelmäßig für absolute Müll-Mails "geliked" werden. Die Like-Funktion führt in Foren zu ganz irrwitzigen Verhaltensweisen, denn die "Dumme-Sprüche-Klopper" liken sich gegenseitig hoch und werden von unwissenden/ahnungslosen Membern erstmal hoch anerkannt. Es ist krass, was da abgeht. Hier ist es bis jetzt Gottsedank wesentlich besser!!! Ankündigen von Aufsicht/Zensur/Löschung der für bestimmte Freds zuständigen Moderatoren bleiben eben nur Ankündigungen ohne Handlungskonsequenz, das wissen die Spamtrollinger naddüürlisch und kegeln die Truppe mächtig auseinander. Ich schreibe da fast ünberhaupt nichts mehr und lese höchstens noch bei technischen Freds mit.

Ein Letztes: "Defensive Fahrweise auf zwei Rädern ist für mich definitiv kein Spaßkiller."
DAS IST GUUUT!!!! Von dir lerne ich viel! Ja, Blümchen-Pflücken kann auch beglücken!!! :muhahaha:

Immer guude Fahrt,
der Henry
Ein Leben ohne Freu(n)de ist wie eine Reise ohne Gasthaus.

mopedbaer

Mo24-Kultanhänger

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40

Samstag, 29. Oktober 2016, 23:36

Zuerst danke für eure Antworten und Anregungen. Parallel zum Humor könnte ich aber auch (neben dem Schock-Moment, der irgendwie immer noch da ist) "draufhauen", weshalb es sicher besser war, nicht den Rache-Engel zu mimen. Wer weiß, ob ich da am Ende ich noch ne Anzeige an der Backe hätte?!

Den Hinweis, die Person trotzdem anzuzeigen, finde ich gut und richtig, damit ein Bewusstsein entsteht (wenigstens bei einer Person). Aber ich wäre nicht fähig gewesen, da hinterherzujagen, das hätte ich glaube ich nicht gepackt.


Interessante Diskussion, die allerdings bei den meisten auch die fehlende Fähigkeit offenbart, sich in andere Menschen zu versetzen. Das ist geradezu exemplarisch für den Straßenverkehr...

Zur Begründung: Wie kommst Du darauf, dass auf der Gegenseite kein Bewusstsein vorhanden ist, was da gerade passiert ist? Ich würde zuerst mal von der naheliegenden Situation ausgehen, dass man sich dort massiv verschätzt hat und danach mit der Situation total überfordert war. Die allerwenigsten fahren mit dem Vorsatz los, mal wieder einen Mopedfahrer so richtig zu erschrecken. Kaum einer ist aber in der Lage, einigermaßen gelassen hinter einem LKW hinterherzufahren. Man spürt richtig als Beifahrer, wie in solchen Situationen das Hirn bei den Fahrern durch eine Primitivststeuerung überlagert wird.

Aber zurück zum Thema: Die Leute, die Fehler gemacht haben, danach anzuraunzen, bringt gar nichts außer einer Blockadehaltung und noch mehr Wut. Die sind sich meistens sehr wohl bewusst, dass sie aus der Situation nur heile herausgekommen sind, weil der andere besser reagiert hat.

Und nun hebe der die Hand, der nicht selber schon hässliche Fehler gemacht hat, die andere glücklicherweise ausgebügelt haben. Mir sind jedenfalls auch schon Fehler passiert, bei denen ich dann froh war, dass die Gegenseite so beherrscht und intelligent war, das als Fehler für sich abzuhaken und nicht als vorsätzliche Provokation. Genauso musste ich schon die Fehler anderer ausbügeln...

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